Lieder auf Reisen - Melodien aus Renaissance und Moderne

Boreas Quartett Bremen  

Parade 4 23552 Lübeck

Tickets ab 10,00 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Kath. Pfarrei Herz Jesu in Lübeck, Parade 4, 23552 Lübeck, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

„Lieder auf Reisen“ - Melodien aus Renaissance und Moderne
Werke von Jan Pieterszoon Sweelinck, Hans Leo Haßler, Martín Rincón Botero, Mark Scheibe, Markus Schönewolf u.a.

Boreas Quartett Bremen
Jin-Ju Baek, Elisabeth Champollion, Julia Fritz und Luise Manske


Boreas – der Gott des Nordwindes – gab dem Blockflöten-Quartett seinen Namen. Wind, Luft, Atemluft bringt die Instrumente zum Klingen, auf denen das Boreas Quartett Bremen Originalmusik für Blockflöte aus Renaissance und Moderne spielt.
Ein Konzert mit dem Boreas Quartett Bremen verspricht das Eintauchen in den reichen, satten Klang des Consorts – gegenübergestellt wird Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Das Quartett spielt auf einem Instrumentarium von über 40 Blockflöten verschiedener Bauart und Größe, darunter ein zwölfteiliges Renaissance-Consort und die für Neue Musik entwickelten Paetzold-Bassblockflöten.

Jin-Ju Baek, Elisabeth Champollion, Julia Fritz und Luise Manske studierten an der Akademie für Alte Musik in Bremen in der Klasse von Han Tol (Diplome und Konzertexamen 2009 und 2011). Das Quartett spielte u.a. beim MDR Musiksommer, dem Musikfest Bremen, den Tagen Alter Musik im Saarland, dem Studio für Neue Musik Siegen, Musica Viva Osnabrück, dem Festival Musica Antica Urbino (I), Concentus Moraviae (CZ), Barock Mürz (A), dem Life I Live Festival (NL) und dem Taiwan International Recorder Festival.

Wettbewerbe und Stipendien:
Im Jahr 2012 gewann das Boreas Quartett Bremen den Förderpreis Alte Musik des Saarländischen Rundfunks und der Fritz-Neumeyer-Akademie in Saarbrücken sowie den Publikumspreis.
Beim 40. Deutschen Musikwettbewerb im April 2014 erreichte das Quartett die Finalrunde und erhielt ein Stipendium des Deutschen Musikrats verbunden mit der Teilnahme an der „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“.
Seit Januar 2014 erhält das Quartett ein Stipendium der Stiftung Laudate, Cantate (Bremen).
Im Oktober 2013 nahmen das BQB und der Blockflötist Han Tol mit Radio Bremen und cpo eine CD mit allen fünfstimmigen „In Nomine“-Kompositionen von Christopher Tye auf – die CD erschien im Herbst 2015.

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Ort der Veranstaltung

Propsteikirche Herz Jesu
Parade 4
23552 Lübeck
Deutschland
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Die Propsteikirche Herz Jesu bestimmt mit ihrem Turm die Silhouette Lübecks, aber die Kirche ist nicht nur für das Stadtbild von Bedeutung. Als erstes römisch-katholisches Gotteshaus und Hauptkirche Lübecks kommt ihr zudem im religiösen Leben der Hansestadt eine tragende Rolle zu. Doch damit nicht genug: Ein facettenreiches kulturelles Angebot und die rege kirchenmusikalische Arbeit bereichern zudem auch noch den Veranstaltungskalender.

Nach über 350 Jahren, in denen öffentliche katholische Messen in Lübeck untersagt waren, war die Errichtung der Propsteikirche Herz Jesu 1891 ein wahrer Meilenstein im religiösen Leben der Stadt. Die beeindruckende Backsteinkirche im Stil der Neugotik ist wegen ihrer Lage nicht geostet und vor allem durch ihre schlichte Formenklarheit geprägt. Um das Bild der „Stadt der Sieben Türme“ zu erhalten, ist der Turm mit 60 Metern außerdem recht klein gehalten. Auch das Innere von Herz Jesu ist schlicht: Der Altar aus dunklem Stein hebt sich vom hellen Putz ab, unterstreicht jedoch die Formklarheit, die auch außen bestimmend ist. Seit 1955 befindet sich in der Krypta eine Gedenkstätte für die Lübecker Märtyrer, die 1943 wegen ihres Widerstandes gegen die Nationalsozialisten hingerichtet wurden.

Besonders die Kirchenmusik wird in der Propsteikirche Herz Jesu gepflegt, weil sie den Gemeindemitgliedern die aktive Mitarbeit am Gottesdienst ermöglicht. Insgesamt vier Chöre sorgen für die musikalische Untermalung der Gottesdienste und Andachten, erregen aber auch mit ihren Konzerten Aufmerksamkeit. Vom Propsteichor über den Kinderchor bis zum Kammerchor sind nahezu alle Facetten der Kirchenmusik abgedeckt: Gregorianische Choräle erhalten hier ebenso Gehör wie die reine Instrumentalmusik.