Martin Frank - Alles ein bisschen anders - Vom Land in d'Stadt

Johannisplatz 1-3
73525 Schwäbisch Gmünd

Tickets ab 14,45 €

Veranstalter: IMK - Rainer Koczwara, Eichenweg 32, 73525 Schwäbisch Gmünd, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Tja ... wenn man als Landwirtssohn kein technisches Talent vorweisen kann, hört man irgendwann den Satz: Geh mit Gott aber geh!
Jetzt wär er da! Also in der Landeshauptstadt, in München. Das Landei Martin Frank in der hektischen Großstadt. Da sind Integrationsprobleme vorprogrammiert. Vor allem, wenn man wie Martin von seiner Großmutter nach alten Bauernregeln erzogen wurde.
So kommt es in einer einfachen U-Bahnfahrt zu schwerwiegenden Missverständnissen mit seinen Mitreisenden. Städtische Gepflogenheiten wie das Prahlen der unausgeglichenen Work-Life-Balance kann er als Landei nur schwer verstehen. Auf dem Bauernhof wird nicht gejammert, da wird einfach stillschweigend gemacht was gemacht werden muss.

Aber was macht Martin hier eigentlich? Nun ja, er besucht die Schauspielschule mit Schwerpunkt Operngesang.
Doch auch in die Künstlerszene integriert er sich nur schwer. Jutebeutel und Skinny Jeans gab es auf dem Bauernhof nicht. Da staunt auch die Oma nicht schlecht als sie derart neumodisches Zeug zum ersten Mal am Enkel sieht.
Seine Opernarien hat Martin bis jetzt nur im heimischen Kuhstall gesungen und den Kühen hat es gefallen. Zumindest stieg die Milchleistung an. Ob es dem richtigen Publikum gefällt, stellt sich noch heraus.

Ort der Veranstaltung

Prediger
Johannisplatz 1-3
73525 Schwäbisch Gmünd
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Der Prediger in Schwäbisch Gmünd ist eines der ältesten Museen Baden-Württembergs und seine Sammlungsgeschichte eine der traditionsreichsten des Landes. Ursprünglich als Kunstgewerbemuseum gegründet, umfasst es heute fast 13.000 Werke verschiedenster Epochen, wobei die Sammlungen der Gold- und Silberwaren sowie die Kirchenkunst den Hauptakzent setzen.

Stille, lichtdurchflutete Räume und die einzigartige Stimmung des ehemaligen Dominikanerklosters machen den Prediger zum absolut perfekten Ausstellungsort, wo die Exponate ihre ganze Wirkung frei entfalten können. Ein chronologischer Rundgang führt durch das neue Konzept der Dauerausstellung: Von der Römerzeit bis heute durchläuft man alle Epochen, in denen bedeutende regionale wie überregionale Werke zu sehen sind. Auch die Galerie im Prediger zieht mit rund fünf Ausstellungen jährlich Kunstinteressierte aus ganz Deutschland an. Das Museum im Prediger geht zurück auf die Privatsammlung des Fabrikanten Ehrhard, der mit dieser Schenkung 1890 den Grundstock für das Museum legte. Seitdem kamen zahlreiche wertvolle und beeindruckende Ausstellungsstücke der Bereiche Skulptur, Malerei, Zeichnung oder Kirchenkunst hinzu.

Auch der Prediger selbst ist wertvolle Historie: 1356 wurde eine gotische Klosterkirche errichtet. Im Zuge der Neuerbauung des Dominikanerklosters im 18. Jahrhundert kam es auch zu einer Barockisierung der Kirche. Nach der Säkularisierung der Gebäude wurde die Kirche verschiedenartig genutzt, das Interieur zerstört und wertvolle Deckengemälde gingen verloren. Seit 1973 wurde der Prediger dann auf Bemühungen einer Bürgerinitiative hin als Kulturzentrum etabliert und ist es bis heute geblieben.