Preisträger Samuel-Bogumil-Linde-Literaturpreis

Christoph Hein, Szczepan Twardoch  

Markt 9
37073 Göttingen

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Event organiser: Göttinger Literaturherbst GmbH, Nikolaistraße 22 (Hinterhaus), 37073 Göttingen, Deutschland

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Ermäßigungsberechtigt sind:
- Schüler und Studenten
- Jugendliche unter 18 Jahren
- Auszubildende
- Zivil- oder Wehrdienstleistende
- Arbeitslose
- Schwerbehinderte ab 50%

gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises beim Einlass.
Der Nachweis ist am Einlass unaufgefordert vorzuzeigen.

Bei den Veranstaltungen mit Paul Maar, Dietmar Wischmeyer und Benjamin von Stuckrad-Barre gibt es leider keine Ermäßigung.
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Event info

Zwei Stars der deutschen und polnischen Literaturszene stehen im Zentrum dieses Abends. Szczepan Twardoch, 1979 in Schlesien geboren, gelingt mit "Wale und Nachtfalter" (Rowohlt 2019) erneut eine meisterlich verdichtete Prosa, in der er wie beiläufig über die großen Frage des Lebens sinniert. Christoph Hein, Jahrgang 1944, ebenfalls in Schlesien geboren, gilt als einer der wichtigsten Chronisten der deutsch deutschen Verhältnisse. In "Gegenlauschangriff" (Suhrkamp 2019) versammelt der 75-jährige nun seine ganz persönlichen Erlebnisse. Für ihre Verdienste in der deutsch-polnischen Verständigung erhielten beide Autoren 2019 den Samuel-Bogumił-Linde-Preis der Städte Göttingen und Toruń. Cécile Schortmann, u.a. Moderatorin von Kulturzeit, spricht mit ihnen über ihre Werke und die besondere Beziehung zwischen Deutschland und Polen.

Vom 14.10. bis 08.11. präsentiert die Stadtbibliothek Medien der bisherigen Preisträger und zeigt die Ausstellung »Verständigung / Porozumienie«.

In Kooperation mit dem Auswärtigen Amt, der Sparkasse Göttingen und der Stadt Göttingen.

Fotos: Heike Steinweg, Zuza Krajewska

Location

Altes Rathaus Göttingen
Markt 9
37073 Göttingen
Germany
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Als markantestes Gebäude in der Altstadt Göttingens prägt das Alte Rathaus seit Jahrhunderten das Stadtbild. Obwohl es öfter auch mehrere Funktionen erfüllte, war es doch seit seinem Bau Sitz des Rates und der Stadtverwaltung. Diese Tradition sollte 1978 zwar zu Ende gehen, doch noch immer erfüllt das Alte Rathaus einen wichtigen Zweck für Göttingen: Als zentraler Veranstaltungsort ist das altehrwürdige Gebäude Anziehungspunkt für zahlreiche Göttinger.

Das Alte Rathaus entstand etwa 1270, wobei die heutige Form auf Bauabschnitte bis 1443 zurückgeht. Zu dieser Zeit diente der Bruchsteinbau nicht nur der Kaufmannsgilde als Unterkunft, sondern auch als Weinkeller. Die später angebaute Dorntze, heute Ort romantischer Eheschließungen, war als repräsentativer Raum der Sitzungssaal der Ratsherren. Die für diese beheizbaren Räumen typische, unterhalb befindliche Heizanlage, ist vollständig erhalten und so eine wahre Seltenheit. Die Funktion anderer Räume kann man oft an neben den Türen angebrachten Figuren erkennen. Auch an der Eingangstür befindet sich mit dem Türzieher in Form eines Löwenkopfes eine Rarität: Er stammt aus dem Jahr 1300 und ist der älteste an allen deutschen Rathäusern. Besonders sehenswert innerhalb des Hauses sind zudem die Wandbemalungen, die aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert stammen.

Seit dem Bau des Neuen Rathauses wird das historische Gebäude am Marktplatz für Veranstaltungen und repräsentative Zwecke genutzt. Ehrungen und Empfänge der Stadt erhalten hier ein äußerst feierliches Flair, welches auch standesamtlichen Hochzeiten den besonderen Schliff verleiht. Im ehemaligen Ratskeller kann man unter dem Deckengewölbe gutbürgerliche Küche im Restaurant Bullerjahn genießen. In den großzügigen Räumen finden auch immer wieder Konzerte oder Ausstellungen statt, außerdem ist im Alten Rathaus das Amt für Tourismus untergebracht.