Lamentationes - in Vertonungen u. a. von Tallis, Byrd, Schein, Couperin, Poulenc, Purcell

Johanna Prielmann, Julia Werner, Gesine Queyras, Niels Pfeffer, Kirsten Galm  

Maienstraße 2
79102 Freiburg im Breisgau

Tickets ab 12,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Freiburger Oratorienchor e.V., Neumattenstr. 23, 79102 Freiburg, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Lamentationen (Klagegesänge) gibt es seit Menschengedenken. In der abendländischen Musik erreichten Klagegesänge sogar eine eigene Gattung, die „Lamentationes“, die im Ritus der römisch-katholischen Kirche beheimatet sind und vermutlich im altjüdischen Synagogalgesang, der „Lamentatio“, ihren Ursprung haben. Hier sind es Vertonungen von Versen aus den Klageliedern des Jeremias. Unter dem Titel „Lamentationes“ präsentiert der Freiburger Oratorienchor ein Konzert, wobei nicht nur Kompositionen speziell aus diesem Oeuvre erklingen, wie zum Beispiel von T. Tallis und dem spanischem Komponisten E. de Brito, sondern auch andere Vertonungen von „Klage“ zu Gehör gebracht werden, wie Werke von A. Lotti, F. Poulenc, J. H. Schein und W. Byrd. Johanna Prielmann (Sopran) und Julia Werner (Alt) singen von F. Couperin eine selten gehörte, aber nicht weniger reizvolle Komposition aus den „Lamentationes“ (Troisième leçon à deux voix). Komplettiert wird das Programm durch Instrumentalmusik, die der Thematik entspricht. Die Theorbe spielt Niels Pfeffer, das Cello Gesine Queyras, und an der Orgel musiziert Kirsten Galm.

Ort der Veranstaltung

Christuskirche
Maienstr. 2
79102 Freiburg im Breisgau
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Als eine der ersten protestantischen Kirchen Freiburgs wurde die Christuskirche Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. Ihr hoher Turm ist seitdem Zeugnis der größer werdenden Anzahl der Protestanten in der bis dahin katholisch geprägten Stadt.

Geweiht wurde die ausschließlich aus Spenden der Gemeinde finanzierte Christuskirche 1891. Als Emporenkirche ist sie, auch von außen durch die Wandgliederung, als typisch evangelischer Kirchenbau erkennbar. Erbaut aus grünem Sandstein und mit Elementen italienischer Renaissance passt sie sich auch architektonisch in das sie umgebende Gründerzeit-Viertel ein. Der hohe Turm war dabei Voraussetzung für den Kirchenbau, er sollte dazu beitragen, das Stadtbild Freiburgs durch Turmbauten zu prägen.

Seit vielen Jahrzehnten ist die Christuskirche eine beliebte Konzertkirche, nicht nur für die Christuskantorei und die Kinder- und Jugendchöre, die in der Gemeinde beheimatet sind, sondern auch für viele andere musikalische Veranstaltungen in großer und kleiner Besetzung. Im Zuge der aufwendigen und umfassenden Neugestaltung des Innenraums in den Jahren 2015/2016 wurde die legendäre Akustik der Kirche erhalten, und gleichzeitig wurde der Altarraum noch mehr ins Zentrum gerückt. Durch einen teilweise Rückbau der Empore und andere bauliche Maßnahmen sowie durch eine neue Bestuhlung wurde die Sicht von der Empore und von den Plätzen in den Seitenschiffen deutlich verbessert, so dass nunmehr alle Plätze eine intensive Teilhabe am Geschehen ermöglichen.