„Lebensstationen" - Orgelwerke Bachs in der Abfolge seiner Wirkungsstätten

Johannes Adam, Moderation & Johannes Götz, Orgel  

Klosterhof 2
79271 St. Peter

Tickets ab 10,00 €
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Veranstalter: Bezirkskantorat Hochschwarzwald, Klosterhof 2, 79271 St. Peter, Deutschland

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Ermäßigungsberechtigt sind Schüler*innen, Studierende, behinderte Personen und Freiburg-Pass-Inhaber*innen (keine Rentner).
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Veranstaltungsinfos

Am Sonntag, 7. April um 17 Uhr stehen in der Barockkirche St. Peter beim Orgelkonzert „Lebensstationen“ bedeutende Werke Bachs im Mittelpunkt.
Die Orgel und Barockgroßmeister Johann Sebastian Bach gehören untrennbar zusammen. Wir kennen die Meisterwerke des bedeutendsten Orgelkomponisten aller Zeiten, bewundern bei ihm Qualität und Umfang des Schaffens.
Umso spannender wird jetzt das Konzert „Lebensstationen“: In der Abfolge der beruflichen Stationen Bachs (Arnstadt, Mühlhausen, Weimar, Köthen, Leipzig) erklingen Meisterwerke und Preziosen, unter anderem die Passacaglia c-Moll und Fantasie und Fuge g-Moll. Anhand dieser klingenden Biographie wird die Entwicklung der Bach’schen Orgelkunst nachvollziehbar.
Zudem wird ein musikalisches Porträt der beiden in der Barockkirche St. Peter vorhandenen Orgeln gezeichnet, präsentiert vom musikalischen Hausherrn Bezirkskantor Johannes Götz. Durch das Programm führt Kulturredakteur und Orgelspezialist Johannes Adam.

Ort der Veranstaltung

Geistliches Zentrum
Klosterhof 2
79271 St. Peter
Deutschland
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Das Kloster St. Peter auf dem Schwarzwald hatte einst als Hauskloster und Grablege der Zähringer eine große Bedeutung inne. Die historischen Gebäude des ehemaligen Benediktinerklosters stehen heute als Geistliches Zentrum für alle Interessierten Menschen auf der Suche nach Ruhe, nach Meditation und Zeit für sich selbst und mit Gott offen.

Die Ursprünge des Klosters St. Peter reichen bis ins Jahr 1093 zurück, wo es als Hauskloster für die Zähringer Herrscher gegründet wurde. Schon bald entwickelte es sich zu einem reichen Kloster, das Besitzungen erhielt und um das sich immer mehr Menschen ansiedelten. Mit den Jahrhunderten überstand St. Peter mehrere Zerstörungen durch Brände und Kriege und erstand während der letzten großen Blüte im Barock praktisch neu: In diese Zeit fällt auch die Erbauung des Bibliothekssaals im Jahr 1753, der durch reiche Stuckaturen und Malereien geschmückt wird. Bei der Säkularisation St. Peters 1806 war der Bestand der Bibliothek auf beeindruckende 20.000 Bände angewachsen, von denen ein großer Teil in die Sammlung der Universitätsbibliothek Freiburg überging.

Als Geistliches Zentrum ist das Kloster St. Peter seit 2006 ein zentraler Begegnungsort geworden, nicht nur für interessierte Besucher sondern auch für das gesamte Bistum der Erzdiözese Freiburg. Jährlich begeistert das ehemalige Kloster mit einem facettenreichen Veranstaltungskalender aus musikalischen und literarischen Angeboten.