NUEJAZZ 2017 Tag 4 - Leila Martial, Matthew Stevens Trio, Bellevue Nurses

Leila Martial, Matthew Stevens Trio, Bellevue Nurses  

Fürther Straße 244 D Deu-90429 Nürnberg

Tickets ab 27,95 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Nürnberger Jazzmusiker e.V., Mittlere Kanalstrasse 6, 90429 Nürnberg, Deutschland

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je 27,95 €

Schüler/Studenten (nur mit gültigem Ausweis)

je 25,20 €

Nürnberger Jazzmusiker e.V. (nur mit Vereinsausweis)

je 14,48 €

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Veranstaltungsinfos

Leïla Martial „Baa Box“ (FR)
„Ich habe tatsächlich Schwierigkeiten zu entscheiden, ob ich nun Schauspielerin oder Sängerin bin.“ Aus der Not, sich zu entscheiden, hat die 1984 im südfranzösischen Department Ariège geborene Leïla Martial eine Tugend und ihre Bivalenz zu ihrem Credo als Künstlerin gemacht. Weil sie als Vokalistin ebenso den Klang wie die Bedeutung der Wörter verfremdet, weil sie stets die grammatikalische Struktur der gesungenen Verse aufbricht, um rhythmische Prozesse in Gang zu setzen, gleichen ihre Konzerte zumeist den Inszenierungen von Stücken des französischen „Théâtre de l'Absurde“.

Leïla Martial – Gesang, Keyboards / Eric Perez – Schlagzeug, Electronics / Pierre Tereygeol – Gitarre, Gesang

Matthew Stevens Preverbal Trio (USA)
„Präverbal“ bezeichnet in der Linguistik die Entwicklungsphase eines Kleinkindes, in der es noch nicht zu sprechen begonnen hat, dennoch nonverbal mit seiner Umwelt zu kommunizieren weiß. „Preverbal“ hat auch der in New York lebende, 1982 im kanadischen Toronto geborene Matthew Stevens sowohl seine aktuelle CD als auch sein Trio genannt. Für den Gitarristen ist Musik eine Sprache, die zwar ohne Worte auskommt, aber dennoch einer Grammatik folgt und auf der ganzen Welt verstanden wird.

Matthew Stevens – Gitarre / Vicente Archer – Bass / Eric Doob – Schlagzeug

Bellevue Nurses „play Charles Mingus: The Black Saint and the Sinner Lady“ (D)
Der Bassist, Komponist und Bandleader Charles Mingus (1922-1979) war kein einfacher Mensch: zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt, oft rastlos, unberechenbar und unbeherrscht, jähzornig und zärtlich zugleich. So extrem, wie Mingus als Persönlichkeit war, so radikal war zumeist auch seine Jazzmusik. Sein 1963 veröffentlichtes Album „The Black Saint and the Sinner Lady“ ist ein Paradebeispiel, wie extrem Mingus oftmals seine Improvisationsmusik zu inszenieren verstand.
Peter Fulda, Pianist, Komponist und Bandleader, hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses komplexe Meisterwerk von Mingus mit einer All-Star-Besetzung des Vereins Nürnberger Jazzmusiker neu auf die Bühne zu bringen

Andrey Lobanov & Manuel Scherer – Trompete / Kim Barth, Lutz Häfner & Norbert Emminger – Saxofone / Gerhard Gschlössel – Posaune / Ralf Bauer – Tuba / Frank Wuppinger Gitarre / Michael Flügel – Piano / Markus Schieferdecker – Bass / Julian Fau – Drums / Peter Fulda – Leitung

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