Matinee: Jerusalem Quartet

Alexander Pavlovsky, Sergei Bresler, Ori Kam, Kyril Zlotnikov  


Veranstalter: SWR Media Services GmbH, SWR Service, Hans-Bredow-Str. 9, 76530 Baden-Baden, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

Alexander Pavlovsky Violine
Sergei Bresler Violine
Ori Kam Viola
Kyril Zlotnikov Violoncello
 
Joseph Haydn 1732 – 1809
Streichquartett G-Dur op. 76 Nr. 1 Hob. III:75  »Erdödy-Quartett Nr. 1«
 
Béla Bartók 1881 – 1945
Streichquartett Nr. 5 Sz 102
 
Antonín Dvorák 1841 – 1904
Streichquartett Nr. 12 F-Dur op. 96 »Amerikanisches Quartett«
 
1996 traten die vier israelischen Musiker erstmals an die Öffentlichkeit. »Leidenschaft, Präzision, Wärme« (New York Times) zeichnen das Jerusalem Quartet von Anfang an aus. Alle zwei Jahre unternehmen sie eine umfangreiche USA-Tournee. In Konzerthäusern und bei den Festivals in Europa sind sie regelmäßig präsent. In den Werken ihres Schwetzinger Programms gehen Vollendung und Innovation eine unlösbare Verbindung ein. Im Quartettschaffen ihrer Komponisten stehen sie ziemlich am Ende, aber alle eröffnen Perspektiven, die zur Fortsetzung herausfordern mussten. Haydn inszeniert im G-Dur-Quartett die paradoxe Verschränkung: Die Einheit des Werkes entsteht aus gegenläufigen Kräften, ironischen Konfrontationen und Brechungen, dem unvermittelten Nebeneinander von Erhabenem, Kunstvollem, Trivialem und Geläufigem. Bartóks und Dvoráks Quartette wurden in oder für Amerika komponiert. Bartóks fünftes Quartett entstand noch vor seinem US-Exil im Auftrag einer amerikanischen Mäzenin. Mit seiner enormen expressiven Innenspannung verwirklicht es das Ideal der symmetrischen Bogenform in beispielhafter Weise. Dvoráks Opus 96, in New York komponiert, lässt in vielem schon die Eigenheiten seiner späteren symphonischen Dichtungen erahnen.

Ort der Veranstaltung

Schloss Schwetzingen
Schloss-Straße 2
68723 Schwetzingen
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Das Schloss Schwetzingen ist vor allem wegen seines prachtvollen barocken Schlossgartens weit über die Grenzen Deutschlands bekannt. Erbaut wurde dieses Gesamtkunstwerk aus Schloss und Garten vom Pfälzischen Fürsten Carl Theodor, der hiermit einen Treffpunkt für Musiker, Künstler und Kunstfreunde schuf.

Aus einer kleinen mittelalterlichen Wasserburg machte Carl Theodor im 18. Jahrhundert seine kurfürstliche Sommerresidenz. Fast alle am Hof angestellten Künstler waren mit der Gestaltung von Schloss und Garten beteiligt. Die fast 72 Hektar große Anlage mit ihren Brunnen, Pavillons, Skulpturen und Wasserspielen befindet sich direkt im Herzen der Stadt und lädt zahlreiche Besucher zum Spazieren und Verweilen ein. Jährlich finden hier seit 1952 die Schwetzinger Festspiele statt, bei denen schon große Stars wie Yehudi Menuhin und Romy Haag gastierten, alle zwei Jahre das Lichterfest. Auch damals war der Schwetzinger Schlossgarten bereits ein Ort der Kunst: Schon der junge Wolfgang Amadeus Mozart spielte hier Konzerte, auch Friedrich Schiller und Voltaire fanden hier Inspiration.

Der Schwetzinger Schlossgarten ist der einzige Europas, der noch in seiner originalen Anlage erhalten ist. Nicht nur deshalb lädt er zu einem Spaziergang ein. Auch zahlreiche Ausstellungen auf dem Schlossgelände wie die Orangerie-Ausstellung oder die Dokumentation der Entstehung des Gartens sind nicht nur informativ, sondern auch äußerst interessant.