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No. 60 - Tanz im August 2022

Pichet Klunchun  

Hallesches Ufer 32
10963 Berlin

Tickets from €22.00 *
Concession price available

Event organiser: HAU - Hebbel am Ufer, Stresemannstraße 29, 10963 Berlin, Deutschland
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Event info

Der thailändische Choreograf Pichet Klunchun seziert in “No. 60” die klassischen Formen des Khon und versucht dabei, das Gefühl und den Geist dieses traditionellen thailändischen Tanzes zu bewahren. Das Stück untersucht die 59 Posen des Theppanom- Kanons (den alle klassisch ausgebildeten Tänzer:innen auswendig lernen müssen) und realisiert dabei sechs neue Prinzipien, die das 700 Jahre alte System aus Bewegungen und Gesten untermauern. In einem abstrakten Setting bar jeglicher Konvention entwirft Klunchun ein neues Formenrepertoire und greift dabei auf detaillierte Notizen und handgezeichnete Diagramme zurück. “No. 60” belebt uralte Tradition und weist den Weg für künftige Entwicklungen und Interpretationen dieser Kunstform.
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Thai choreographer Pichet Klunchun unpicks the classical forms of khon while embracing the spirit and soul oof this traditional Thai dance. In “No. 60” Klunchun examines the 59 poses in the Thai ‘Theppanom’ canon (which all Thai classical dancers acquire by rote-learning) and generates six new principles that undergird the 700-year-old system of movements and gestures. In an abstract setting freed from convention, Klunchun proposes new forms, accompanied by detailed notes and hand-drawn diagrams. With “No. 60” Klunchun unfixes the rigidity of tradition, paving the way for future trajectories and readings of the art form.

Event location

HAU2
Hallesches Ufer 32
10963 Berlin
Germany
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In der Spielzeit 2003/2004 haben sich drei selbstständige Bühnen zu einer neuen, einzigartigen Theaterinstitution zusammengefügt. Das Hebbel-Theater, das Theater am Halleschen Ufer und das Theater am Ufer bilden nun das „Hebbel am Ufer“, kurz „HAU“.

Hier weht ein frischer Wind, besonders in Person von Annemie Vanackere. Die Belgierin ist seit 2012 Intendantin des Hauses und hat sich voll und ganz der Kunst verschrieben. Sie steht für das Unkonventionelle und sammelte bereits in Gent sowie an der Schouwburg in Rotterdam Erfahrungen in der freien Theaterszene. Sie versteht das Theater als Freiraum, in dem Kunst und Ästhetik jegliche Form der Funktionalität überwinden, wodurch festgefahrene Strukturen und Denkmuster aufgebrochen werden können.

Innovation ist der kreative Motor des Theaters. Das HAU steht allerdings ebenso für Tradition: Sowie das Hebbel-Theater für internationale Gastspiele bekannt war, soll auch das Hebbel am Ufer eine Spielstätte für Künstler aus der ganzen Welt sein. So vielfältig und verschieden wie die beteiligten Akteure, ist daher auch das Programm, welches aus Theater, Tanz, Performance, Musik und Bildender Kunst besteht.