Moby_D. Ein deutscher Wal - Intermediales Musiktheater

mehrblick&ton, Therese Schmid, Wolfgang Heiniger  

Gustav-Adolf-Str. 2
13086 Berlin

Tickets ab 12,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Per Aspera e.V., Gustav-Adolf-Str. 2, 13086 Berlin, Deutschland

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Ermäßigungsinformationen

Ermäßigung erhalten Schüler/innen, Studierende, Auszubildende, Schwerbehinderte, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger/innen und FSJler.

Ein entsprechender Nachweis ist unaufgefordert beim Einlass vorzuzeigen.

Rollstuhlfahrer bitten wir, ihren Besuch bis zwei Tage vor der Vorstellung unter folgender Emailadresse anzumelden. Eine Begleitperson erhält freien Eintritt.
tickets@per-aspera.net
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Veranstaltungsinfos

Ein Hör- und Sehstück mit Seemannsliedern, Katastrophenklängen und Lautsprecherorchester frei nach »Moby Dick«.

Die apokalyptische Waljagd ist vorüber. Zurück bleibt die tragikomische Figur des überlebenden Ishmael, ein wütender weißer Mann, dessen Wale erlegt und dessen Schlachten geschlagen sind. Ihm gegenüber steht Quiqueeq als blockflötender Kannibale, der der Geschwätzigkeit Ishmaels und des Lautsprecherorchesters seine Suche nach dem Klang entgegensetzt.

So wie Ishmael durch seine Erinnerungen, so schlittern Musik und Performance durch die unterschiedlichsten Stile und Genres und finden sich irgendwo zwischen Seemannsliedern, Elektro und Avantgarde, Textfragmenten von RAF-Kassibern, Umdichtungen von Heiner-Müller-Texten und Romanpassagen Melvilles. Und so rauscht und dröhnt es auch in Ishmaels mit Geschichte, Wut, Trauer, Klugscheißerei, Fernsehern, Walen, Radios und Badewannen verstopftem Leben.

In deutscher Sprache

Dauer: ca. 80’

Konzept, Text, Komposition: Wolfgang Heiniger (mehrblick&ton) | Konzept, Regie: Therese Schmidt (mehrblick&ton) | Schauspiel/Performance: Tom Quaas | Blockflöten: Jeremias Schwarzer | Klangregie: Gary Berger | Bühne, Kostüm, Licht: Juan Leon | Produktionsleitung: Helena Tsiflidis (fonundtsu*)

Koproduktion mit Gare du Nord, Bahnhof für Neue Musik, Basel

Gefördert durch Pro Helvetia-Schweizer Kulturstiftung, Fachausschuss Musik BS/BL

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Ort der Veranstaltung

Theater im Delphi
Gustav-Adolf-Straße 2
13086 Berlin
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Das ehemalige Großraum- und Stummfilmkino Delphi ist ein Kunst- und Kulturraum im Gebäude des denkmalgeschützten Delphi-Theaters in Berlin.

Das Delphi-Kino wurde einst als Stummfilmkino im Jahre 1929 von Julius Krost erbaut. Das Kino bot 870 Personen Platz und wurde zur damaligen Zeit, als die Kinobranche boomte, sehr gut angenommen. Die Gegend rund um den Prenzlauer Berg, wo das Delphi liegt, wurde damals auch „Klein Hollywood“ genannt, da dort damals unzählige Filmproduktionsstätten lagen. Nach der Integration von Weißensee in die Gemeinde Berlin begann der Aufstieg als internationale Filmstadt. 1959 wurde das Kino Delphi wegen baulicher Mängel geschlossen. Seit 2012 ist der Ort wieder für die Öffentlichkeit zugänglich und etablierte sich als ein Zentrum der Darstellenden Künste in der Hauptstadt. So entstand das pittoreske, einmalig schöne ehemalige Delphi und bietet heute ein breites Angebot an Theater, Tanz, Konzerten, Opern, Ausstellungen, Filmen und Hybrid-Projekten.

Neben regionalen und überregionalen Künstlern präsentieren sich im Delphi auch die Berlinale, die Fashion Week Berlin, die Transmediale sowie Hollywood. Erleben Sie das versteckte Juwel aus der Blütezeit des deutschen Films hautnah und genießen Sie künstlerische und kulturelle Highlights!