Maxim Kowalew Don Kosaken - Eine Legende aus Russland

Maxim Kowalew Don Kosaken  

Klosterstr. 1
04668 Grimma

Tickets ab 22,00 €

Veranstalter: Engels Konzertbüro GmbH, Engelbertstr. 39, 50674 Köln, Deutschland

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je 22,00 €

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Rollstuhlfahrer/Schwerbehinderte mit "B" im Ausweis zahlen Normalpreis, Begleitperson erhält am Einlass freien Eintritt ohne Ticket
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Veranstaltungsinfos

Der in Danzig geborene Diplomsänger MAXIM KOWALEW konnte sich schon im Elternhaus der Musik kaum entziehen. Schon im frühen Alter von sechs Jahren begann er an einer staatlichen Musikschule Geigenunterricht zu nehmen.

Sein Vater war Pianist und Klavierlehrer, seine Mutter Gesangslehrerin. Dadurch, daß sein Vater russischer Abstammung ist, wurde sein Interesse an der Kultur jenes großen Landes im Osten früh geweckt. Maxim Kowalews Mutter ist gebürtige Deutsche. Sie gab Ihm den Blick aus Westen mit auf den Weg.

Noch bevor er das professionelle Singen erlernte, bestaunte er als Kind die Erzählungen, Lieder und märchenhaften Geschichten der Völker des Ostens, besonders der Kosaken, welche ihn für sein weiteres Leben prägten. Damit stand für Maxim Kowalew schon früh fest, daß auch er Musik studieren und eine klassische Gesangsausbildung absolvieren würde. So begann er sein Gesangsstudium an einer der berühmtesten Musikhochschulen im Osten. Mit dem Magistertitel beendete er sein Studium an der Musikhochschule in Danzig. Dort erwarb er den akademischen Grad „Magister der Kunst“. Es dauerte nicht lange, bis er eine Vielzahl von Opernengagements erhielt und seine Popularität steil anstieg. Seine Karrierelaufbahn setzte er kurz danach in verschiedenen Chören und Volksmusikensembles fort. Ab 1983, nach dem Diplom und diversen Opernengagements, sang er in West-Europa, den USA und Israel. Er sang unter anderem in Ural- und Wolga Kosaken Chor. Er bereiste russisch-orthodoxe Klöster, um seine Kenntnisse im Bereich der östlichen Chormusik zu perfektionieren, und vertiefte sein Wissen im Unterricht des berühmten Dirigenten und Theologen Georg Szurbak in Warschau. Als großes Vorbild fungierte immer der berühmte Dirigent des Don Kosaken Chores Sergej Jaroff.

Erst nach seinen vielen internationalen Erfahrungen tat er 1994 den wohl entscheidendsten Schritt seines künstlerischen Lebens und sang in einem Chor, aus welchem sich später die MAXIM KOWALEW DON KOSAKEN herauskristallisierten. Jener Klangkörper läßt das musikalische Erbe der Kosaken in Westeuropa und Skandinavien auf technisch brillantem Niveau wieder aufleben. Maxim Kowalew sieht es bis heute als seine Aufgabe, die schönen russischen Melodien zur Freude des Hörers erklingen zu lassen und dadurch ein Zeugnis abzulegen vom Geiste jenes alten unvergänglichen Russlands, das oft über dem Tagesgeschehen in Vergessenheit gerät. Dabei ist Ihm auch wichtig, begabten Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihr großes Talent an die Öffentlichkeit zu bringen.

Ort der Veranstaltung

Klosterkirche St. Augustin
Klosterstraße 1
04668 Grimma
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Die Klosterkirche St. Augustin in Grimma bietet gemeinsam mit dem Gymnasium St. Augustin einen einzigartigen Anblick. Dabei ist die Kirche auch kulturhistorisch von großer Bedeutung und hieß seinerzeit Luther willkommen, der hier mehrmals predigte. Obwohl die Kirche heute nicht mehr als solche genutzt wird, hat sie als Kulturort eine große Bedeutung für die Muldestadt.

Die Geschichte der Klosterkirche Grimma beginnt im 13. Jahrhundert, als Augustinermönche sich am Ort niederließen und ein Kloster aufbauten. Die erste Kirche fiel einem Brand zum Opfer, 1435 wurde das heutige Gotteshaus geweiht. Direkt am Ufer der Mulde gelegen, befindet die imposante Klosterkirche sich in äußerst reizvoller Landschaft. Dabei ist St. Augustin einstige Wirkungsstätte des Reformators Martin Luther: Als einer der frühsten Orte wurde in Grimma bereits 1529 die Reformation eingeführt, Luther selbst predigte mehrmals in der Klosterkirche, seine spätere Gemahlin Katharina von Bora lebte in einem nahegelegenen Kloster. Seit dieser Zeit veränderte St. Augustin mehrmals sein Aussehen: Es wurden Emporen eingezogen, der Kirchenraum eindrucksvoll überwölbt und die Innenausstattung verändert.

Heute präsentiert sich die Klosterkirche St. Augustin als schlichter aber dennoch atmosphärischer Kirchenraum, der Konzerten, Ausstellungen oder Zusammenkünften einen historischen und glanzvollen Rahmen gibt. Einziger religiöser Schmuck in der Kirche ist das Giebelfenster zur Mulde hin, das farbige Bildnisse der Reformatoren Luther und Melanchton zeigt und so auf die bedeutende Geschichte hinweist, in der einst auch St. Augustin eine große Rolle spielte.