MESSER - Support: Performance

Hamburger Straße 22 Deutschland-49084 Osnabrück

Tickets ab 14,20 €

Veranstalter: Zukunftsmusik / Remmert, Vorberg, Schlukat GbR, Dielinger Strasse 13 - 14, 49074 Osnabrück, Deutschland

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Zukunftsmusik | Kartenwerk
Remmert, Schlukat, Vorberg GbR
Dielinger Straße 13-14
49074 Osnabrück

T: 0541-7607780
F: 0541-7607781
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Veranstaltungsinfos

Infotext: Messer, Kachelbad EP

Die Gruppe Messer hatte sich zurückgezogen, trat in den letzten zwei Jahren nur vereinzelt auf, meist nicht im klassischen Rockkorsett: Die Vertonung der Tagebücher Romy Schneiders oder etwa eine Performance zu Boris Vian war auch ein Versuch, sich für neue Perspektiven zu öffnen. Still war es bei Messer also nicht, und während der intensiven Arbeit am dritten Album der Band tat sich hinter den Vorhängen so manches: Gitarrist Palle Schaumburg verließ die Gruppe, Manuel Chittkas Percussion wuchs als fester Bestandteil in die Band und verschmolz mit dem Schlagzeug Philipp Wulfs, Bassist Pogo McCartney wandte sich vermehrt der Orgel zu – und Milek stieß als neuer Gitarrist dazu. Der Multi-Instrumentalist fand schnell seinen Platz und bereichert ein Songwriting, das den Gedanken an ein musikalisches Genre endgültig hinter sich gelassen hat. In neuer Konstellation also nahm die Gruppe das Nachfolgealbum zu DIE UNSICHTBAREN auf, JALOUSIE wird im Spätsommer auf dem Hamburger Label Trocadero veröffentlichen.

Als erstes Lebenszeichen veröffentlicht die Band jetzt die EP KACHELBAD: Das Cover zeigt eine zerstörte Jalousie im Negativ, die auffordert, durch die Lamellen zu blicken. Was ist dort zu sehen?

Das titelgebende Stück »Kachelbad (Prolog)« entstand am Ende der Aufnahmen zum Album und versammelt textlich die Motivwelt, in der sich Messer bewegen. Es heißt: Sag Jalousie und sag noch was dahinterliegt. Wo ist das Ende? Ich kann es nicht mehr sehen. Messer arbeiten hier mit ihrem Gast Jochen Arbeit (Einstürzende Neubauten) zusammen, ergeben sich erneut dem Experiment einer strukturlosen Musik.

Dem Prolog folgt die Single »Der Mann, der zweimal lebte«, das erste Stück, das Messer nach den intensiven Touren zum letzten Album schrieben. Der Song zeigt Hendrik Otremba als Texter im Versuch, sich neuen Perspektiven zu widmen – etwa, ein Liebeslied im Sinne Messers zu schreiben. Die Single beschreibt Übergänge, wie auch Messer sie erlebt haben – im Gegensatz zum Prolog mit einer klaren Struktur, wenn auch das Schema Strophe/Refrain durchbrochen wird. Als Gast an der Trompete haben Messer Micha Acher (The Notwist) eingeladen.

Dann das programmatische »Detektive«. Der Text ist eine Erfindung, zeigt sich im Tauchgang in eine fiktive Welt, ruft eine Ästhetik zwischen Expressionismus und amerikanischem Hardboiled auf. Spätestens hier wird auch deutlich, welche Bedeutung die Percussion und die neue Gitarre für Messer darstellen.

Auf der B-Seite warten drei Remixe von »Detektive« auf: Milek alias Thomas Moebius steuert einen Remix zwischen Fabric und Hacienda bei, die Britin Nik Void – ihres Zeichens eine Hälfte der post-industriellen Elektroniker Factory Floor und im Trio mit Chris & Cosey als Carter Tutti Void fest in der musikalischen Avantgarde verankert – unternimmt ein technoides Cut Up im Sinne Burroughs, der in Enschede lebende Künstler Elias Lichtblick alias She Has a Cold, Cold Heart stellt Hendrik Otrembas Detektive-Text als Gedicht aus, zeigt so auf, welche Interpretationen ihres Werks die Offenheit der Gruppe Messer zulässt.

KACHELBAD ist so mehr als nur eine Extended Single: Um die erste Albumauskopplung »Der Mann, der zweimal lebte« baut sich die Gegenwart einer Band auf, die nach einer Zäsur zu neuen Gefühlen, neuen Rhythmen, neuen Motiven und neuen Fragen gefunden hat.

Messer sind Hendrik, Pogo, Philipp, Manuel und Milek.

Ort der Veranstaltung

Kleine Freiheit
Hamburger Straße 22
49084 Osnabrück
Deutschland
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Die Kleine Freiheit in steht in dem Ruf, Osnabrücks bester Indie-Club zu sein! Im Jahre 2005 öffnete der Tanz- und Live-Club erstmals seine Türen in der ehemaligen Kantine der Bundesbahn und erfreut sich seither großer Beliebtheit bei seinem überwiegend studentischen Publikum.

Musikalisch bewegt sich der Club in erster Linie im Bereich zwischen Indierock und Elektro. In diesem Genre werden mit wechselnden DJ’s regelmäßig die angesagte „Astranacht“ und die „Starclub“-Party veranstaltet. Vor allem die Freitage in der Kleinen Freiheit haben viel zu bieten: Jeden ersten Freitag im Monat, schallt auch erstklassige Musik für die Hip Hop- und Funkbegeisterten durch die Disko. Eine Woche später erlaubt der Club im Rahmen der „IS THIS IT“- Party einen Rückblick auf eine Dekade Indie-Pop. In der dritten Woche findet sich der Besucher inmitten von Frauen in Pettycoats und tättowierten Rock ´n´Roll-Fans wieder, die zu Ska, Rockabilly und Swing tanzen, während der letzte Freitag des Monats schließlich mit der Delikatess-Party „Indierockelektropunk“ aufwartet.

Wer eine Verschnaufpause vom ausgelassenen Tanzen braucht, kann es sich in der kleinen, aber feinen Chill-Zone oder aber auf bequemen Sofas direkt auf der Bühne gemütlich machen. Diese dient den Gästen nämlich, wenn nicht gerade eine Lesung oder ein Konzert darauf stattfindet, zur Entspannung!