Moshes zweites Leben - Ein Theaterstück über den Todesmarsch jüdischer Häftlinge

Harztorwall 16
38300 Wolfenbüttel

Tickets ab 6,00 €

Veranstalter: Stadt Wolfenbüttel | Kulturbüro, Stadtmarkt 7, 38300 Wolfenbüttel, Deutschland

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je 6,00 €

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Preise inkl. Mwst. zzgl. Versand- und Servicegebühren

Ermäßigungsinformationen

Ermäßigungen erhalten – soweit vorgesehen – Kinder, Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende (bis 27 Jahre), Schwerbehinderte ab 80%, Schwerbehinderte mit Eintrag »B« und ihre Begleitperson, Absolventen von Freiwilligendiensten, Inhaber der Wolfenbüttel-Card sowie Leistungsberechtigte nach SGB II und SGB XII unter Vorlage entsprechender Nachweise.

Eintrittskarten für Theatergäste im Rollstuhl sind im Internet nicht erhältlich. Bitte buchen Sie diese direkt in der Theaterkasse, Stadtmarkt 7A, 38300 Wolfenbüttel, Telefon 05331 86-501.

Die Barrierefreiheit des Lessingtheaters ist im Erdgeschoss (Parkett) und im Untergeschoss (Garderobe & Toiletten) durch Fahrstuhl gewährleistet. Der 1. und 2. Rang sind nur über die Treppenhäuser erreichbar.
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Veranstaltungsinfos

Ein Theaterstück über den Todesmarsch jüdischer Häftlinge
Ab 16 Jahren

Vor 73 Jahren wurde das KZ Bergen-Belsen von der britischen Armee befreit. Den Soldaten offenbarte sich Unvorstellbares: Leichenberge, Seuchenopfer, Überlebende und Tote kaum zu unterscheiden. Noch kurz vor der Befreiung hatte sich ein besonders grausamer Vorfall ereignet. Jüdische Häftlinge, alle Zwangsarbeiter bei Hanomag, waren aus dem KZ-Außenlager Hannover-Mühlenberg nach Bergen-Belsen getrieben worden. Zu Fuß, bis zur totalen Erschöpfung. Wer nicht mehr laufen konnte, wurde erschossen.

Grundlage des Stückes bilden zwei Interviews mit den Überlebenden Moshe Oster und Josef Dreilinger. Sie schildern den Todesmarsch, die Brutalität der SS-Leute, das Chaos im KZ Bergen-Belsen, die Befreiung und die Zeit unmittelbar danach. Damals waren sie 18 und 19 Jahre alt.

Thematisiert wird nicht nur der Leidensweg der KZ-Häftlinge, sondern auch ihr jugendlicher Überlebenswille, ihre Hoffnung auf ein Leben jenseits der nationalsozialistischen Unmenschlichkeit.

Regie: Laetitia Mazzotti
Autor: Martin-G. Kunze
Ausstattung: Dorothea Hoffmann, Frank Olle
Besetzung: Hanna Legatis, Andreas Daniel Müller, Gerrit Neuhaus
Produktion: Koproduktion des Fördervereins Gedenkstätte Ahlem, der Hannoverschen Kammerspiele, des theaters sýstema und der Theaterinitiative Bühnensturm

Im Rahmen der Gedenkwoche »80 Jahre Novemberpogrome«

Foto: Danilo Kurtz

Ort der Veranstaltung

Lessingtheater
Harztorwall 16
38300 Wolfenbüttel
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

In Wolfenbüttel, der Wirkungsstätte Gotthold Ephraim Lessings, einem der bedeutendsten Dichter der deutschen Aufklärung, existiert seit 1909 das nach ihm benannte „Lessingtheater“ und bereichert das Kulturangebot der Region seitdem mit hochklassigem Theaterprogramm.

Nachdem das Haus im Jahre 2007 aufgrund von Sanierungsarbeiten geschlossen wurde, feierte es am 24. Mai 2013 seine Wiedereröffnung. Vor allem technisch wurden das Gebäude und die Bühne auf den neusten Stand gebracht, ohne dabei jedoch das historische, denkmalgeschützte Erscheinungsbild zu verändern. Auf der flexibel nutzbaren Bühne, sollen nun jährlich bis zu 170 Veranstaltungen wie beispielsweise Theateraufführungen oder Konzerte stattfinden. Außerdem werden theaterpädagogische Projekte angeboten, die sich vor allem an Schüler und Lehrer, aber auch an sonstige Theaterbegeisterte und –interessierte richten um diesen die Welt des Theaters näher zu bringen sowie erste Schauspiel- oder Tanzerfahrung zu verschaffen.

Lessing hat das deutsche Theater mit seinen Stücken wie „Nathan der Weise“, die auch heute noch aufgeführt werden, maßgeblich geprägt. Das Lessingtheater ist jedoch nicht nur für Lessing-Liebhaber, sondern aufgrund seines vielfältigen und abwechslungsreichen Veranstaltungsangebots für alle Freunde der Kultur absolut empfehlenswert.