Monika Geier

Pinnasberg 80 Deu-20359 Hamburg

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Veranstalter: Harbour Front Literaturfestival e.V., Großer Grasbrook 11-13, 20457 Hamburg, Deutschland

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Monika Geier

Mitreißend, rockig, direkt aus dem Leben Im Frankfurter Vorstadtbordell empfängt eine junge Hure ihren Stammkunden. Man geht aufs Zimmer. Kommt zur Sache. Dann schnappt sie sich seine Kanone, schießt ihn nieder und ergreift die Flucht ... Sie weiß genau, wohin sie will. Kriminalkommissarin Bettina Boll wird in einer warmen Sommernacht aus dem Bett geklingelt: Ein Kollege ist tot, heißt es. Erschossen. In einem Frankfurter Puff . Und es handelt sich ausgerechnet um ihren Ex-Partner und Ex-Beinahe-Freund Kriminal Hauptkommissar Michael Ackermann. Erschossen hat ihn eine sehr junge Prostituierte, die sich Manga nennt. Und zwar mit seiner Dienstwaffe. Mit der ist sie jetzt auf der Flucht. Monika Geier lässt Kommissarin Boll zwischen Sexarbeit und Menschenhandel ermitteln und enthält sich dabei Klischees und moralischer Bewertung. Mit sardonischer Heiterkeit knöpft sie sich einen grimmigen Stoff vor – mitreißend, rockig, direkt aus dem echten Leben. Für ihr Debüt „Wie könnt ihr schlafen“ erhielt Monika Geier den Marlowe, den Krimipreis der Raymond-Chandler-Gesellschaft. Mit Bettina Boll schuf sie die erste Halbtags-Kriminalkommissarin des Genres.

Ort der Veranstaltung

St. Pauli Kirche Hamburg
Pinnasberg 80
20359 Hamburg
Deutschland
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Erste Ansiedlungen auf dem Gebiet zwischen Altona und Hamburg gab es schon um 1600. Das damalige Gotteshaus hatte aber einen weiten Weg vor sich, bis aus ihm die heutige St. Pauli Kirche entstand: Die 1682 von den Anwohnern geforderte Fachwerkkapelle blieb zunächst der Michaeliskirche untergeordnet und wurde erst 1745 unabhängig. Am 3. Januar 1814 wurde sie dann bis auf die Grundmauern von den französischen Besatzungsmächten niedergebrannt. Für den zwei Jahre später entstandenen Neubau wurde schließlich der erste Hamburger Stadtbaudirektor, Carl Ludwig Wimmel, beauftragt. Nach Plänen von Max Wallenstein wurde die Kirche abschließend noch um einen Kirchturm mit neoromantischen und neogotischen Stilelementen bereichert. Zusätzlich wurden Dach und Fassade des Gebäudes baulich verändert.

Der klassizistische Sakralbau, der letztlich entstanden ist, wird heute von einem schönen Kirchengarten umgeben. Die Empore im Innenraum schwebt auf filigran gearbeiteten Eisensäulen, der Kanzelaltar ist in französischer Tradition gehalten. Unter der Aufsicht des Denkmalschutzes wurde der Innenraum 1980 saniert, so dass nun die ursprüngliche farbige Fassung zu bewundern ist.

Neben Gottesdiensten und Konzerten, finden in der evangelisch-lutherischen Kirche auch regelmäßig Veranstaltungen statt, die das Gotteshaus als ein Ort für Glaube, Liebe und Hoffnung auszeichnen.