Oberon Trio und Shirley Brill: Hebräische Variationen

Oberon Trio, Shirley Brill (Klarinette)  

Schloss 1 Deu-35037 Marburg

Tickets ab 22,00 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Marburger Musikfreunde e.V., Leopold-Lucas-Str. 35a, 35037 Marburg, Deutschland

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Normalpreis

je 22,00 €

Vereinsmitglieder/Schwerbehinderte

je 16,50 €

Schüler/Studierende/Auszubildende

je 11,00 €

Summe 0,00 €
Preise inkl. Mwst. zzgl. Versand- und Servicegebühren

Ermäßigungsinformationen

20€ Normalpreis (zzgl. VVK-Gebühr 2€)
15€ Vereinsmitglieder/Schwerbehinderte (zzgl. VVK-Gebühr 1,50€)
10€ Schüler/Studierende/Auszubildende (zzgl. VVK-Gebühr 1€)
0€ Kinder bis 14 Jahre und genehmigte Begleitpersonen für Schwerbehinderte (Reservierung per eMail an karten@marburger-schlosskonzerte.de)
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Veranstaltungsinfos

Kooperationskonzert mit der Jüdischen Gemeinde Marburg anlässlich des Jubiläums „700 Jahre jüdisches Leben in Marburg“

*** Programm:
Joachim Stutschewsky (1891–1982): Chassidische Fantasie
Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809–1847): Trio d-Moll op. 49
Molto Allegro agitato
Andante con moto tranquillo
Scherzo – Leggiero e vivace
Finale – Allegro assai appassionato
Walter Rabl (1873–1949): Quartett Es-Dur op. 1
Allegro moderato
Adagio molto
Andantino un poco mosso
Allegro con brio

*** Oberon Trio
Im 2006 gegründeten Oberon Trio verbinden sich drei Musiker, die sich höchst erfolgreich in der internationalen Musikszene etabliert haben, zu einer faszinierenden Einheit: die als Kammermusikerin, Konzertmeisterin und Solistin gefragte Geigerin Henja Semmler, die Cellistin Antoaneta Emanuilova mit ihrer regen Konzert- und Unterrichtstätigkeit sowie zahlreichen Engagements als Solocellistin führender Orchester und der Pianist Jonathan Aner, Professor für Klavierkammermusik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Diese drei Künstler teilen ihre Leidenschaft für die Kammermusik und für das Klaviertrio-Repertoire – und sie teilen diese auch mit ihren Zuhörern, die sie „mit transparentem Spiel, Poesie und Klangfülle verzaubern“ (Garmisch-Partenkirchner Tagblatt).

Schon nach dem ersten Konzert bescheinigte das Flensburger Tageblatt dem Oberon Trio „eine enorme interpretatorische Leistung, die von berückender Reife und stilistischer Souveränität dieses neuen Ensembles zeugte“. Inzwischen gastierte das Trio im Wiener Konzerthaus, in der Hamburger Laeiszhalle und der Philharmonie Berlin sowie in Italien, Bulgarien, Israel, Indien und Ägypten.

Wertvolle Anregungen erhielten die Musiker in den Kammermusikklassen des Alban Berg Quartetts und des Artemis Quartetts oder in der Zusammenarbeit mit Komponisten wie Jörg Widmann, Benjamin Yusupov und Charlotte Bray. Zu ihren Förderern zählen die Stiftung Villa Musica und das Goethe-Institut.
Das Oberon Trio hat es sich zur Aufgabe gemacht, neben den etablierten Meisterwerken der Klaviertrioliteratur auch das unbekanntere Repertoire zur Aufführung zu bringen. Dabei sollen die frühesten Beispiele dieser Besetzung, wie etwa die Klaviertrios von Carl Philipp Emanuel Bach oder die frühen Trios Joseph Haydns, ebenso zur Geltung kommen wie Werke zeitgenössischer Komponisten. Ein besonderes Anliegen des Oberon Trios ist es, mehr Nähe zwischen Publikum und Künstlern zu schaffen. Dabei gewährt das Ensemble seinen Zuhörern u. a. durch die Moderation von Konzerten oder dem Verfassen eigener Werkbeschreibungen Einblicke in den Prozess und den Hintergrund der jeweiligen musikalischen Interpretation.

Das erste Album des Oberon Trios, „Passacaglia“ mit einer Ersteinspielung von Jörg Widmanns einzigem Klaviertrio sowie Werken von Haydn und Schumann, wurde von hr2, mdr figaro und NDR Kultur als CD-Tipp empfohlen. 2016 wird unter dem Titel „Oberon celebrates Shakespeare“ die zweite CD erscheinen.

