Lesung: „Madame sein ist ein elendes Handwerck“ – Liselotte von der Pfalz - Im Rahmen der 10. Weißenfelser Theatertage

Nikolaistraße 13
06667 Weißenfels

Tickets ab 8,70 €
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Veranstalter: Stadt Weißenfels, Markt 1, 06667 Weißenfels, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

„Madame sein ist ein elendes Handwerck“ – Liselotte von der Pfalz und das Leben am Hof von Versailles. Geschichten, Anekdoten und Musik des 17. Jahrhunderts

Als die 19jährige Prinzessin Elisabeth Charlotte von der Pfalz ihre Heimat verlassen musste, um „Monsieur“, den Bruder Ludwigs des XIV. zu heiraten, wusste sie nicht, was sie in Frankreich erwartete. Ihr Ehemann erwies sich als halb analphabetischer eitler Waschlappen mit homosexuellen Neigungen. Pflichtgemäß machte er seiner Gemahlin zwei Kinder, vertrieb sich aber ansonsten die Zeit mit seinen Lustknaben in den „liederlichsten Kreisen“.
Liselotte hingegen verbrachte ihre Zeit weitestgehend mit dem Verfassen von über 60.000 Briefen, in denen sie die Zustände am französischen Königshof vollkommen unverblümt mit einem gewissen Augenzwinkern schildert.
Von dieser Korrespondenz haben sich etwa 3.000 Briefe für die Nachwelt erhalten.

Lesung mit Musik von Jean-Baptiste Lully, Marc-Antoine Charpentier, Monsieur de Sainte-Colombe le fils, Marin Marais, Michel-Richard de Lalande und André Danican Philidor l’ainé.

Ort der Veranstaltung

Heinrich-Schütz-Haus
Nikolaistraße 13
06667 Weißenfels
Deutschland
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Als einziges erhaltenes Wohnhaus des Meisterkomponisten Heinrich Schütz ist das Heinrich-Schütz-Haus in Weißenfels eine echte Attraktion. Große Werke wie der Schwanengesang oder die Weihnachtshistorie entstanden in dem stattlichen Renaissancebau, der heute als Museum allen Interessierten offen steht.

Um 1550 wurde das Wohnhaus in Weißenfels errichtet, das Heinrich Schütz ein Jahrhundert später erwarb und hier bis zu seinem Tod 1672 den Lebensabend verbrachte. Nachdem der Komponist von seinem Dienst als Kapellmeister in Dresden entbunden wurde, kehrte er nach Weißenfels, in die Stadt seiner Kindheit, zurück und bezog das Haus in der Nicolaistraße 13. Schon Zeit seines Lebens machte Schütz als erster Vertreter der deutschen evangelischen geistlichen Musik von sich Reden, schrieb Psalm vertonungen und Passionen, die auch heute noch in den Gesangbüchern zu finden sind.

Eine modern konzipierte Dauerausstellung am Originalschauplatz informiert über Leben und Werk eines der berühmtesten deutschen Komponisten. Besonderes Highlight des Rundgangs durch Heinrich Schütz‘ ehemaliges Wohnhaus ist die Komponierstube, die er selbst liebevoll Clause nannte. Im Haus selbst finden sich neben wertvollen Notenfragmenten aus der Hand des Musikers auch historische Musikinstrumente und allerhand Hörenswertes. Die Ausstellung des Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels ist mit dem Iconic Award ausgezeichnet worden und steht als kultureller Gedächtnisort im Blaubuch der Bundesregierung.