Marburger Kammerorchester: Hochblüte der Wiener Klassik

Marburger Kammerorchester  

Schloss 1
35037 Marburg

Tickets ab 22,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Marburger Musikfreunde e.V., Leopold-Lucas-Str. 35a, 35037 Marburg, Deutschland

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Normalpreis

je 22,00 €

Vereinsmitglieder/Schwerbehinderte

je 16,50 €

Schüler/Studierende/Auszubildende

je 11,00 €

Summe 0,00 €
Preise inkl. Mwst. zzgl. Versand- und Servicegebühren

Ermäßigungsinformationen

20€ Normalpreis (zzgl. VVK-Gebühr 2€)
15€ Vereinsmitglieder/Schwerbehinderte (zzgl. VVK-Gebühr 1,50€)
10€ Schüler/Studierende/Auszubildende (zzgl. VVK-Gebühr 1€)
0€ Kinder bis 14 Jahre und genehmigte Begleitpersonen für Schwerbehinderte (Reservierung per eMail an karten@marburger-schlosskonzerte.de)
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Veranstaltungsinfos

José Luis García Vegara, Oboe
Marburger Kammerorchester
Karin Hendel – Leitung

*** Programm:
Joseph Haydn (1732–1809): Sinfonie Es-Dur Hob. 74
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): Oboenkonzert C-Dur KV 314
Franz Schubert (1797–1828): Sinfonie Nr. 5 B-Dur D 485

*** Marburger Kammerorchester
Das Marburger Kammerorchester ging 1962 aus dem bereits seit 1958 bestehenden „Kammermusikkreis der Elisabethkirche Marburg“ hervor. Unter der Leitung seines Gründers Horst Pusch († 2007) gab es regelmäßig Konzerte in Marburg, gelangte schon bald zu überregionaler Bedeutung und wurde zu Kirchenkonzerten in ganz Hessen und darüber hinaus verpflichtet. Rundfunkaufnahmen und Konzertreisen, unter anderem im Rahmen der Städtepartnerschaften Marburgs nach Maribor, Poitiers und Eisenach, schlossen sich an. Namhafte Solisten haben mit dem Orchester zusammen musiziert.

Den Kern des Marburger Kammerorchester bilden etwa 15 bis 20 Musiker, teils professionelle Instrumentalisten, teils ambitionierte Laien. Im vielseitigen Marburger Musikleben, welches in den 1990er Jahren nach und nach durch zwei junge Sinfonieorchester bereichert wurde, spielt das Marburger Kammerorchester weiterhin eine unverwechselbare Rolle.

Es bestreitet jährlich eine Reihe von Konzerten, teils mit eigenem Programm, teils als instrumentale Begleitung von Oratorien, Messen, Kantaten u. ä. bei Kirchenkonzerten in Marburg, im Marburger Raum und überregional. Regelmäßig tritt es bei den Marburger Schlosskonzerten auf. Bei Sinfoniekonzerten wird das Orchester durch professionelle Bläser aus der Region ergänzt. Sein 50-jähriges Jubiläum feierte das Marburger Kammerorchester im Mai 2012 mit einem großen sinfonischen Konzert. Zahlreiche ehemalige Mitglieder des Marburger Kammerorchester waren von weither angereist und erweiterten das Orchester auf 45 Streicher. Auch im Mai 2014 trat es in einem Abonnementskonzert des Marburger Konzertvereins in sinfonischer Besetzung auf.

Die musikalische Arbeit wurde nach der Erkrankung von H. Pusch 1996 von wechselnden Dirigenten geleitet, in den letzten Jahren vorwiegend von Arndt Heyer, gelegentlich auch von Andreas Weiss. Nach dem Ausscheiden von Arndt Heyer aus der gemeinsamen 15 Jahre währenden musikalischen Zusammenarbeit (Frühjahr 2014), für die das Marburger Kammerorchester ihm großen Dank schuldet, wurden durch eine Dirigentenausschreibung neue Orchesterleiter in die engere Wahl gezogen. Das Ergebnis der Wahl war ein Konzert mit Karin Hendel am 24.4.2015 und ein Konzert mit Michael Muche am 18.10.2015. Die endgültige Entscheidung fiel schwer, sie ist auf Karin Hendel gefallen. Mit ihr hat das Marburger Kammerorchester am 8. Mai 2016 ein attraktives Muttertagskonzert bestritten, in dem sie als Dirigentin, Solistin und Moderatorin auftrat und mit dem Marburger Kammerorchester das Publikum begeisterte.

Weitere Informationen: www.marburger-kammerorchester.de

*** José Luis García Vegara
Studium an der Royal Academy of Music in London. 2007 bis 2008 spielte José Luis García Vegara mit den Berliner Philharmonikern und als Solo-Oboe im Mahler Chamber Orchestra, Birmingham Symphony Orchestra, Rotterdam Philharmonic Orchestra, DSO, bei den Bamberger Symphonikern, in der Dresdner Philharmonie und im Münchener Kammerorchester. Er ist Solooboist des HR-Sinfonieorchesters.

Ort der Veranstaltung

Fürstensaal im Landgrafenschloss
Landgraf-Philipp-Straße 1
35037 Marburg
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Hoch über der Altstadt Marburgs thront das Landgrafenschloss, eine der Hauptsehenswürdigkeiten, die nicht nur geschichtlich, sondern auch kunst- und bauhistorisch von großer Bedeutung ist. Heute wird das Schloss als Universitätsmuseum für Kulturgeschichte und für kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen, Festakte oder Konzerte genutzt.

Die Baugeschichte des Landgrafenschlosses reicht bis ins 10. Jahrhundert zurück und es diente bis heute den verschiedensten Zwecken: Wohnburg, Gefängnis, Garnisionssitz und Staatsarchiv. Seit 1976 wurde es für die Philipps-Universität hergerichtet und ist seit dem auch zu großen Teilen zu besichtigen. Die wohl ältesten Teile des Gebäudes stammen aus dem 13. Jahrhundert und gehörten zum Residenzschloss Heinrich I., dem Enkel der Heiligen Elisabeth. Die Reste einer alten Burganlage, die sich unter dem heutigen Schloss befindet, stammen sogar aus dem 9. und 10. Jahrhundert. Der Fürstensaal, der im 13. Jahrhundert von Heinrich I. erbaut wurde, zählt zu den bedeutendsten profanen Säle der deutschen Gotik. Seine Bedeutung erhielt er vor allem durch das Marburger Religionsgespräch zwischen Luther und Zwingli, das 1529 hier stattfand.

Das Landgrafenschloss Marburg ist in vielerlei Hinsicht ein Ort, an dem Geschichte lebendig wird: Ob bei Führungen durch das Landgrafenschloss oder bei einem Besuch des Universitätsmuseums, hier bietet sich Ihnen die Gelegenheit, Geschichte hautnah zu erleben. Doch nicht nur das: Der Fürstensaal wird auch heute noch zu kulturellen Veranstaltungen wie Lesungen, Tagungen oder Konzerten genutzt und steht auch für Firmenfeiern, Festakte oder Jubiläen zur Verfügung.