Matthias Ningel - Kann man davon leben? - Pfiffiges Musik-Kabarett - Premiere!


Tickets ab 19,70 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Unterhaus Mainz, Münsterstr. 7, 55116 Mainz, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

Pfiffiges Musik-Kabarett

Nach "Omegamännchen" und "Jugenddämmerung" feiert er nun mit "Kann man davon leben?", seinem 3. Solo, im unterhaus Premiere. Vergnüglich sinniert Matthias Ningel über das Leben und die Frage, was man zum Leben wirklich braucht. Heizpilze, Cabriolets, monatlich wechselnde Flachbildschirme? Oder mehr Miteinander, positive Visionen und Freiheit?
Freiheit nimmt er sich, indem er weder Eklats noch Probleme thematisieren will. Warum nicht über das Gelingen singen statt sich in defizitorientierter Weltwahrnehmung zu üben? Matthias will einfach nicht auf Fehltritte vermeintlich Mächtiger angewiesen sein, um auf der Bühne stehen zu dürfen. Das wär ja noch schöner!
Wo andere den Mittelfinger zeigen, hebt er den Daumen und lenkt den Fokus weg von denen, die ohnehin viel zu viel Aufmerksamkeit bekommen, hin zu denen, die mit ihren Ideen als Vorbild dienen können. Er verklappt keinen Mißmut in den Köpfen seiner Zuschauer, sondern pflanzt zarte Sprößlinge der Zuversicht, huldigt zeitlosen Tugenden und entwirft kleine Utopien. Er erlaubt es sich und seinem Publikum, zu träumen: Träume von einer Welt mit Skandalmangel, liebevollen "Deine-Mudda"-Sprüchen, aber auch von Strip-Trivial-Pursuit.
"Kann man davon leben?" Offensichtlich! Der mit zahlreichen Preisen dekorierte Künstler ist quicklebendig, seine Vitalität einnehmend, das Klavierspiel leidenschaftlich. Und die Power seiner Sangesdarbietung könnte als Energielieferant Kohlekraftwerke überflüssig werden lassen. Es ist an der Zeit für mehr Freundlichkeit, Anstand und Miteinander. In diesem Sinne: Deine Mudda kann gut kochen!

Ort der Veranstaltung

unterhaus - Mainzer Forum-Theater gGmbH
Münsterstraße 7
55116 Mainz
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Das Mainzer unterhaus ist einer der bedeutendsten Orte im Bereich der deutschen Kleinkunst. Beim Mainzer Forum Theater geben sich „alte Hasen“ der Kleinkunstszene und Newcomer gleichermaßen die Ehre.

Auf zwei Bühnen wird im unterhaus in Mainz ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm im Bereich Kabarett, Comedy sowie Lied und Chanson angeboten und zieht sein Publikum weit über das Rhein-Main-Gebiet hinaus an. Die eigene Theater-Kneipe „Entrée“ sorgt im unterhaus für das leibliche Wohl der Gäste. Seit der Eröffnung 1966 läutet zu Beginn einer Vorführung die bekannte unterhaus-Glocke. Hanns Dieter Hüsch, einer der ersten Gastspieler des unterhauses, läutete diese 1971 zum ersten Mal vor seiner Vorstellung der gekenterten „arche nova“. Gleichzeitig wurde die Glocke auch ein Symbol für den Deutschen Kleinkunstpreis, der 1972 zum ersten Mal vom Mainzer Forum Theater verliehen wurde und seither als die bedeutendste Auszeichnung im Bereich Kabarett, Chanson/Lied/Musik sowie Kleinkunst gilt. Gründer des unterhauses sind Artur Bergk, Tontechniker und erster hauptamtlicher Mitarbeiter des unterhauses, Renate Fritz-Schillo, Schauspielerin und Regisseurin sowie der ehemalige ZDF Redakteur Carl-Friedrich (Ce-eff) Krüger.

Das Mainzer unterhaus ist ein Urgestein der deutschen Kleinkunst und nicht nur aus diesem Grund einen Besuch wert. Es bietet Kabarett und Theater auf höchstem Niveau in unvergesslicher Atmosphäre.