Orgelkonzert mit Dominik Susteck

Dominik Susteck, Köln  

Martinsplatz 5a
34117 Kassel

Tickets ab 15,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Musikbüro St. Martin, Martinsplatz 5 a, 34117 Kassel, Deutschland

Anzahl wählen

Freie Platzwahl

Normalpreis

je 15,00 €

Ermässigt

je 10,00 €

Summe 0,00 €
Preise inkl. Mwst. zzgl. Versand- und Servicegebühren

Ermäßigungsinformationen

Ermäßigungsberechtigt sind:
- Schüler, Studenten, Sozialhilfeempfänger, Schwerbehinderte, Mitglieder der Kantorei unter Verwendung des Passwortes.

Karten für Rollstuhlfahrer/Schwerbehindert (mit "B" im Ausweis) und deren Begleitperson sind nur über die Tickethotline 0180 6050400
(0,20 €/Anruf inkl. MwSt aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt aus den Mobilfunknetzen) erhältlich.
Lieferart
print@home
Postversand

Veranstaltungsinfos

Vom 24. – 26. August findet in der Martinskirche ein Improvisationskurs mit neuer Musik statt. Unter der Leitung von Dominik Susteck aus Köln und Eckhard Manz von St. Martin in Kassel werden Studierende aus Deutschland Spieltechniken der Gegenwart ausprobieren und anhand ausgewählter Literatur studieren.
Der Organist der Kunststation aus Köln, Dominik Susteck, eröffnet das Seminar mit einem öffentlichen Orgelkonzert. Er spielt das bekannte Präludium C-Dur von Johann Sebastian Bach sowie Werke der klassischen Moderne von Giacinto Scelsi und eigene Werke, die auf der Orgel der Martinskirche besonders gut darstellbar sind.
Programm:
Johann Sebastian Bach – Präludium und Fuge C-Dur BWV 547/1
Dominik Susteck – Zeichen (2016)
Giacinto Scelsi – In nomine lucis (1974)

Ort der Veranstaltung

Evangelische Martinskirche Kassel
Martinsplatz 5
34117 Kassel
Deutschland
Route planen

Seit über 500 Jahren gehört die Martinskirche unverkennbar zum Stadtbild Kassels. Als größte Kirche der Stadt beherbergte die Martinskirche schon das kirchliche Begleitprogramm der documenta, der weltweit bedeutendsten Ausstellung für zeitgenössische Kunst. Damit tritt neben ihrer immensen religiösen Bedeutung als Predigtstätte des Bischofs von Kurhessen-Waldeck auch ihr kultureller Wert als Ausstellungs- und Konzertraum zutage.

Im 14. Jahrhundert wurde mit der Entstehung des Stadtteils Freiheit eine neue Kirche nötig, bereits 1462 konnte die Weihe stattfinden. Beim tragischen Einsturz des Gewölbes nur einige Jahre nach der Fertigstellung wurde ein Neubau notwendig, der aus den zahlreichen Mitteln finanziert wurde, die Kassel durch Pilgerfahrten einnahm. Die so charakteristischen Türme der Martinskirche wurden im Zuge der gotischen Umgestaltung 1889 errichtet und sind seitdem, gemeinsam mit der Wilhelmshöhe, eines der Wahrzeichen Kassels. Innerhalb der Hallenkirche finden sich zahlreiche Gräber der hessischen Landgrafen, darunter auch das besonders prachtvolle Philippswandgrab. Dem zwölf Meter hohen Grabmal verdankt das Gotteshaus seine besondere Bedeutung als Grabkirche. Dem Landgrafen Philipp und seiner Gattin Christine sind zudem zwei lebensgroße Porträtstatuen gewidmet.

Von jeher gehört die Musik zu einem der Schwerpunkte der Martinskirche. Bereits seit dem Mittelalter ist St. Martin kirchenmusikalisches Zentrum der Stadt und kommt dieser Tradition nach wie vor mit großer Leidenschaft nach. Auch als renommiertes Zentrum für Neue Musik in der Kirche hat sich die Martinskirche einen Namen gemacht. Der Dialog zwischen Kirche und Kunst wird dabei durch ein abwechslungsreiches Kulturprogramm aus Konzerten, Ausstellungen oder speziellen Theaterinszenierungen in Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Kassel vorangetrieben.