Oberon, der Elfenkönig aus Shakespeares „Sommernachtstraum“, steht für den Zauber der Phantasie und die Lust an Verwandlung und Spiel. Kreativität und Freude an der Einzigartigkeit des Augenblicks möchte das Oberon Trio bei seinen Konzerten in der Musik erlebbar machen. Stets lebendig und unmittelbar berührend übertragen sich dabei die Neugierde und Begeisterung der drei Musiker für Werke aller Epochen und Stilrichtungen auf das Publikum.
Weiteres siehe http://www.oberontrio.com/

*** Shirley Brill
Shirley Brill erhielt ihre Ausbildung zunächst bei Yitzhak Katzap in Israel und studierte später bei Sabine Meyer an der Musikhochschule Lübeck sowie bei Richard Stoltzman am New England Conservatory in Boston, USA. Ihre solistische Karriere begann sie mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Zubin Mehta. Seither konzertierte sie als Solistin mit zahlreichen internationalen Orchestern, wie etwa mit dem Deutschen Symphonieorchester in der Berliner Philharmonie, den Hamburger Symphonikern unter der Leitung von Jeffrey Tate, dem Symphonieorchester des Nationaltheaters Prag, in der Kölner Philharmonie, dem Orchestre de Chambre de Genève, dem Nationalen Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks oder dem Jerusalem Symphony Orchestra. Zuletzt war sie mit den Münchner Symphonikern in der Philharmonie im Gasteig zu hören.

Shirley Brill ist Siegerin des Concours de Genève (2007) und des Internationalen Klarinettenwettbewerbs Markneukirchen (2006). 2003 erhielt sie den Sonderpreis des internationalen ARD-Musikwettbewerbs.

Regelmäßig ist Shirley Brill zu Gast bei internationalen Musikfestivals wie BBC Proms (England), Davos (Schweiz), Ljubljana (Slowenien), dem Festival de Radio France et Montpellier (Frankreich), der Schubertiade in Österreich oder dem Jerusalem International Chamber Music Festival in Israel. Innerhalb Deutschlands war sie zuletzt beim Schleswig-Holstein Musikfestival, beim Rheingau Festival, beim Heidelberger Frühling sowie bei dem Festival Spannungen von Lars Vogt zu hören. Sie musizierte zusammen mit Musikern wie Daniel Barenboim, Sabine Meyer, Emmanuel Pahud, Janine Jansen, Tabea Zimmermann, dem Jerusalem String Quartet, dem Fauré Klavierquartett und dem Trio di Clarone. 1999 gründete sie mit dem Pianisten Jonathan Aner das Duo Brillaner. Das Duo trat in zahlreichen Konzerten in Europa (Berliner Philharmonie), den USA (Carnegie Hall), in Asien, Australien und in ihrem Heimatland Israel auf.
Seit 2009 ist Shirley Brill Soloklarinettistin des von Daniel Barenboim geleiteten West-Eastern Divan Orchestra. Gemeinsam mit dem Orchester trat sie in renommierten Konzertsälen wie dem Wiener Musikverein, der Salle Pleyel in Paris, dem KKL Luzern, der Scala di Milano sowie auf zahlreichen weiteren internationalen Konzertbühnen auf. Im Jahr 2010 durfte sie im Namen des Orchesters den Preis des Westfälischen Friedens entgegennehmen.

Shirley Brill widmet sich auch der Lehrtätigkeit: So unterrichtete sie bereits im Rahmen des Yellow Barn Festivals (USA) und gab Meisterkurse an Konservatorien und Universitäten in Australien, Kanada, Italien, Tschechien, Polen, in der Schweiz und Israel. Ab 2012 war Shirley Brill Gastprofessorin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. 2016 folgte eine Lehrtätigkeit an der Barenboim-Said Akademie.
Weiteres siehe http://shirleybrill.com/de/

Ort der Veranstaltung

Landgrafenschloss Marburg
Landgraf-Philipp-Straße 1
35037 Marburg
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Hoch über der Altstadt Marburgs thront das Landgrafenschloss, eine der Hauptsehenswürdigkeiten, die nicht nur geschichtlich, sondern auch kunst- und bauhistorisch von großer Bedeutung ist. Heute wird das Schloss als Universitätsmuseum für Kulturgeschichte und für kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen, Festakte oder Konzerte genutzt.

Die Baugeschichte des Landgrafenschlosses reicht bis ins 10. Jahrhundert zurück und es diente bis heute den verschiedensten Zwecken: Wohnburg, Gefängnis, Garnisionssitz und Staatsarchiv. Seit 1976 wurde es für die Philipps-Universität hergerichtet und ist seit dem auch zu großen Teilen zu besichtigen. Die wohl ältesten Teile des Gebäudes stammen aus dem 13. Jahrhundert und gehörten zum Residenzschloss Heinrich I., dem Enkel der Heiligen Elisabeth. Die Reste einer alten Burganlage, die sich unter dem heutigen Schloss befindet, stammen sogar aus dem 9. und 10. Jahrhundert. Der Fürstensaal, der im 13. Jahrhundert von Heinrich I. erbaut wurde, zählt zu den bedeutendsten profanen Säle der deutschen Gotik. Seine Bedeutung erhielt er vor allem durch das Marburger Religionsgespräch zwischen Luther und Zwingli, das 1529 hier stattfand.

Das Landgrafenschloss Marburg ist in vielerlei Hinsicht ein Ort, an dem Geschichte lebendig wird: Ob bei Führungen durch das Landgrafenschloss oder bei einem Besuch des Universitätsmuseums, hier bietet sich Ihnen die Gelegenheit, Geschichte hautnah zu erleben. Doch nicht nur das: Der Fürstensaal wird auch heute noch zu kulturellen Veranstaltungen wie Lesungen, Tagungen oder Konzerten genutzt und steht auch für Firmenfeiern, Festakte oder Jubiläen zur Verfügung.