Lux aeterna - Das ewige Licht

Kammerchor Baden-Württemberg  

An der Tiefburg 10
69121 Heidelberg

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Veranstalter: Kammerchor Baden-Württemberg, Hilzweg 7, 69121 Heidelberg, Deutschland

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Bundesfreiwilligendienst, Schwerbehinderte, Schüler / Studenten, Kinder ab 6 Jahre und Rollstuhlfahrer.
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Veranstaltungsinfos

Lauridsen selbst schreibt über Lux Aeterna: Jeder der fünf miteinander verbundenen Sätze in diesem Chorzyklus, der aus verschiedenen geistlichen lateinischen Texten zusammengestellt ist, hat Bezug zum „Licht". Ich komponierte Lux Aeterna als Antwort auf die todbringende Krankheit meiner Mutter und empfand großen Trost bei der Vertonung dieser zeitlosen und wunderbaren Worte über das „Licht", ein universales Symbol der Erleuchtung auf allen Ebenen – geistig, künstlerisch und intellektuell. Das Werk beginnt und schließt mit Anfang und Ende der Totenmesse (Requiem); die mittleren drei Sätze sind dem Te Deum (einem altkirchlichen Hymnus aus dem 3. bis 5. Jahrhundert), dem Hymnus O nata Lux (aus dem Morgengottesdienst am Fest der Verklärung Christi, 10. Jahrhundert) und dem Veni, Sancte Spiritus (der Pfingstsequenz, um 1200) entnommen. Das Miserere von Gregorio Allegri ist eine berühmte A-cappella-Vertonung von Psalm 51 (Ps 50 Vul in der Zählung der Vulgata). Allegri schrieb es vermutlich in den 1630er Jahren, während er unter dem Pontifikat von Urban VIII. päpstlicher Kapellsänger in Rom war. Es wurde in der Sixtinischen Kapelle bis 1870 in der Karwoche in den Karmetten als erster Psalm der Laudesgesungen. Das Kopieren der Partitur und die Aufführung an anderen Tagen wurde schließlich bei der Strafe der Exkommunikation verboten, so dass Allegris Miserere bald von einem Mythos umgeben war. Der vierzehnjährige Wolfgang Amadeus Mozart soll das Stück 1770 bei einem Romaufenthalt zum Mittwochsgottesdienst gehört und später aus dem Gedächtnis korrekt aufgeschrieben haben. Zwei Tage später ging er zum Karfreitagsgottesdienst, um kleinere Korrekturen vornehmen zu können. Später traf er auf seinen Reisen den englischen Historiker Charles Burney, der das Stück übernahm und nach London brachte, wo es 1771 veröffentlicht wurde.

Ort der Veranstaltung

Friedenskirche
An der Tiefburg 10
69121 Heidelberg
Deutschland
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Die Friedenskirche ist die evangelische Kirche des Stadtteils Heidelberg Handschuhsheim. Sie dient als Begegnungsraum für alle Generationen der Gemeinde und lädt mit ihrer warmen Atmosphäre zum Musizieren, Beten und Verweilen ein.

Die Kirche zählt zu den eher neuen Kirchen Heidelbergs. Von 1908 bis 1910 wurde das Gotteshaus nach Plänen des Architekten Hermann Behaghel erbaut, welcher auch drei andere wichtige Kirchen Heidelbergs entwarf. Der Kirchturm mit mehr als 60 Metern Höhe prägt das Bild des Stadtteils. Die Gemeinde der Friedenskirche sieht es als ihre Aufgabe, Traditionen zu pflegen und gleichzeitig neue Wege zu den Menschen zu finden. Dabei legt sie ihren Schwerpunkt auf die ehrenamtliche Arbeit, vor allem mit Kindern und Jugendlichen. Außerdem nimmt die musikalische Arbeit mit allen Generationen einen hohen Stellenwert ein, genau wie Kooperationen mit St. Vitus, dem katholischen Gemeindeteil des Stadtviertels.

Die Friedenskirche, im Stadtteil Handschuhsheim gelegen, ist von Heidelberg Mitte mit dem Auto über die B3 zu erreichen. Alternativ gibt es eine Haltestelle „Hans-Thoma-Platz, zu der diverse Straßenbahn- und Buslinien verkehren. Sie liegt wenige Meter von der Friedenskirche entfernt.