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Bisheriges Datum:

Marienvesper + Josquin

Kammerchor Josquin des Préz, Leipziger Barockorchester, Solisten, Ludwig Böhme  

Thomaskirchhof 18
04109 Leipzig

Event organiser: Kammerchor Josquin des Préz e. V., Roßlauer Str. 1, 04157 Leipzig, Deutschland
* Preise inkl. MwSt., zzgl. €2.00 Servicegebühr und Versandkosten pro Bestellung

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Die Marienvesper begeistert, sie ist ein Highlight der Musikgeschichte! Im Jahre 1610 veröffentlichte Claudio Monteverdi einen aufwändigen Druck mit dieser großbesetzten Vespermusik und widmete sie Papst Paul V. Ob der Komponist je eine Aufführung dieser fantastischen Psalm- und Magnificatvertonungen geleitet hat, ist vollkommen unklar. Heute jedenfalls zählt das Stück zu den beliebtesten kirchenmusikalischen Werken überhaupt.


Anlässlich des 500. Todestages von Josquin des Préz wird Monteverdis Marienvesper mit ausgewählten Motetten Josquins kombiniert. Diese Programmzusammenstellung ist mit Bedacht gewählt: Zum einen war Claudio Monteverdi als Kapellmeister der Basilika San Marco in Venedig selbstverständlich bestens mit den Werken Josquin des Préz‘ vertraut, die reichlich 100 Jahre zuvor fast ausnahmslos in den Musikverlagen der Lagunenstadt erschienen waren. Zum anderen lässt sich aber auch ein kirchenzeitlicher Bezug im Spannungsfeld zwischen dem Ewigkeitssonntag und der Advents- bzw. Weihnachtszeit herstellen: Josquin-Motetten zum Thema Buße, Tod und Ewigkeit führen uns in den Advent zur Vespermusik von Monteverdi, die mit ihrer Zentrierung auf die Gottesmutter Maria bereits klar einen weihnachtlichen Gedanken versprüht.

Foto: Kammerchor Josquin des Préz © Lukas Diller

Location

Thomaskirche zu Leipzig
Thomaskirchhof 19
04109 Leipzig
Germany
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Als ein Ort des Glaubens, des Geistes und der Musikkonzerte prägt und gestaltet die Thomaskirche das kulturelle Leben der Menschen in Leipzig. Neben der Nikolaikirche ist sie eine der beiden bekanntesten Kirchen der Stadt.

Bereits im 12. Jahrhundert erbaut, hat sich die Kirche nach mehr als 800 Jahren deutlich gewandelt. Die anfänglich noch romanische Bauweise ist heute fast nicht mehr zu erkennen und wurde mehr und mehr durch gotische Elemente umgestaltet. 1990 – im Zuge der Wiedervereinigung – kam es zu einer vollständigen Instandsetzung und Restaurierung des Gebäudes, wobei die Kirche auch die bekannte Bach-Orgel erhielt. Diese erinnert an die Zeit von 1723–1750, als Johann Sebastian Bach im Dienste eines Thomaskantors hier bis zu seinem Tod wirkte.

Die geschichtsträchtige Kirche ist immer wieder einen Besuch wert. Lassen Sie sich faszinieren von der Architektur und einer detailverliebten Gestaltung, die Sie nie wieder vergessen werden!

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