MOTHER AFRICA - NEW STORIES FROM KHAYELITSHA

Kotterner Straße 64 Deutschland-87435 Kempten

Tickets ab 42,00 €

Veranstalter: Allgäu Concerts GmbH, Campimontweg 8, 87474 Buchenberg, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Nach umjubelten Vorstellungen in Europa und den USA geht die Erfolgsshow „Khayelitsha“ ab Dezember 2017 mit einer Neu-Inszenierung auf Tournee durch Deutschland
Im Dezember 2014 feierte „Khayelitsha – My home“ in Deutschland seine Uraufführung – und avancierte innerhalb von drei Jahren zum international größten Erfolg der „Mother Africa“-Geschichte. Von Dezember 2017 bis Februar 2018 kehrt die Show in neuer Inszenierung nach Deutschland zurück – mit “New Stories from Khayelitsha“ (zu Deutsch: Neuen Geschichten aus Khayelitsha). Mit neuen spektakulären Showacts, leidenschaftlicher Musik, sowie Tänzen voller Le-bensfreude führt die Handlung die Besucher erneut in das südafrikanische Township „Khayelitsha“ – natürlich wie gewohnt mit rein afrikanischen Künstlern. Die Tournee startet am 19. Dezember mit einem mehrtägigen Gastspiel in Hamburg und ist danach in über fünfundzwanzig Städten zu Gast.

„Khayelitsha“ (übersetzt „unsere neue Heimat“) ist der Name eines der größten Townships Südafri-kas, das etwa dreißig Kilometer vor Kapstadt liegt. Geschätzt wohnen hier rund zwei Millionen Menschen verschiedener Herkunft und Religionen, auf engstem Raum und oft noch in selbstgebau-ten Hütten aus Blech, Holz oder Pappe. Mit dieser Kulisse arbeiten auch die Regisseure Winston Ruddle und Ulrich Thon. Mit den „New Stories from Khayelitsha“ wollen sie das Leben, die Lebens-freude und die vielen Talente dieses kulturellen Schmelztiegels pointiert darstellen. Dabei werden sie das gängige Afrika-Bild mal augenzwinkernd auf den Kopf stellen oder mit spielerischer Leichtigkeit karikieren. „In den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts waren die Townships das Resultat einer unmenschlichen Rassenpolitik. Heute sind sie ein symbolisches Bild für unsere Wahrnehmung von Afrika“, erklärt Ruddle. „In vielen Köpfen halten sich hartnäckig die Klischees von diesem Kontinent aus Zeiten des Kolonialismus. Natürlich gibt es in Teilen Afrikas schreckliche Kriege und Konflikte, Hochburgen der Armut, Orte voller Sorge und Depression – aber ebenso gibt es Festplätze purer Lebensfreude. Letztere bestimmen den Herzschlag der Show Khayelitsha“.

Das Team Ruddle/Thon wird bei den „New Stories from Khayelitsha“ abermals unterstützt von der Choreographin und Tänzerin Noluyanda Mqulwana. Sie stammt aus dem südafrikanischen Khayelitsha, ist dort geboren und aufgewachsen. Mit neun Jahren begann sie mit dem Tanzen. Die Chance dazu bekam Noluyanda über ein Projekt namens „Dance for All“, das sich zum Ziel gesetzt hat, auch weniger privilegierten Kindern die Chance auf eine gute Tanzausbildung zu bieten. Auf die Frage, ob in den Straßen des Townships tatsächlich so viel getanzt und gesungen wird, erklärt sie selbstbewusst: „In Khayelitsha wird jeden Tag gefeiert, gesungen und getanzt. Gerade am Sonntag ist es eine Herausforderung: Aus der Kirche dringt laute Musik in die Straßen, im Nachbarhaus probt eine Band und ein Haus weiter spielt ein DJ House-Music.“

Seit zwölf Jahren geht Mother Africa mit spektakulären Themenshows sowie ausschließlich afrikani-schen Künstlern auf Tourneen – und ist dabei von Australien über Europa bis in die USA erfolgreich. Mit „Khayelitsha“ brachten die Produzenten Winston Ruddle und Hubert Schober 2014 als erste in-ternationale Zirkus- und Varieté-Produktion ein Township als Schauplatz der Handlung auf die Büh-ne. 2015/2016 begeisterte die Show in Deutschland, Österreich, Dänemark, Finnland und Litauen das europäische Publikum. Danach folgten umjubelte Auftritte in der Türkei zur Expo 2016, in den USA im Themenpark „Dollywood“ (März 2016 und März/April 2017) und im New Victory Theatre, New York (Dezember 2016 bis Januar 2017), sowie im Peacock Theatre in London (Februar bis März 2017), Großbritannien. „The Huffington Post“ schwärmte 2017: „Khayelitsha“ hätte „genug Energie, um Manhattan zu erhellen“. „Brillant“, schlossen die BBC World News einen Bericht über das Gastspiel in London ab und die britische Fachzeitung “The Stage” erklärte: „Mother Africa ist überirdisch… Ausruhen und eine Tasse schwacher Tee sind nötig, um sich zu erholen."

