Nordböhmische Philharmonie Teplice, Cornelius Volke, Johannes Gärtner, Maria Kö

Tschaikowskiplatz
01796 Pirna

Tickets from €25.00
Concessions available

Event organiser: CERCA DIO - Johannes Gärtner, Erster Steinweg 17, 01326 Dresden, Deutschland

Select quantity

Einheitskategorie

Normalpreis

per €25.00

Ermäßigung 1

per €16.00

Total €0.00
Prices incl. VAT plus postal and service charges

Information on concessions

Die Berechtigung für den ermäßigten Preis umfasst:

Arbeitslose
Bundesfreiwilligendienst
Kinder ab 6 Jahre bis einschließlich 18 Jahre
Rollstuhlfahrer
Schwerbehindert ab 70 Prozent
Schüler
Student

Begleitpersonen benötigen kein eigenes Ticket
print@home after payment

Event info

Wagner und Beethoven – Eine Begegnung Zwei Giganten der Musikgeschichte treffen an diesem Mittsommernachts-Abend aufeinander: Der eine führte die Sinfonie zur Vollendung, der andere das Musikdrama und beide versuchten sich an Schauspielmusik. Erleben sie im ersten Teil Wagners noch nie in Dresden erklungenes E-Dur-Sinfonie-Fragment und seine Faust-Ouvertüre, umrahmt von Auszügen aus Wagners Novelle „Eine Pilgerfahrt zu Beethoven“. Im zweiten Teil tritt noch der deutsche Dichterfürst hinzu: Es erklingt Beethovens Schauspielmusik zu Goethes „Egmont“. Es spielt die Nordböhmische Philharmonie in großer Besetzung unter Leitung des Dirigenten Cornelius Volke / Semperoper. Es singt Maria König / Semperoper. Der Schauspieler und Intendant der WAGNER SPIELE Johannes Gärtner stellt eine Fassung vor, die der Dichter Franz Grillparzer nach Goethes Theaterstück einrichtete. Kaum bekannte Illustrationen des Zeichners Paul Thumann eröffnen dazu ein multimediales Bühnenbild.

Location

Jagdschloss
Tschaikowskiplatz
01796 Pirna
Germany
Plan route
Image of the venue

Das Jagdschloss in Graupa ist architektonisch ein wahres Schmuckstück und auch kulturgeschichtlich sehr bedeutsam. Seit 2013 ist es Teil der Richard-Wagner-Stätten Graupa und beherbergt eine moderne multimediale Ausstellung zum Thema „Richard Wagner in Sachsen“. Ein Holografietheater zeigt technisch brillant umgesetzt Verwandlungsszenen aus den Opern „Lohengrin“, „Der fliegende Holländer“ und „Rheingold“. An einem virtuellen Orchestergraben kann sich jeder als Dirigent fühlen oder einfach sehen, wie Musik klingt. Und natürlich dürfen in einem Museum zu Richard Wagner auch Hörstationen nicht fehlen. Der angrenzende Schlosspark mit seinen Jahrhunderte alten Bäumen lädt zu einem Spaziergang ein. Ganz nebenher erhält man auf Texttafeln Informationen zu wesentlichen Lebensstationen des Komponisten und einen traumhaften Blick gen Elbtal, Sächsische Schweiz und Osterzgebirge.

Das Schloss zeigt noch heute vielfältige Spuren seiner langen Geschichte, die als Gutsbesitz mit Wirtschaftshof begann. Verschiedene Adelsgeschlechter sind nachweisbar. Ausmalungen im Schlossinneren sowie ein prächtiger Wappenstein zeugen noch heute vom Wirken der Familie von Friesen. In der Mitte des 18. Jahrhunderts erwarben die Wettiner die Anlage und bauten sie zu einem barocken Jagdschloss (Raupenberg) aus. Jagdwege, die von Pillnitz nach Graupa führen sowie ein auf Balthasar Permoser zurückgehendes Jagdrelief über dem Schlosseingang künden noch immer von der Jagdleidenschaft der fürstlichen Besitzer.

Auch wenn Richard Wagner während der Zeit seiner Sommerfrische 1846, in der er die Kompositionsskizzen zu seiner Oper "Lohengrin" schuf, nicht im Schloss gewesen ist – es wurde damals als fürstliche Amtsförsterei genutzt – so sind seine Spuren doch im ganzen Ort und vor allem in dem nur wenige Meter entfernten Lohengrinhaus präsent.