Lateinamerikanische Weihnachten - Ariel Ramirez: Navidad Nuestra und Misa Criolla Oswaldo Cruz: Halleluja

Tenor: Oscar de la Torre, Alpirsbacher Kantorei  

Klosterplatz
72275 Alpirsbach

Tickets ab 22,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Evang. Kirchengemeinde-Alpirsbach, Klosterplatz 2/1, 72275 Alpirsbach, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Lateinamerikanische Weihnachten mit dem international bekanntem Tenor Oscar de la Torre. Die hervorragenden Solisten des Ensembles spielen auf typischen Instrumenten der Andenregion. Dabei achten sie auf eine authentische Umsetzung der Werke und umrahmen diese mit solistischen Beiträgen und Eigenkompositionen. Der mexikanische Tenor Oscar de la Torre hat sich in den letzten Jahren vor allem durch seine Mitwirkung an prestigeträchtigen Opernproduktionen in seinem Heimatland Mexiko einen Namen gemacht und wurde bald an weiteren großen Häusern engagiert. Höhepunkte seiner Karriere markieren Aufführungen von Orffs „Carmina Burana“ im Auditorio Nacional in Mexiko City mit mehr als 10.000 Zuschauern oder ein Konzert an der Seite von Edita Gruberova im Münchner Herkulessaal. Am 2. Weihnachtstag wird Oscar de la Torre mit der Alpirsbacher Kantorei unter der Leitung von Carmen Jauch die Misa Criolla und Nuestra Navidad von Ariel Ramirez aufführen.

Ort der Veranstaltung

Kloster Alpirsbach
Klosterplatz 1
72275 Alpirsbach
Deutschland
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Im malerischen Kinzigtal liegt mit dem Kloster Alpirsbach eines der eindrucksvollsten und schönsten Beispiele für cluniazensische Reformarchitektur. Faszinierende Einblicke in klösterliches Leben, den Geist der Vergangenheit spüren und sich von uralten Mauern faszinieren lassen: Ein Besuch im Kloster Alpirsbach mit seinem bedeutenden Klostermuseum ist ein einzigartiges Erlebnis. Neben dem Museumsbetrieb ist das Kloster auch ein beliebter Veranstaltungsort. Vor allem die überregional bekannten Kreuzgangkonzerte bieten ein ganz besonderes Klangerlebnis, das von der Stimmung der historischen Gemäuer bestimmt wird.

Der kleine Ort Alpirsbach im Herzen des Schwarzwaldes wurde bereits 1095 von Mönchen besiedelt, aus deren Landgut das Kloster im selben Jahr hervorging. 1455, nach einigen Jahren der Konventsauflösung, wurde sowohl das Klausurgebäude umgebaut als auch die Klosterkirche neu ausgestattet. Von der alten Klosterkirche aus der Gründungszeit zeugt noch heute ihr Turm. Aus dem kleinen Kloster im 11. Jahrhundert ist eine beeindruckende Klosteranlage geworden, wie sie heute im Südwesten Deutschlands ihresgleichen sucht. Die Architektur des gesamten Komplexes ist dabei eng an das benediktinische Klosterbauschema angelehnt: Um den imposanten Kreuzgang gruppieren sich Klausur und Klosterkirche und zeugen so vom asketischen Leben der Mönche. Das zeigt sich auch in der Schlichtheit der monumentalen Gebäude, deren Erscheinungsbild von der romanischen Kirche beherrscht wird.

Sensationelle Funde das mittelalterliche Klosterleben betreffend können im Klostermuseum bestaunt werden. Vor allem das Sammelsurium an Gegenständen aus dem Besitz der Klosterschüler zeigt eindrucksvoll, wie sich das Leben hier abgespielt haben muss. Strafarbeiten und Zeichnungen finden sich im Museum ebenso wie Textilien. Fachleute zeigen sich begeistert vom Fund eines Paars Bundschuhe von 1500, das einzige je gefundene erhaltene Paar überhaupt.