Ludwig Güttler & Leipziger Bach Collegium

Domkirchhof
23552 Lübeck

Tickets from €39.00
Concessions available

Event organiser: Bubu-Concerts | Frink-Leukel GbR, Widderter Str. 45, 42657 Solingen, Deutschland

Select quantity

Einheitskategorie

Normalpreis

per €39.00

Ermäßigt

per €20.00

Total €0.00
Prices incl. VAT plus postal and service charges

Information on concessions

Ermäßigungsberechtigt sind Studenten, Schüler, Sozialpassinhaber sowie Behinderte mit einem B im Ausweis. Begleitperson erhält freien Eintritt und braucht kein eigenes Ticket.
print@home after payment
Mobile Ticket
Mail

Event info

Er ist ein Meister der klassischen Trompete, Dirigent, der Gründer von drei Orchestern,
Musikwissenschaftler und Vorsitzender der Stiftungsgesellschaft der Frauenkirche zu Dresden, für
deren Wiederaufbau er sich jahrelang intensiv einsetzte und voller Leidenschaft in aller Welt warb:
Ludwig Güttler.
Am Mittwoch, den 06. November 2019, gibt der weltberühmte Virtuose aus Sachsen in der
Nikolaikirchekirche Freiberg ein Konzert. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr.
Zusammen mit seinem Kammerorchester, das sich aus führenden Solisten der Staatskapelle
Dresden und dem MDR Symphonieorchester zusammensetzt, spielt Güttler Kompositionen von G.
Ph. Telemann, J. Ch. Bach, J. S. Bach, G. Finger u.a. (Änderungen vorbehalten).
Der Name Ludwig Güttler ist ein Begriff für meisterhafte Trompeten- und Hornkonzerte. Kein
Wunder also, dass der sächsische Großmeister stets vor ausverkauften Kirchen und Konzertsälen
musiziert.
Als Solist auf Trompete und Corno da caccia zählt der Maestro zu den erfolgreichsten Virtuosen
der Gegenwart. Annähernd fünfzig hochgelobte Tonträger liegen vor, auf denen er als
Kammermusiker, Solist und Dirigent Werke für Trompete und Corno da caccia interpretiert.
Das Leipziger Bach-Collegium hat sich 1976 auf Anregung Ludwig Güttlers gebildet, um eine
spürbare Lücke im Bereich der historischen Musikpflege schließen zu helfen. Das Ensemble spielt
in der Besetzung Trompete, Flöte, Oboe, Violine, Violoncello, Kontrabass und Cembalo. Diese
Kammermusikvereinigung verwendet nicht historische Instrumente, sondern sie hat sich die
Aufgabe gestellt, mit dem heute gebräuchlichen Instrumentarium die historische Spielweise zu
realisieren. Das bisher erschlossene Quellenmaterial aus jener Zeit gibt umfassende Auskunft über
die besondere Eigenart der jeweiligen Aufführungspraxis. So wird namentlich das alte, weithin in
Vergessenheit geratene Verzierungswesen bis hin zur Improvisation wiederbelebt.
Das Repertoire konzentriert sich auf das Schaffen Johann Sebastian Bachs und seiner Zeitgenossen,
greift aber auch in die Frühklassik hinein. Das Ensemble beabsichtigt, das überlieferte Erbe aus
dem 17. und 18. Jahrhundert lebendig zu erhalten, indem es bei seinen Darbietungen zu zeigen
versucht, dass und wie die Musik dieser Zeit „Freiheit des spielenden Geistes“ ist.

Location

Lübecker Dom
Mühlendamm 2-6
23552 Lübeck
Germany
Plan route

Der Lübecker Dom zählt zu den ältesten Baudenkmälern der Stadt und ist eng verknüpft mit der Geschichte Heinrichs des Löwen. Er spielte nicht nur als Förderer der Stadt Lübeck eine große Rolle, sondern war auch als Stifter der Kathedrale für deren Grundsteinlegung verantwortlich. Heute ist sie unentbehrlich für das geistliche und kulturelle Leben der Stadt und ihrer Bürger.

Im Jahr 1163 wurde auf dem Platz des heutigen Domes eine Holzkirche geweiht, nur ein paar Jahre später legte Heinrich der Löwe den Grundstein des romanischen Domes. Die Backsteinkirche wurde nach und nach zur Hallenkirche umgebaut und erweitert. Unterschiede zwischen den Baustilen sind auch für Laien eindrucksvoll zu erkennen. Nachdem das Gotteshaus bis auf kleinere Beschädigungen durch Wind und Wetter die Jahrhunderte gut überstand, wurde ihm der Bombenhagel in der Nacht zum Palmsonntag 1942zum Verhängnis. Einstürzende Gewölbe begruben Teile des Domes unter sich und eine Feuerbrunst zerstörte das, was bis dahin verschont blieb.

Der Wiederaufbau dauerte einige Zeit, doch seit 1970 befindet sich der Dom zu Lübeck in seinem jetzigen Zustand. Wie durch ein Wunder wurden viele der Kunstschätze, die hier untergebracht waren, durch den Krieg nicht in Mitleidenschaft gezogen: So kann man auch jetzt noch das 17 Meter hohe Triumphkreuz, die Renaissance-Kanzel und die mittelalterlichen Altäre bewundern.