Nachtmusik virtuos

La Porta Musicale  

Holzmarktstr. 33
10243 Berlin

Tickets ab 16,40 €
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Veranstalter: RADIALSYSTEM V GmbH, Holzmarktstr. 33, 10243 Berlin, Deutschland

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Ermäßigungsinformationen

Ermäßigungsberechtigt sind Auszubildende und Studenten bis 27 Jahre, Erwerbslose, Schüler, Wehr- und Ersatzdienstleistende. Ermäßigte Tickets haben nur bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises Gültigkeit.

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Veranstaltungsinfos

La Porta Musicale
Barockvioline Gabriele Steinfeld
Cembalo Anke Dennert

Virtuose Saitensprünge: Das Ensemble La Porta Musicale mit Gabriele Steinfeld an der Barockvioline und Anke Dennert am Cembalo entführt die Zuhörer der Nachtmusik virtuos in die Welt des Barock. Fantasievoll und meditativ muten die musikalischen Kontraste und stilistischen Entwicklungen des 17. und 18. Jahrhunderts an: Die beiden Musikerinnen stellen Werke der bedeutenden Komponisten Georg Philipp Telemann und Johann Schop einander gegenüber. Die virtuose Violinmusik von Johann Schop offenbart Dramatik, Expressivität und rhythmische Freiheiten, während die Sonata 1 g-Moll und das Solo 1 für Violine und Cembalo in F-Dur von Georg Philipp Telemann aus verschiedenen Schaffensepochen stammen und die große Vielseitigkeit des Komponisten zeigen, dessen Todestag sich 2017 zum 250. Mal jährt. Weiterhin erklingen ein Werk des aus Lübeck stammenden Thomas Baltzars, das zu den frühen überlieferten Stücken für Solovioline gehört, sowie Cembalovariationen über "Die lieblichen Blicke der schönen Astree" des Hamburger Organisten Matthias Weckmann. Wie bei früheren Nachtmusiken ist das Publikum eingeladen, es sich auf Kissen und Yogamatten bequem zu machen: Musik im Liegen genießen - ohne Anzug und Etikette.

Das Hamburger Duo La Porta Musicale wurde 2012 von Gabriele Steinfeld und Anke Dennert gegrün-det und widmet sich besonders dem norddeutschen und italienischen Barockrepertoire. Die Musikerinnen gestalten Workshops, Gesprächskonzerte, oft in Kooperation mit anderen Künstlern. Barocke Klangpracht, technische Virtuosität und Sensibilität in der Klanggestaltung zeichnen die Interpretationen des Ensembles aus. Die jüngste CD-Einspielung des Duos "Klingende Hamburgensien" ist bei Genuin erschienen.

Gabriele Steinfeld studierte an der Hochschule der Künste Berlin Geige bei Kolja Blacher, in Detmold bei Matthias Tacke und in Frankfurt Barockvioline bei Petra Müllejans. Seit 2007 lebt sie als freischaffende Musikerin in Hamburg. Sie konzertiert mit der Akademie für Alte Musik Berlin, der Hamburger Ratsmusik, Elbipolis, Capella Augustina und La Chambre Philharmonique Paris. Gabriele Steinfeld hat an über 50 CD-Aufnahmen mitgewirkt und ist regelmäßig im In- und Ausland als Solistin und Ensemblemitglied zu hören.

Anke Dennert studierte Blockflöte und Cembalo an der Musikhochschule Hamburg. Nach Studien mit Robert Kohnen sowie Andreas Staier legte sie in Hamburg das Konzertexamen für Cembalo und Clavichord bei Gisela Gumz ab. Anke Dennert ist Mitglied der Ensembles Obligat und Toutes Suites San Diego. Sie widmet sich schwerpunktmäßig der Wiederaufführung vergessener Werke, dabei gilt ihr besonderes Interesse Werken von Komponistinnen. 2016 spielte sie Cembalowerke von Telemann auf dem Originalinstrument von Chr. Zell (Hamburg 1728) für Genuin ein. Anke Dennert lehrt als Dozentin für historische Tasteninstrumente und Generalbass am Hamburger Konservatorium sowie bei Kursen Alter Musik.

Foto: © Holger Braack

Ort der Veranstaltung

RADIALSYSTEM V - Halle
Holzmarktstr. 33
10243 Berlin
Deutschland
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Ein altes Fabrikgebäude direkt an der Spree lockt seit mehreren Jahren die Berliner Konzertbesucher in seine Hallen. Das „Radialsystem V“ beinhaltet mehrere Bühnen auf denen die hauseigenen Ensembles oder Künstler aus aller Welt auftreten.

Das Bauwerk diente bis Ende der 1990er noch als Abwasserpumpsystem. Erst mit der Sanierung und Umgestaltung des Hauses gewann man den Raum für Kunst. Mittlerweile beherbergt das „Radialsystem V“ vier freie Ensembles. „Die Akademie für Alte Musik Berlin“, „Sasha Waltz& Guests“, das „Solistenensemble Kaleidoskop“ und „Vocalconsort Berlin“ sorgen für den Kern des künstlerischen Programms. Mit zusätzlichen Konzerten und Projekten wird das Programm vollends abgerundet. Hinzu kommt, dass der Gebäudekomplex flexibel ist und somit auch Platz für andere Veranstaltung bieten kann. Ob Ausstellungskörper, Tanzlabyrinth, Kongress- oder Messehalle. Das Radialsystem V“ ist für alles zu haben.

So entwickelt sich das denkmalgeschützte Gebäude zu einem der wichtigen Kultur- und Konzertinstitutionen in Berlin und Deutschland. Erleben Sie Konzerte am Spreeufer im Licht der untergehenden Sonne.