Open-Air-Kino am Werksschwimmbad - Back the Miners (1985); Brassed Off (1996)


Tickets ab 10,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Stiftung Zollverein, Bullmannaue 11, 45327 Essen, Deutschland


Veranstaltungsinfos

Ein besonderes Sommer-Erlebnis auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein ist das Open-Air-Kino am Werksschwimmbad. Gezeigt werden die Filme in unmittelbarer Nähe zum Werksschwimmbad direkt unter der Druckmaschine der ehemaligen Kokerei, einem der schönsten Orte auf Zollverein.
In diesem Jahr stehen Film-Highlights auf dem Programm, in denen das Thema Kohle und Bergbau eine bedeutende Rolle spielt.

Filme:

Do, 19.07. – Die Beerdigung der Opfer des Grubenunglücks auf der Zeche Radbod bei Hamm (D, 1908); Wie „Kameradschaft“ in Gelsenkirchen entstand (WDR, 1992); Kameradschaft (Spielfilm, D/F, 1931) – 125 Min.

Do, 26.07. – Der Platz an der Halde (Kinder- und Jugendfilm, D, 1952/54); Besuch im Ruhrgebiet (Dokumentarfilm, D, 1957) – 119 Min.

Mi, 01.08. – Junges Licht (Spielfilm, D, 2016) – 122 Min.

Do, 02.08. – Mein Freund wird Bergmann (Unterrichtsfilm, D, 1951); Jede Menge Kohle (Spielfilm, D, 1981) – 120 Min.

Do, 09.08. – Germinal (Spielfilm, F/B/I, 1993) – 150 Min.

Mi, 15.08. – Das Wunder von Bern (Spielfilm, D, 2003) – 113 Min.

Do, 16.08. – Der Untergang der Graf Bismarck. Reportage einer Zechenschließung (Reportagefilm, SDR, 1967); Zehn Tage, Juli ´84. Yorkshire (NDR, 1985) – 102 Min.

Do, 23.08. – Back the Miners (Reportage, D, 1985); Brassed Off – Mit Pauken und Trompeten (Spielfilm, GB, 1996) – 117 Min.


Am Vorstellungstag können Sie mit dem Kino-Ticket zusätzlich kostenlos die Ausstellung "Das Zeitalter der Kohle" in der Mischanlage der Kokerei besuchen. Die Ausstellung ist an den Kinoabenden bis 20.15 Uhr geöffnet.


Ein Kooperationsprojekt der Stiftung Zollverein, des Ruhr Museums und des Deutschen Bergbau-Museums Bochum.

Ort der Veranstaltung

Kokerei Zollverein
Arendahls Wiese
45141 Essen
Deutschland
Route planen

Das Weltkulturerbe Zollverein, auch bekannt als „die schönste Zeche der Welt“, vereint auf seinem Gelände Zeche, den Zollverein-Kubus sowie die gleichnamige Kokerei. In ihren aktiven Jahren von 1961 bis 1993 diente sie bei der Gewinnung von Koks und Rohgas. Heute gilt sie als eindrucksvollste Kulturstätte des Ruhrgebiets.

Nach der Stilllegung in den 90er-Jahren übernahm das Land Nordrhein-Westfalen das Areal und setzte es unter Denkmalschutz. Wenige Jahre darauf war das kulturelle Konzept schon weitestgehend ausgereift, sodass immer mehr Besucher für die wachsende Beliebtheit der Anlage sorgten. Die Installation „Werkschwimmbad“ der Künstler Dirk Paschke und Daniel Milohnic ist ein 140 Kubikmeter fassendes Schwimmbecken aus Industriecontainern, in denen in den Sommermonaten kostenlos gebadet werden kann. Auch Open-Air-Kino findet in dem Becken statt, wohingegen die Wintermonate eine Eisfläche zum Schlittschuhlaufen freigeben. In dem anliegenden Gebäudekomplex ist ein Café-Restaurant beheimatet, das durchgängig geöffnet hat. Nachts erleuchten bunte Lichtinstallationen das Gelände, sodass der imposante Bau umso mystischer erscheint.

Die Kokerei Zollverein liegt im Norden der Stadt. Wer mit dem PKW anreist, findet zahlreiche Parkplätze um das Gesamtareal des Zollvereins verstreut. Sie erreichen die Location aber auch mit dem Angebot des öffentlichen Nahverkehrs. Vom S-Bahnhof Essen-Zollverein Nord aus sind es weniger als zehn Gehminuten