Die Mother Africa Tournee 2017/2018 wird erstmals von Semmel Concerts präsentiert. Das Unter-nehmen mit Hauptsitz in Bayreuth gehört zu den Top 3 Veranstaltern in Deutschland und beschäf-tigt aktuell über 100 Mitarbeiter.

Über „Mother Africa“ - Mehr als nur Zirkusshow Mother Africa ist eine Reise durch den Kontinent, auf der es um großartige Unterhaltung und artis-tische Höchstleistungen geht – aber auch darum, die kulturelle Vielfalt Afrikas zu zeigen und den Besuchern ein Stück afrikanisches Lebensgefühl näher zu bringen. Mother Africa wurde 2006 von Winston Ruddle und Hubert Schober ins Leben gerufen. Als drittes von sieben Kindern in Zimbabwe geboren, brach Ruddle nach dem frühen Tod seiner Mutter die Schule ab, versuchte sich als Break-dancer und war später auch über die Grenzen Afrikas hinaus als Clown und Artist erfolgreich. 2003 eröffnete er die „Hakuna-Matata-Circus-School“ in Tansania. Seither verfolgte er seinen Traum von einem rein afrikanischen Zirkus mit internationaler Ausrichtung und feierte dabei unter anderem Erfolge mit André Hellers „Afrika! Afrika“. Als einzige afrikanische Zirkusproduktion bietet Mother Africa seit über zehn Jahren Künstlern des „schwarzen Kontinents“ durchgängig und nachhaltig die Möglichkeit, sich auf internationaler Ebene zu präsentieren. Weit über einhundert Talenten hat die Produktion bislang die Tore für eine weltweite Karriere geöffnet. Dabei werden für Mother Africa ausschließlich afrikanische Künstler verpflichtet.

Ort der Veranstaltung

bigBOX Allgäu
Kotterner Straße 64
87435 Kempten
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Die bigBOX Allgäu ist wohl die bekannteste und größte Veranstaltungshalle im Allgäu. Eröffnet wurde sie im Oktober des Jahres 2003 auf dem ehemaligen Gelände der Allgäuer Zeitung in Kempten. In einer Bauphase von einem Eineinviertel Jahr wurden Räumlichkeiten für unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten geschaffen. Hier finden neben Shows und Konzerten Veranstaltungen wie Messen, aber auch Seminare sowie Fortbildungen und Feste für unterschiedliche Anlässe, statt. Flexibilität und Variabilität bilden demnach eine wichtige Eigenschaft der bigBOX Allgäu. Neben der Hauptveranstaltungshalle bigBOX gibt es auch die kultBOX.

Verschiedene Bestuhlungsvarianten der bigBOX ermöglichen die Gestaltung eines zu dem Veranstaltungskonzept passenden Charakters. So haben hier 8.519 Besucher den Auftritt des deutschen Rappers Cro genossen. Nicht minder besucht war die Show der Toten Hosen, für deren Auftritt stolze 8.500 Karten verkauft wurden.

Veranstaltungen wie Kabarett, Theater, kleinere Konzerte, aber auch Lesungen und Partys, finden dagegen oft unterhalb der bigBOX gelegenen kultBOX statt. In diesem Club-ähnlichen Raum geht es etwas überschaubarer zu, auch wenn hier bis zu 800 Gäste ihren Platz einnehmen können. Auch hier bietet die Technik eine flexible Gestaltung der Räumlichkeiten wie zum Beispiel eine variable Tribüne sowie die Einstellung verschiedener Bühnenpositionen. Einen weiteren deutlich kleinen Veranstaltungsraum bietet die skyBOX. Wie bereits der Name vermuten lässt, befindet sich diese in der obersten Etage des Gebäudes.

Eine Besonderheit der bigBOX Allgäu ist die Übergabe des Sold-Out-Award in der Form einer Kuhglocke an die Künstler. Der Sold-Out-Award wird an Künstler vergeben, deren Konzerte bis auf den letzten Platz ausverkauft sind. André Rieu war der erste Künstler, der diese besondere Auszeichnung entgegennehmen durfte.

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