OrgelPlus Lesung I / Daniel Schreiber - Zuhause

Daniel Schreiber: "Zuhause" - Orgel: Hans Christian Martin, Weimar  

Martinsplatz 5
34117 Kassel

Tickets ab 15,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Musikbüro St. Martin, Martinsplatz 5 a, 34117 Kassel, Deutschland

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Normalpreis

je 15,00 €

Ermässigt

je 10,00 €

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Ermäßigungsinformationen

Ermässigungen für Schüler, Studenten und Auszubildende, Sozialhilfeempfänger, Rollstuhlfahrer/Schwerbehinderte (mit "B" im Ausweis - die Begleitperson erhält freien Eintritt mit separater Karte - diese sind nur unter 01806 700 733 bestellbar,0,20 € pauschal aus dem deutschen Festnetz; aus dem Mobilfunknetz 0,60 €.
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Veranstaltungsinfos

Was ist unser Zuhause ? Für viele Menschen ist es heute nicht mehr der Ort ihrer Herkunft - doch wo gehören wir hin ?
Über eine Sehnsucht und die vielleicht wichtigste Suche unseres Lebens.

Rezitation: Daniel Schreiber
An der Orgel improvisiert Hans Christian Martin aus Weimar.

Der Autor und Rezitator
Daniel Schreiber, 1977 geboren, ist als Kunstkritiker für verschiedene internationale Zeitungen und Magazine tätig. Seine Susan-Sontag-Biografie Geist und Glamour (2007) wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Sein hochgelobter persönlicher Essay Nüchtern wurde 2014 zum Bestseller. Daniel Schreiber lebt in Berlin.

Der Organist
Hans Christian Martin (geboren 1986), studierte in Dresden und Weimar. In seiner Laufbahn war er u.a. als Kantor, Titularorganist, Lehrbeauftragter und Orgellehrer tätig. Er wirkte bei verschiedenen Festivals mit und war bereits im letzten Jahr beim Orgelfestival zur Einweihung der neuen Orgel an St. Martin zu Gast. Seit dem Wintersemester 2013 ist er Lehrbauftragter an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar und Orgellehrer am Musikgymnasium Schloss Belvedere in Weimar.
Seit September 2017 ist er Assistenzorganist an der Hildebrandt-Orgel von 1746 in der Stadtkirche St. Wenzel, Naumburg.

Ort der Veranstaltung

Evangelische Martinskirche Kassel
Martinsplatz 5
34117 Kassel
Deutschland
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Seit über 500 Jahren gehört die Martinskirche unverkennbar zum Stadtbild Kassels. Als größte Kirche der Stadt beherbergte die Martinskirche schon das kirchliche Begleitprogramm der documenta, der weltweit bedeutendsten Ausstellung für zeitgenössische Kunst. Damit tritt neben ihrer immensen religiösen Bedeutung als Predigtstätte des Bischofs von Kurhessen-Waldeck auch ihr kultureller Wert als Ausstellungs- und Konzertraum zutage.

Im 14. Jahrhundert wurde mit der Entstehung des Stadtteils Freiheit eine neue Kirche nötig, bereits 1462 konnte die Weihe stattfinden. Beim tragischen Einsturz des Gewölbes nur einige Jahre nach der Fertigstellung wurde ein Neubau notwendig, der aus den zahlreichen Mitteln finanziert wurde, die Kassel durch Pilgerfahrten einnahm. Die so charakteristischen Türme der Martinskirche wurden im Zuge der gotischen Umgestaltung 1889 errichtet und sind seitdem, gemeinsam mit der Wilhelmshöhe, eines der Wahrzeichen Kassels. Innerhalb der Hallenkirche finden sich zahlreiche Gräber der hessischen Landgrafen, darunter auch das besonders prachtvolle Philippswandgrab. Dem zwölf Meter hohen Grabmal verdankt das Gotteshaus seine besondere Bedeutung als Grabkirche. Dem Landgrafen Philipp und seiner Gattin Christine sind zudem zwei lebensgroße Porträtstatuen gewidmet.

Von jeher gehört die Musik zu einem der Schwerpunkte der Martinskirche. Bereits seit dem Mittelalter ist St. Martin kirchenmusikalisches Zentrum der Stadt und kommt dieser Tradition nach wie vor mit großer Leidenschaft nach. Auch als renommiertes Zentrum für Neue Musik in der Kirche hat sich die Martinskirche einen Namen gemacht. Der Dialog zwischen Kirche und Kunst wird dabei durch ein abwechslungsreiches Kulturprogramm aus Konzerten, Ausstellungen oder speziellen Theaterinszenierungen in Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Kassel vorangetrieben.