Münsterkonzert - Joseph Haydn - Die Schöpfung

Solisten, Kammerchor Bad Säckingen & Orchester, Ltg.: Wolfgang Haller  

Münsterplatz 8
79713 Bad Säckingen

Tickets ab 22,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Münsterpfarrei Bad Säckingen, Münsterplatz 8, 79713 Bad Säckingen, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Joseph Haydn begann die kompositorische Arbeit an dem Oratorium Die Schöpfung wohl im Herbst 1796 und dürfte sie im Frühjahr 1798 abgeschlossen haben. Haydn fand sein Thema inspirativ, und seiner eigenen Aussage nach war die Komposition für ihn eine grundlegende religiöse Erfahrung. Das dreiteilige Werk thematisiert die Erschaffung der Welt: Der erste Teil umfasst die Tage eins bis vier der Schöpfungsgeschichte, der zweite Teil den fünften und sechsten Tag, während der letzte Abschnitt Adam und Eva im Paradies schildert. Aufgeführt wurde das Werk erstmalig am 29. und 30. April 1798 unter der Leitung des 66-jährigen Haydn im –heute nicht mehr existierenden – Palais Schwarzenberg am Neuen Markt in Wien. Felicitas Frische, Sopran Hans Jörg Mammel, Tenor Georg Gädker, Bass Kammerchor Bad Säckingen Orchester des Kammerchores Leitung: Wolfgang Haller

Ort der Veranstaltung

St. Fridolinsmünster
Münsterplatz 8
79713 Bad Säckingen
Deutschland
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Weithin sichtbar ragen die barocken Zwiebeltürme des St. Fridolinsmünster über Bad Säckingen in den Himmel. Der prachtvolle Kirchenbau beherbergt die Gebeine des Heiligen Fridolin und ist jährlich Schauplatz der Prozession und feierlichen Messe dem Heiligen zu Ehren.

Obwohl die Kirche selbst erst im 14. Jahrhundert erbaut und geweiht wurde, stammt der älteste Teil schon aus früherer Zeit. Die Krypta lässt sich als Überbleibsel des abgebrannten Vorgängerbaus auf das 11. Jahrhundert datieren. 1360 wurde dann das Fridolinsmünster geweiht und auf Grund von Bränden um 1700 barockisiert. Die heute so prägnante Turmfront kam 1727 dazu, auch die imposante Umrahmung des Hauptportals wurde im Zuge dessen ergänzt. Vor allem der Innenraum des Münsters beeindruckt mit seiner barocken Ausstattung, die ihn äußerst prächtig erscheinen lässt: Reiche Stuckaturen der Wessobrunner Schule verzieren den hellen Kirchenraum, die Kuppeln werden von Fresken geschmückt. Besonderes Augenmerk des St. Fridolinsmünsters ist der Hochalter aus dem 17. Jahrhundert, der fast die gesamte Höhe des Chores einnimmt.

In der Krypta wurden bei der Sanierung Reste eines steinernen Sarkophages gefunden, die nun hier zu sehen sind. Sie enthielten wohl die Gebeine des Heiligen Fridolin, der im 7. Jahrhundert ein Kloster auf der damaligen Rheininsel gründete und so einen entscheidenden Beitrag zur Christianisierung der Alemannen leistete. Der silberne Fridolinsschrein birgt heute die sterblichen Überreste des Heiligen und wurde 1764 vollendet. Reich verziert mit Putten, Blütenranken, Perlen, Edelsteinen und Wappen bietet der 300 Kilogramm schwere Schrein einen beeindruckenden Anblick. Jährlich zum 6. März wird er in einer Prozession zu Ehren Fridolins durch Bad Säckingen getragen.