Luther in Worms - Luther vs. Lenin Teil II

Singakademie DD,Soli,Philharm. Orchester des Staatstheaters Cottbus,Ltg. E.Klemm  

An der Kreuzkirche 6 Deu-01067 Dresden

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Veranstalter: Singakademie Dresden e.V., Loschwitzer Straße 32, 01309 Dresden, Deutschland

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Die Ermäßigung gilt für Schüler, Studenten, Rentner, Rollstuhlfahrer, Kinder ab 11 bis einschließlich 18 Jahre und Schwerbehinderte ab 80 %.
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Veranstaltungsinfos

Ludwig Meinardus - Luther in Worms

Teresa Suschke (Sopran), Annekathrin Laabs (Alt), Benjamin Glaubitz (Tenor), Christian Henneberg (Bariton), Andreas Jäpel (Bariton), Ingo Witzke (Bass)
Singakademie Cottbus, Bachchor Eisenach, Großer Chor der Singakademie Dresden
Philharmonisches Orchester des Staatstheaters Cottbus
Leitung: Ekkehard Klemm

Mit diesem Oratorium kommt ein Werk zurück nach Dresden, das einen interessanten Blick in die Zeit der Spätromantik und auf das Lutherbild des 19. Jahrhunderts wirft. Anknüpfend an die großen Oratorien Mendelssohns und beflügelt vom Zuspruch bedeutender Komponisten wie bspw. Franz Liszt schuf Meinardus sein Werk während seiner Tätigkeit in Dresden (1865-1874). Uraufgeführt wurde das Stück in der Weimarer Herderkirche. Insofern ist es - trotz seines Hanges zum Grandiosen und zu nationalistischen Strömungen der Zeit - ein gerade für Mitteldeutschland bedeutendes musikhistorisches Dokument. Mit über 300 Aufführungen gehörte das Oratorium zu den großen Erfolgen im 19. Jahrhundert, dennoch geriet es danach in Vergessenheit. Meinardus schrieb großartige Chorsätze, vielstimmige und groß angelegte Choralbearbeitungen, Ensembles und Chöre von beeindruckender Erfindungskraft.

Ort der Veranstaltung

Kreuzkirche
An der Kreuzkirche 6
01067 Dresden
Deutschland
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Die Kreuzkirche in Dresden ist in vieler Hinsicht von zentraler Bedeutung für die sächsische Landeshauptstadt: Als größte Kirche Sachsens, Hauptkirche der Stadt und Predigtkirche des Landesbischofs ist sie geistliches Zentrum sowie Mittelpunkt des kirchenmusikalischen Schaffens. Durch die Lage am Altmarkt, inmitten von Dresden, ist die Kreuzkirche oft Ausgangspunkt vieler Stadterkundungen und bietet mit ihrem Turm auch einen tollen Panoramablick, um sich einen ersten Eindruck der Stadt zu verschaffen.

Die Kreuzkirche blickt auf eine lange, wechselvolle Geschichte zurück: Bereits seit dem 12. Jahrhundert gab es am heutigen Altmarkt eine Kirche, damals noch unter dem Namen Nicolaikirche. Erst 1388 wurde sie zur Kreuzkirche geweiht und kurz darauf zu einer großen gotischen Hallenkirche umgebaut. Nach einem verheerenden Brand musste die Kirche 1491 komplett neu errichtet werden und wurde bis zu ihrer nochmaligen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg mehrmals dem Zeitgeist entsprechend neu gestaltet. Die Innenausstattung präsentiert sich dabei als eher schlicht, ausgenommen der Altar mit Bronzerelief und die Orgel, die sich als wahrer Blickfang herausstellen.

Besondere Bedeutung kommt von jeher der Kirchenmusik zu, die schon seit dem Mittelalter ihr Zentrum an der Kreuzkirche gefunden hatte. Der Dresdner Hof und damit auch die Kreuzkirche waren oft Wirkungsstätte herausragender Musiker, beispielsweise von Heinrich Schütz. Seit Jahrhunderten festigt der Dresdner Kreuzchor die Stellung der Kreuzkirche als kirchenmusikalischer Standort. Als einer der ältesten und berühmtesten Knabenchöre der Welt bestreitet er zahlreiche gefeierte Konzerte jährlich.