NILS WÜLKER [d]

Nils Wülker, Arne Jansen, Maik Schott, Edward McLean, Simon Lott  

Tzschirnerplatz 3-5
01067 Dresden

Tickets ab 23,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: JAZZCLUB TONNE e.V., Tzschirnerplatz 3-5, 01067 Dresden, Deutschland

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Ermäßigungsinformationen

ermäßigten Eintritt erhalten Schüler, Studenten, Schwerbehinderte, Dresdenpassinhaber
Ermäßigunsberechtigung ist am Einlass nachzuweisen.
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Veranstaltungsinfos

Großartiger Musiker, großartiges neues Album, großartige Live-Band

NILS WÜLKER ist in den letzten fünfzehn Jahren zu einem der erfolgreichsten Jazztrompeter und
Komponisten in Europa avanciert. Bereits mit sieben erhielt der 1977 in Bonn geborene
Musiker Klavierunterricht, im zehnten Lebensjahr schwenkte er auf die Trompete um;
klassisch, von Jazz noch keine Spur. Während eines Austauschjahres in den USA entdeckt
er endlich mit sechzehn den Jazz und findet via US3s „Cantaloop“ und dessen
ursprünglichem Komponisten Herbie Hancock zu Miles Davis. Zurück in Deutschland wird
er 1996 für das JugendJazzOrchester NRW entdeckt, in dem er bis zu seinem Jazz-Studium
an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin spielt. Schon während des Studiums
außerdem in Peter Herbolzheimers BuJazzO, der RIAS Bigband oder Thärichens Tentett
aktiv, veröffentlicht Nils Wülker noch vor seinem Abschluss im Jahre 2002 sein von Kritik
und Publikum hochgelobtes Debütalbum „High Spirits“ u.a. mit Gene Calderazzo und
Orlando LeFleming – als erster deutscher Jazzmusiker bei SONY Music. Im Folgejahr
komponiert, spielt und produziert der damals 26-jährige eigene, neue Musik für die Space
Night des Bayerischen Fernsehens, die auf dem Album „Space Night Vol. 10 Jazz“ (u.a. mit
Wolfgang Muthspiel und Jochen Rückert) veröffentlicht wird.

Zwischen 2005 und 2012 veröffentlicht Nils Wülker auf seinem eigenen Label EAR Treat
Music fünf eigene Alben, u.a. mit Gästen wie Torun Eriksen, Silje Nergaard, Ulita Knaus
oder Dominic Miller, die seinen Ruf als „großer Lyriker“ (FAZ) und „Ausnahmekomponist“
(Crescendo) zementieren. Drumherum tourt er mit seiner eigenen Band, sowie als Gast bei
Ute Lemper, der kubanischen Sängerin Omara Portuondo, dem Quartett des Sting-
Kompagnons Dominic Miller oder macht eine Europa-Tournee mit Lee Ritenour, Dave und
Don Grusin, Will Kennedy und Wolfgang Schmid als “Hang All Stars”. Nils Wülker leitet
außerdem das hochkarätig besetzte „Jazz Baltica Ensemble“ (2011) mit neuen
Arrangements eigener Kompositionen, macht Remixe für Hugh Masekela, Gregory Porter
oder Laura Lopez Castro und produziert Alben für die Sängerin Cécile Verny oder den
Mundharmonikaspieler Tollak und einen Track für Samy Deluxe.

2013 mit dem ECHO Jazz als „Instrumentalist des Jahres“ in der Kategorie Blechblasinstrumente
ausgezeichnet, nahm Nils Wülker 2014 für sein Album „Safely Falling“ den
German Jazz Award in Gold vom BVMI entgegen. Sein achtes Album „UP“ erschien im
Februar 2015 bei Warner Music. Für das Album arbeitete Nils Wülker u.a. mit Jill Scott und
Mocky in L.A., Craig Armstrong in Glasgow, Peter Vettese in London, Xavier Naidoo, Max
Mutzke und Sasha. Mit „UP“ gewann Nils Wülker den Hamburger Musikpreis HANS als
„Musiker des Jahres“, wurde erneut mit dem German Jazz Award in Gold ausgezeichnet
und für den ECHO Jazz nominiert. Neben der ausgedehnten UP Tour spielte Nils Wülker in
den letzten zwei Jahren als Gastsolist mit Gregory Porter, E.S.T. Symphony, Max Mutzke
und Klaus Doldinger, verantwortete 2016 die musikalische Gestaltung des Grimme Preis
und nahm Solo Features für Marteria und Lina Maly auf. Sein in Zusammenarbeit mit The
Krauts (Produzenten Marteria, Peter Fox) und Ralf Mayer (Clueso, Fantastische Vier)
produziertes Album „ON“ ist 2017 erschienen.
Jetzt geht Nils Wülker mit dem neuen Album "Decade" (VÖ 28. September 2018) auf ausgedehnte Tournee.

Videos

Ort der Veranstaltung

Die Tonne im Kurländer Palais
Tzschirnerplatz 3-5
01067 Dresden
Deutschland
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Der Jazzclub Neue Tonne Dresden, der im Volksmund oft Jazzclub Tonne oder kurz „Tonne“ genannt wird, gehört zu den bekanntesten Jazzclubs im Osten Deutschlands. Die 1977 gegründete Interessengemeinschaft Jazz der Kulturbund-Stadtorganisation Dresden organisierte Ende der 70er zahlreiche Jazzkonzerte in verschiedenen Einrichtungen. Die IG baute das Kellergewölbe des Kurländer Palais aus und bezog dieses 1981, der Name „Tonne“ prägte sich ein und entwickelte sich zu einem der bekanntesten Clubs der DDR.

Ab 1997 siedelte die Tonne in andere Locations über, bis sie im Herbst 2015 wieder zurück ins Kurländer Palais zog, welches Mitte der 00er Jahre als letzte altstädtische Ruine wiederaufgebaut wurde. Über 100 Veranstaltungen und Konzerte werden pro Jahr angeboten.

Das Kurländer Palais liegt am östlichen Rand der Inneren Altstadt, wenige Meter vom Albertinum und der Frauenkirche entfernt. Wer vom Hauptbahnhof anreist, steigt in die Straßenbahnlinie 3 und fährt wenige Stationen bis zum Pirnaischer Platz. Von dort aus sind es noch etwa 100 m zu Fuß in Richtung Elbe.