Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran - Dramatischer Text von Eric-Emmanuel Schmitt in fr

Am Augustinerhof
54290 Trier

Tickets ab 17,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Theater Trier, Am Augustinerhof 3, 54290 Trier, Deutschland

Anzahl wählen

Premium

Normalpreis

je 17,00 €

Ermäßigt

je 12,00 €

Schüler

je 12,00 €

Student

je 12,00 €

Azubi/FSJ

je 12,00 €

Schwerbehindert

je 12,00 €

Rollstuhl

je 12,00 €

Begleitperson

je 0,00 €

Theatercard

je 10,00 €

Summe 0,00 €
Preise inkl. Mwst. zzgl. Versand- und Servicegebühren

Ermäßigungsinformationen

Info über Ermäßigungen:
Ermäßigungen erhalten Schüler, Studenten, Freiwilligendienstleistende, Auszubildende und Menschen mit Schwerbehinderung (gegen Vorlage des Schwerbehindertenausweises). Die Berechtigung zur Mitnahme einer Begleitperson muss von der schwerbehinderten Person durch Vorlage des Schwerbehindertenausweises mit dem Merkzeichen "B" nachgewiesen werden. Ein Rechtsanspruch auf ermäßigte Karten, auf bestimmte Karten oder Platzgruppen besteht nicht."
Am Einlass wird kontrolliert - bitte halten Sie Ihre Ermäßigungsberechtigung bereit.
print@home
Postversand

Veranstaltungsinfos

Dramatischer Text von Eric-Emmanuel Schmitt
Der 13-jährige Momo wächst in Paris bei seinem alleinerziehenden
Vater, einem arbeitslosen Anwalt, auf. Dieser kümmert
sich recht wenig um Momo, der für seinen depressiven Vater
den ganzen Haushalt schmeißen muss. Der Junge erledigt seine
Einkäufe regelmäßig im Kolonialwarenladen in der Rue Bleue.
Dort sitzt der „alte Araber“, Monsieur Ibrahim, Tag für Tag, immer
gut gelaunt und unverrückbar in seinem Laden. Stets knapp bei
Kasse, stiehlt Momo Konserven aus dem Laden. Obwohl dies
Monsieur Ibrahim nicht verborgen bleibt, entwickelt sich zwischen
den beiden eine besondere Freundschaft.
Gar nicht schlecht, einen erwachsenen Freund zu haben, wenn
die Dinge im Leben mal nicht so laufen, wie man sich das vorstellt.
Und Monsieur Ibrahim scheint zu jeder Lebenslage etwas
Passendes in seinem Koran zu finden.
Die geheimnisvolle Macht des Lächelns, die Mädchen in der Rue
de Paradis und eine außergewöhnliche Autofahrt ohne Führerschein
verändern Momos Leben. Aber nie sind die Dinge bloß
so, wie sie scheinen: Monsieur Ibrahim ist kein Araber, genauso
wenig wie die Rue Bleue blau ist …
Eine religionsübergreifende Parabel über Toleranz, Weisheit und
Herzensgüte.
Die Produktion wird sowohl in deutscher wie in französischer
Sprache angeboten.

Dieses Stück ist Teil des Projektes Bérénice, mit dem wir uns grenzüberschreitend gemeinsam mit unseren Partnern aus Metz, Eupen und Lüttich gegen Diskriminierung und für Strategien der sozialen und kulturellen Inklusion einsetzen. Mit unserem Bérénice-Label kennzeichnen wir Veranstaltungen, die rund um das Thema soziale und kulturelle Inklusion aufgebaut sind. Hierzu bieten wir Ihnen eine besondere theaterpädagogische Vermittlung an, Theateraufführungen zum Thema Teilhabe und im Bürgertheater sogar die Möglichkeit, Teil unseres Hauses zu sein und an den Theaterprojekten mitzuwirken.
In der Bérénice-Factory präsentieren wir Ihnen Stücke zu den Themen Ausgrenzung, Teilhabe und Diskriminierung. All diese Projekte werden zu 60 % von der EU durch INTERREG subventioniert.

Ort der Veranstaltung

Theater Trier
Am Augustinerhof
54290 Trier
Deutschland
Route planen

Auf Napoleons Wunsch hin wurde vor mehr als 200 Jahren ein Kapuzinerkloster zum Theater Trier umfunktioniert. Heute ist das pulsierende Dreispartenhaus mit langer Tradition für viele Trierer aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Es verfügt über ein Schauspiel-, ein Ballett- und ein Musikensemble und garantiert dem Publikum dadurch abwechslungsreiche und vielfältige künstlerische Programme auf hohem Niveau.

Das ursprüngliche Theatergebäude wurde im zweiten Weltkrieg zerstört. 1962 erfolgte schließlich die Grundsteinlegung für einen Neubau in bester Lage, direkt am Augustinerhof in der Trierer Innenstadt. Das moderne Große Haus bietet Sitzplätze für etwa 600 Besucher/innen und verfügt über eine Drehbühne. 2013 setzte der Deutsche Kulturrat e.V. das Theater Trier mit dem Status „von Schließung bedroht“ auf die Rote Liste Kultur. Daraufhin schlossen sich zahlreiche Trierer/innen und Kulturfreunde zusammen und kämpfen seitdem gemeinsam mit dem Theater Trier für den Erhalt der Kulturstätte als Dreispartenhaus.

Das Theater bietet aufgrund seines vielfältigen Programms gute Unterhaltung und Spaß für Groß und Klein und erfreut sich deshalb großer Beliebtheit bei den Trierer Bürgerinnen und Bürgern. Die Schließung wäre demnach ein überaus trauriger Verlust für das kulturelle Leben der schönen Universitätsstadt.