Lieder- und Kammermusikabend 36 Wien zwischen Jugendstil und Moderne - Lieder und Kammermusik von A. Zemlinsky, J. Marx, A. Berg

Katharina Ruckgaber/Sopran, Mariella Bachmann/Klarinette und Klaus Simon/Klavier  

Humboldtstr. 2
79098 Freiburg im Breisgau

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Event organiser: Opera Factory Freiburg e.V., Hachbergerstr. 2, 79211 Denzlingen, Deutschland

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Die Berechtigung für den ermäßigten Preis umfasst: Arbeitslose,Kinder ab 0 Jahre bis einschließlich 17 Jahre, Schüler, Studenten, Schwerbehinderte Personen ab 60 Prozent.

Die Begleitperson ist für schwerbehinderte Menschen mit B im Ausweis kostenfrei. Die schwerbehinderte Person und die Begleitperson erhalten ein gemeinsames Ticket.
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Lieder aus dem Wiener Jugendstil Der Jugendstil - nach der 1896 gegründeten Zeitschrift "Jugend" benannt - war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von England als Auflehnung gegen den Historismus ausgegangen und hatte seinen Weg über Brüssel und München nach Wien genommen, wo die Architekten O. Wagner, J. Hoffmann sowie der Maler Gustav Klimt u.v.a. u.a. im Rahmen der "Sezession" ihn in Wien etablierten. Fernöstliche Gestaltungs- und Farbanregungen sowie eine mitunter gerade wuchernde Ornamentik wurden für den Jugendstil charakteristisch. Es ist somit möglich auch musikalische Kunstwerke in diese Stilistik einzuordnen. Die ausgewählten Werke unserer Wiener Komponisten mögen das verdeutlichen. V.a. die Zeit zwischen 1900 und 1914 (Ausbruch des 1. Weltkrieges) waren die Blütejahre dieser besondern Stilistik. War es in der Architektur das Ornament, so ist es das Glitzern im Klaviersatz (Marx: Nocturne) , die gelegentliche Erweiterung der Harmonik um Sekunden und Nonen oder das Wanken der Tonalität , die Selbstverständlichkeit von Klangfarbe als eigene Qualität und die bewusste Verwendung zeitgenössischer Texte, die dieser Stilistik Ausdruck verleihen. Wien erlebte bis zum 1. Weltkrieg eine letzte große Blüte. Gleichzeitig war es auch der Nährboden für die frühe Moderne, die sich v.a. in Arnold Schönbergs Schaffen und seiner Schüler ausprägte. So auch in Alban Bergs kurzen und kühnen atonalen Klarinettenstücken op. 5, die seitdem eines der Pfeiler des Repertoires wurden.

Location

Humboldtsaal im Freiburger Hof
Humboldtstraße 2
79098 Freiburg im Breisgau
Germany
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Der großräumige Humboldtsaal besticht mit seiner zentralen Lage im Freiburger Hof und seinen vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten. Im Herzen Freiburgs gelegen, bietet der im Dachgeschoß liegende Mehrzwecksaal einen herrlichen Blick auf Freiburgs Wahrzeichen – dem ehrwürdigen Martinstor – und schafft somit die passende Atmosphäre für jedes Event. Der gefragte Veranstaltungsort erfreut sich durch seine direkte Nähe zur historischen Altstadt Freiburgs immer wachsender Beliebtheit.

Mit seiner modernen technischen Ausstattung stellt der Humboldtsaal die perfekte Lösung für Tagungen und geschäftliche Meetings dar. Die im Raum integrierte Beamer-Technik ist einfach zu bedienen und ermöglicht überzeugende Präsentationen, die Dank der Geräumigkeit des Saales von jedem Teilnehmer mitverfolgt werden können. Dies macht den Humboldtsaal ebenso wertvoll für Musikveranstaltungen. Der im Saal bereitgestellte Flügel entfaltet durch die günstigen akustischen Eigenschaften des Raumes sein volles Klangpotenzial und kann deshalb hervorragend für kammermusikalische Aufführungen wie z.B. klassische Liederabende eingesetzt werden.

Als imposante Dachetage angelegt, bildet der Humboldtsaal die Krone des historischen Freiburger Hofes. Hier trifft Freiburger Historie auf modernste Technik und Komfort – nutzen Sie die Vorzüge dieser einzigartigen Lokalität für den Erfolg Ihrer Veranstaltungen.


Humboldtsaal Freiburg - über den Dächern der Altstadt
Vermietung und Informationen unter www.humboldtsaal.de