Nachtvariationen (UA) / Für meine Tochter / Boléro

Odenkirchener Straße 78
41236 Mönchengladbach

Tickets ab 21,50 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Theater Krefeld und MG (TKM), Theaterplatz 3 , 47798 Krefeld, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

An diesem Abend möchte Ballettdirektor Robert North sein Publikum wieder mit einer Novität überraschen, komplettiert mit zwei Choreografien aus seinem großen Repertoire.
Ausgehend vom Thema der Goldberg-Variationen von J. S. Bach komponierte André Parfenov einen eigenen Zyklus von Klaviervariationen, zu dem Ballettdirektor Robert North seine neue Choreografie „Nachtvariationen“ über Traumerlebnisse eines jungen Mannes kreiert und als Uraufführung präsentiert.
In allen Vorstellungen wird André Parfenov seine Musik live am Flügel darbieten.
Mit der Choreografie „Für meine Tochter“ widmet sich Robert North dem Komponisten Léoš Janáček, der einen furchtbaren Schicksalsschlag verkraften musste: den Tod seiner 21-jährigen Tochter Olga. Was bleibt, sind Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend, an glückliche Tage, an Tage der Krankheit, an ihre erste Liebe. Auf berührende Weise lässt der Choreograf diese Erinnerungen im Tanz aufleben, inspiriert durch die Musik Janáčeks, der in tiefer Heimat- und Naturverbundenheit seine Melodien auch dem Gesang der Vögel ablauschte. Robert North macht sich diese Assoziationen zu eigen und entwickelt eine poetische, choreografische Idee: Zwei Schwalben begleiten das lebensfrohe Mädchen, bis am Fenster eine Eule – Vorbote des nahenden Todes – erscheint und die dramatische Wendung erahnen lässt. „Für meine Tochter“ entstand als Auftragsarbeit für das Dänische Fernsehen, wurde 1983 mit dem Golden Prague Award ausgezeichnet und in den USA für den Emmy nominiert.
Zu dieser Choreografie spielt André Parfenov Musik aus Janáčeks Klavierzyklus Auf verwachsenem Pfade in allen Vorstellungen live.
///////// Abschließend darf sich das Publikum erneut auf Robert Norths „Boléro“ freuen. Nachdem seine tänzerische Interpretation dieser weltberühmten Komposition von Maurice Ravel bereits vor einigen Jahren zu Begeisterungsstürmen führte, kommt sie nun wieder auf den Spielplan. Dabei stellt der „Boléro“, der 1928 mit der Tänzerin Ida Rubinstein uraufgeführt wurde, stets aufs Neue eine Herausforderung an die Choreografie dar. Robert North ließ in seine tänzerische Adaption vielfältige persönliche Assoziationen aus der spanischen Kultur einfließen: „Der Boléro mit seinem einförmigen Rhythmus war ein populärer Tanz, den auch die einfachen Menschen kannten. Ich stelle mir einen großen Platz vor, vielleicht vor einer Kirche – einen Platz zum Beten, Arbeiten und Feiern, einen Platz, der jedem zugänglich ist, wo sich die Menschen zu einem Ritual zusammenfinden.“

Ort der Veranstaltung

Theater Mönchengladbach
Odenkirchener Str. 78
41236 Mönchengladbach
Deutschland
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1921 schlossen sich zwei traditionsreiche Theater zusammen und bildeten fortan das Stadttheater Krefeld-Mönchengladbach. Mittlerweile ist dieses eine feste Größe in der Kulturlandschaft der Metropolenregion Rhein-Ruhr und bietet mit Schauspiel, Musiktheater, Ballett sowie Konzerten der Niederrheinischen Sinfoniker, ein ausgewogenes Programm in den beiden nordrhein-westfälischen Großstädten.

Das Theater Mönchengladbach existiert bereits seit dem 11. Dezember 1862, hatte jedoch kein eigenes Ensemble und war somit auf Gastspiele angewiesen. Bereits zu dieser Zeit kam es immer wieder zu Kooperationen mit dem Theater Krefeld. Heute, nach der Fusion der zwei Häuser, gibt es insgesamt vier Spielstätten, von denen sich zwei in Mönchengladbach befinden: Zum einen die Hauptspielstätte „Theater Mönchengladbach“ mit drei Bühnen und Sälen, darunter der große Opernsaal, der Platz für insgesamt 778 Personen bietet und zum anderen die Ausweichspielstätte „Theater im Nordpark“, einer umgebauten Militärhalle mit Kapazitäten für 560 Zuschauer.

Hier ist Theater auf vielfältige Weise erfahrbar und auch für Kinder und Jugendliche wird der Theaterbesuch zu einem Erlebnis. So gibt es die Möglichkeit sich im „Jugendclub“ zu engagieren und erste Theatererfahrungen zu sammeln oder an theaterpädagogischen Projekten teilzunehmen.