Musikalischer Sommer: DomraPiano

Klosterweg 1
29549 Bad Bevensen-Medingen

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Event organiser: Bad Bevensen Marketing GmbH, Dahlenburger Str. 1, 29549 Bad Bevensen, Deutschland

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Erleben Sie einen außergewöhnlichen Konzertabend mit Rußlands 1. Preisträgerin für Domra - Natalia Anchutina. Mit ihrer poetischen Musikalität und atemberaubender Technik begeistert sie seit Jahren die russischen Musikkritiker und das Publikum gleich-ermaßen. Im Februar 2017 konzertierten die beiden Musiker in der berühmten Carnegie Hall in New York. Nun ist sie wieder auf großer Deutschlandtournee. Zusammen mit ih-rem Klavierpartner Lothar Freund präsentieren die beiden Künstler ein spektakuläres, hoch virtuoses Konzertereignis mit einem Repertoire, das sowohl Originalwerke russi-scher Komponisten, als auch Transkriptionen der klassischen Konzertliteratur enthält.

Konzertprogramm:
Johann Halvorsen (1864-1935) (arr: Andrei Gorbatschow) - „Passacaglia“ frei nach Händel
Henri Wieniawski (1835-1880) (arr: Andrei Gorbatschow) - „Polonaise Nr. 4“
Alexei Lwow (1799-1870) (arr.Andrei Gorbatschow) - „Violinkonzert a-moll“
Pablo de Sarasate (1844-1908) (arr.Andrei Gorbatschow) - „Zapateado“
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) (arr.Andrei Gorbatschow) - „Violinkonzert e-moll“ op.64 3. Satz
Igor Frolow (1937-2013) - "Spanischer Tanz“
Pause
Nikolai Budaschkin (1910-1985) - Konzert für Domra und Orchester in g-Moll 3. Satz: Allegro
Alexander Zigankow (1948) - „Schwarze Augen“ russisches Volkslied
Alexander Zigankow (1948) - „Korobejniki“
Alexander Besov (1948) - „Scha, schtil“
Alexander Zigankow (1948) - „Zigeunertanz“
Wera Gorodowskaya (1935) - „Kalinka“ Variationen über ein russ.Volkslied

Location

Kloster Medingen
Klosterweg 1
29549 Bad Bevensen-Medingen
Germany
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Ein ganz besonderes Kloster befindet sich in Bad Bevensen, einem Ort südlich von Lüneburg. Das Kloster St. Mauritius präsentiert sich als prachtvolles, barockes Schlossgebäude und ist mit seinen 14 Konventualinnen der größte evangelische Konvent Niedersachsens.

1228 wurde das Kloster hier von einem Zisterzienserlaienbruder und Nonnen gegründet und ist auch heute noch von seinem Konvent bewohnt. 1781 fielen die Gebäude einer Feuersbrunst zum Opfer und wurden, als einziger Neubau des Protestantismus in Norddeutschland, wieder errichtet. Kirche und Kloster wurden als architektonische Einheit konzipiert und erinnern deshalb eher an eine Schlossanlage, als an ein Frauenstift. Ungewöhnlich ist auch der Turm, der die spätbarocke Klosterkirche schmückt. Er wurde entgegen der zisterziensischen Regel erbaut, nach der Kirchen lediglich mit einem Dachreiter geschmückt werden dürfen.

Nicht nur das Kloster selbst ist ein wahres Kunststück, die Konventualinnen sind auch für die wertvollen Kunstschätze innerhalb der Klostermauern verantwortlich. Dazu zählen ein Krummstab von 1494 ebenso wie die vergoldete Reliquienstatue des Heiligen Mauritius, dem Namensgeber des Klosters und zahlreiche mittelalterliche Stücke. In den Sommermonaten findet hier regelmäßig der Musikalische Sommer statt, doch auch außerhalb dieser Veranstaltungen ist das Kloster ein beliebter Ort für klassische Konzerte und Kammermusik.