MUTTER - Barockarien und arabische Wiegenlieder

Orient: Dima Orsho (Sopran); Okzident: Nuria Rial (Sopran); Musica Alta Ripa  

Michaelisplatz 2
31134 Hildesheim

Tickets ab 30,90 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: SchlossAkkord Musikfestival 2015, Richard-Wagner-Straße 22 , 30177 Hannover, Deutschland

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Personen mit Behinderung (mit "B" im Ausweis) und Rollstuhlfahrer zahlen den Normalpreis und dürfen eine kostenlose Begleitperson mitbringen. Diese Karten sind unter 0180 60 50 400 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt aus dem Festnetz, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt aus den Mobilfunknetzen) erhältlich.
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Veranstaltungsinfos

In MUTTER konzertieren Orient und Okzident gemeinsam im musikalischen Dialog. Eine Begegnung höchster künstlerischer Qualität. Mit Wiegenliedern aus dem Morgenland, einer neuen Komposition von Dima Orsho für die Begegnung von Orient und Okzident sowie alten und arabischen Instrumenten. Die ausgewählten Arien von Georg Friedrich Händel korrespondieren mit den arabischen Klängen. Neben den beiden weltweit bekannten Sopranistinnen Dima Orsho und Nuria Rial ist in der Inszenierung MUTTER auch das preisgekrönte Barock-Ensemble Musica Alta Ripa (u.a. dreimal ausgezeichnet mit dem Echo Klassik und dem niedersächsischen Musikpreis) zu erleben, das gemeinsam mit arabischen Musikern konzertieren wird. Mütterliches Selbstverständnis und die Wahrnehmung der Mutterrolle werden durch unsere Sozialisation bestimmt – und scheinen uns doch selbstverständlich und alternativlos. Traditionen und Rituale der arabischen Welt unterscheiden sich zentral von der westlichen, christlich geprägten Welt. Orient trifft Okzident. Eine besondere Begegnung mit höchstem Genuss!

Ort der Veranstaltung

Michaeliskirche
Michaelisplatz 2
31134 Hildesheim
Deutschland
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Die monumentale Kirche St. Michael in Hildesheim ist ein herausragendes Zeugnis abendländischer Religions- und somit auch Kulturgeschichte. Dieser Bedeutung wurde mit der Ernennung zum UNESCO Welterbe Rechnung getragen. St. Michael selbst beherbergt dazu noch zahlreiche wertvolle Kirchenschätze und ist außerdem Evangelisches Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik. Die Liturgie sowie alle andere Musik spielt in der Kirche eine große Rolle und so finden hier auch immer wieder herausragende Konzerte statt.

Erbaut wurde die ottonische Basilika 1022 und stellt ein einzigartiges Beispiel mittelalterlicher Architektur und Baukunst dar. Türme und Querhäuser der Kirche stehen in vollkommenem Ausgleich zueinander, der Innenraum ist durch die vielen Fenster lichtdurchflutet, obwohl die Kirche von außen durch das massive Mauerwerk einen burgartigen Eindruck erweckt: In diesem Erscheinungsbild ist St. Michael eines der seltenen gut erhaltenen Beispiele ottonischen Baustils. Im Inneren der Kirche fällt die hölzerne Decke sofort ins Auge, die mit reichen Malereien des Stammbaums Jesu Christi versehen ist. Sie stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist als monumentales, mittelalterliches Tafelgemälde nördlich der Alpen einzigartig.

Die bemalten Stuckreliefs der Chorschranken stellen eine weitere Besonderheit dar. Die bemalten Schmuckformen wurden Ende des 12. Jahrhunderts angebracht und zeugen von hoher Kunstfertigkeit. Auch das bronzene Taufbecken, das sich in seiner Gestaltung auf ein älteres aus dem 13. Jahrhundert beruft, ist äußerst sehenswert. Ursprünglich für eine andere Kirche gegossen, steht es seit 1618 in der Kirche St. Michael.