MusicMakers Hacklab Finale / “Adaptation” - CTM 2019 – Persistence

Hallesches Ufer 32
10963 Berlin

Tickets ab 8,80 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Hebbel am Ufer, Stresemannstraße 29, 10963 Berlin, Deutschland

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Ermäßigungsinformationen

- Ermäßigte Karten gelten für Schüler*innen, Studierende, Jugendliche im Freiwilligendienst, Sozialhilfe- oder Arbeitslosengeld-Empfänger*innen, Inhaber*innen eines Schwerbehindertenausweises, Grundwehrdienstleistende, Auszubildende sowie Empfänger*innen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und sind nur mit einem Nachweis gültig. Bitte halten Sie diesen am Einlass bereit.
- Karten mit Tanzcard-Ermäßigung gelten nur in Verbindung mit einer gültigen Tanzcard.

- Discount tickets are available for students, young people doing voluntary civil or military service, welfare recipients, recipients of unemployment services, disabled persons with identification, work trainees, those receiving assistance in the context of asylum. Discounts available only with a valid ID and corresponding proof.
- Tickets with a Tanzcard discount are available only on presentation of a valid Tanzcard.
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Veranstaltungsinfos

CTM wird 20! Seit 1999 versteht sich das Festival für abenteuerliche Musik und Kunst als stets nur vorläufiges Forum für den Austausch und die Vernetzung unterschiedlicher kreativer Communities. Zugleich stellt CTM einen weit geöffneten Möglichkeitsraum, in dem Menschen jeglicher Hintergründe oder Interessen kulturelle Zwischenräume finden und austesten können. Damit steht das Festival entschlossen zwischen allen Stühlen. Die beständige Suche, das ergebnisoffene Experiment, nicht endende Neugier, radikales Pluralisieren, die Freude an intensiven Erfahrungen bei gleichzeitiger Verweigerung, Komplexes ungebührend zu vereinfachen – das alles macht CTM aus.

Die 20. Ausgabe des Festivals ist daher kein Grund zur Nabelschau, als vielmehr Ansporn, im Sinne dieser Haltung weiterzumachen. Angesichts des polarisierenden politischen Klimas, zunehmend hartnäckiger Anfeindungen kritischer Kulturpraxis von rechts und der andauernden marktstrategischen Inanspruchnahme von Subkulturen, stellt der Titel “Persistence” jedoch nicht nur einen Schlüsselbegriff für 20 Jahre CTM Festival dar, sondern wirft zu­gleich die Frage auf, wofür es sich heute noch beharrlich sein lässt und in welcher Form. Was sind die ästhetischen und gesellschaftlichen Potenziale, aber auch die Zumutungen von Beharrlichkeit und Flüchtigkeit, des Stetigen und des Vorläufigen? Können wir in Musik und Kunst Methoden finden, die produktive und vielleicht auch utopische Formen von Beharrlichkeit und Entschlossenheit postulieren, mit denen wir nicht nur beharren, sondern auf neue Horizonte zusteuern? Eine Beharrlichkeit des Transitorischen?

Das Projekt von Nguyễn + Transitory (Nguyễn Baly und Tara Transitory) “Bird Bird, Touch Touch, Sing Sing (work-in-progress)” ist eine Weiterentwicklung einer Produktion, die im Rahmen von “Residenzen Berlin – Detroit – Berlin” (mit Unterstützung des Goethe Instituts) wäh­rend des HAU-Festivals “Detroit – Berlin: One ­Circle” entstanden ist.

CTM will celebrate 20 years in 2019! The festival has always strived to provide a forum that facilitates exchange and networking between different creative communities, while simultaneously fostering open spaces of possibility. It aims to allow those with different backgrounds and interests to explore new cultural interstices. Constant exploration, open-ended experimentation, a never-ending curiosity, radical pluralisation, the joy of living intense experiences, and steadfastly refusing to simplify complexity are all part of what CTM is all about.

Through a series of concerts, club nights, an exhibition, talks, and other formats, CTM 2019 will invite both longtime and new artistic collaborators and partners to collectively consider the struggles that come with balancing continuity and changeability. Considering today’s polarized political climate, the increasing attacks against critical cultural practice from the Right, and the pervasive coopting of subcultures for marketing, the title Persistence is more than a fitting allegory for its 20th birthday, but also describes an attempt to consider what is worth being persistent about, and how. Can music and art provide us with methods to move towards new societal horizons? Can we maintain a productive, idealistic kind of perseverance – a persistence of the transitory?

Ort der Veranstaltung

HAU2
Hallesches Ufer 32
10963 Berlin
Deutschland
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In der Spielzeit 2003/2004 haben sich drei selbstständige Bühnen zu einer neuen, einzigartigen Theaterinstitution zusammengefügt. Das Hebbel-Theater, das Theater am Halleschen Ufer und das Theater am Ufer bilden nun das „Hebbel am Ufer“, kurz „HAU“.

Hier weht ein frischer Wind, besonders in Person von Annemie Vanackere. Die Belgierin ist seit 2012 Intendantin des Hauses und hat sich voll und ganz der Kunst verschrieben. Sie steht für das Unkonventionelle und sammelte bereits in Gent sowie an der Schouwburg in Rotterdam Erfahrungen in der freien Theaterszene. Sie versteht das Theater als Freiraum, in dem Kunst und Ästhetik jegliche Form der Funktionalität überwinden, wodurch festgefahrene Strukturen und Denkmuster aufgebrochen werden können.

Innovation ist der kreative Motor des Theaters. Das HAU steht allerdings ebenso für Tradition: Sowie das Hebbel-Theater für internationale Gastspiele bekannt war, soll auch das Hebbel am Ufer eine Spielstätte für Künstler aus der ganzen Welt sein. So vielfältig und verschieden wie die beteiligten Akteure, ist daher auch das Programm, welches aus Theater, Tanz, Performance, Musik und Bildender Kunst besteht.