Philip Simon - Meisenhorst

Münsterstraße 7
55116 Mainz

Event organiser: Unterhaus Mainz, Münsterstr. 7, 55116 Mainz, Deutschland

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Die Veranstaltung wurde abgesagt.

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Das neue Solo

Staatsbürgerkunde mit Philip Simon ist drastisch und unterhaltsam: In seinem neuen Programm "Meisenhorst" führt der niederländisch-deutsche Kabarettist vor, daß im Grundgesetz mehr Zündstoff steckt als Progression in bundesdeutschen Köpfen.
Rechtzeitig zum 70. Geburtstag der bundesdeutschen Staatsbibel stellt Philip Simon die entscheidende Frage: Welche Ihrer 19 Grundrechte sind Ihnen die wichtigsten? – Oder kann es sein, daß wir mehr über die zehn Gebote wissen als über unsere Verfassung? Dafür zeigt er der Gesellschaft symbolisch den Vogel. Im "Meisenhorst", dem kollektiven Oberstübchen der Nation, muß ein Perspektivenwechsel her.
Mit den Waffen der Sprache, punktgenau und mit jeder Menge Humor seziert Philip Simon die bewegendsten Artikel des Grundgesetzes. Philosophisch werden Kant, Nietzsche und Bruce Lee zitiert, und gemeinsam mit ihnen ruft er zum bürgerlichen Widerstand gegen die Meisen in der eigenen Voliere auf. In den Köpfen seines Publikums zeichnet Philip Simon eine Welt, in der zum Schluß das Grundgesetz buchstäblich auf den Kopf gestellt wird und der Meisenhorst in seiner ganzen Pracht erscheint.
Ziehen Sie in Ihrem Gedankenstübchen mal wieder selbst die Strippen. Denn Reflexion ist mehr als nur ein unangenehmes Blitzen im Auge.


Foto: Valery Kloubert

www.philipsimon.de

Location

unterhaus - Mainzer Forum-Theater gGmbH
Münsterstraße 7
55116 Mainz
Germany
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Das Mainzer unterhaus ist einer der bedeutendsten Orte im Bereich der deutschen Kleinkunst. Beim Mainzer Forum Theater geben sich „alte Hasen“ der Kleinkunstszene und Newcomer gleichermaßen die Ehre.

Auf zwei Bühnen wird im unterhaus in Mainz ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm im Bereich Kabarett, Comedy sowie Lied und Chanson angeboten und zieht sein Publikum weit über das Rhein-Main-Gebiet hinaus an. Die eigene Theater-Kneipe „Entrée“ sorgt im unterhaus für das leibliche Wohl der Gäste. Seit der Eröffnung 1966 läutet zu Beginn einer Vorführung die bekannte unterhaus-Glocke. Hanns Dieter Hüsch, einer der ersten Gastspieler des unterhauses, läutete diese 1971 zum ersten Mal vor seiner Vorstellung der gekenterten „arche nova“. Gleichzeitig wurde die Glocke auch ein Symbol für den Deutschen Kleinkunstpreis, der 1972 zum ersten Mal vom Mainzer Forum Theater verliehen wurde und seither als die bedeutendste Auszeichnung im Bereich Kabarett, Chanson/Lied/Musik sowie Kleinkunst gilt. Gründer des unterhauses sind Artur Bergk, Tontechniker und erster hauptamtlicher Mitarbeiter des unterhauses, Renate Fritz-Schillo, Schauspielerin und Regisseurin sowie der ehemalige ZDF Redakteur Carl-Friedrich (Ce-eff) Krüger.

Das Mainzer unterhaus ist ein Urgestein der deutschen Kleinkunst und nicht nur aus diesem Grund einen Besuch wert. Es bietet Kabarett und Theater auf höchstem Niveau in unvergesslicher Atmosphäre.