Mit Glocken und Fanfaren - von Bach bis Jazz!

Arkady Shilkloper, Hornorchester of Russia, Handglockenchor Hannover  

Bei der St.Johanniskirche 2
21335 Lüneburg

Tickets ab 23,20 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Tolstoi Hilfs- und Kulturwerk Hannover e.V., Podbielskistraße 14, 30163 Hannover, Deutschland

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Ermäßigungsberechtigt sind Schüler, Studierende und Auszubildende bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres, Hartz IV-Empfänger und Schwerbehinderte mit Ausweis.
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Veranstaltungsinfos

MIT GLOCKEN UND FANFAREN von Bach bis Jazz! Ein feierliches Konzert mit zwei außergewöhnlichen Klangkörpern und dem charismatischen Weltklasse-Musiker, Jazz-Hornisten und Komponisten Arkady Shilkloper. Im Handglockenchor Hannover und The Horn Orchestra of Russia St. Petersburg sind die einzelnen Musiker jeweils nur für eine bestimmte Anzahl von Tönen zuständig. Ob alte russische Märsche oder geistliche und weltliche Musik von Bach, Beethoven, Ravel, Tschaikowsky sowie weihnachtliche Handglocken-Musik aus Nord-Amerika oder Jazz-Kompositionen von A. Shilkloper, jedes Werk ist in dieser Ausführungsart ein einzigartiges Klangerlebnis. Ein besonderes Programm-Highlight ist die Uraufführung der Komposition PORTA PACIS, die Peter Schindler (Komponist der „Missa in Jazz“ u. a.) im Auftrag für dieses Konzert geschrieben hat. Vor dem Konzert besteht die Möglichkeit, bei einem moderierten Künstlergespräch sich in dieses besondere Klangerlebnis einzustimmen.

Ort der Veranstaltung

Ev.-luth. Kirche St. Johannis
Bei der St. Johanniskirche 2
21335 Lüneburg
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Mit ihrem 108 Meter hohen Turm ragt die St. Johanniskirche in den Himmel über Lüneburg und bestimmt damit seit Jahrhunderten das Bild der Stadt. Dabei zieht die Kirche nicht nur wegen des Turms an sich die Blicke auf sich, sondern vor allem durch die Tatsache, dass er schief ist. Doch dem Gotteshaus gebührt auch selbst Aufmerksamkeit, denn es ist die älteste Kirche der Stadt.

Der Baubeginn der gotischen Hallenkirche lässt sich auf das Jahr 1289 datieren, als Taufkirche ist die Johanniskirche aber schon seit 927 belegt und damit eine der ältesten Niedersachsens. Der Turm geriet beim Bau 1384 aus dem Lot, insgesamt um über zwei Meter. Aus lauter Verzweiflung stürzte sich der Baumeister aus dem Fenster, überlebte den Sturz aber, weil er zufällig durch einen Heuwagen aufgefangen wurde. Nach der Legende fiel er in derselben Nacht betrunken vom Stuhl und brach sich das Genick. Nichtsdestotrotz wurde St. Johannis Lüneburgs größte und älteste gotische Backsteinkirche und Inspiration für viele weitere Kirchenbauten. Sehenswert ist vor allem der Hochaltar aus dem 15. Jahrhundert, ein Meisterwerk der Schnitzkunst.

Berühmtheit erlangten die historischen Orgeln von St. Johannis. Eine prachtvolle Barockorgel sowie eine 450 Jahre alte Renaissanceorgel bringen die Kirche zum Klingen. Einst lernte sogar der junge Johann Sebastian Bach hier das Orgelspielen und Komponieren bei dem berühmten Komponisten Georg Böhm, der an St. Johannis Kantor war.