Labor Sonor : Choreographing Sound

Pappelallee 15
10437 Berlin

Tickets ab 13,20 €

Veranstalter: Ballhaus Ost, Pappelallee 15, 10437 Berlin, Deutschland

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Ermäßigungen nur gegen Vorlage eines gültigen Berechtigungsnachweises.
Ermäßigte Karten erhalten Schüler, Studenten, Arbeitslose und Rentner bei Vorlage des entsprechenden Nachweises. Schwerbehinderte erhalten gegen Nachweis ermäßigten Eintritt, für die Begleitperson ist der Eintritt frei. Da nicht alle Veranstaltungen am Ballhaus Ost barrierefrei zugänglich sind, bitten wir um telefonische Voranmeldung unter 030 44 049 250. Sonderpreise für Schulklassen und Gruppen auf Anfrage.

Bereits erworbene Karten können grundsätzlich nicht zurückgenommen oder umgetauscht werden.
Für verfallene Karten wird kein Ersatz geleistet.
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Veranstaltungsinfos

Komponist*innen choreographieren Klang. Tänzer*innen interpretieren Kompositionen. »Labor Sonor : Choreographing Sound« untersucht Übersetzungsprozesse zwischen Klang und Bewegung, Musik und Körper. In der Begegnung erweiterter Begriffe des Komponierens, des Choreographierens, des Tanzes entstehen zeitgenössische Formen sichtbarer Musik und komponierter Aktion. Wie Praktiken des Komponierens in Tanz und wie choreographische Konzepte in Klang übersetzt werden, steht im Mittelpunkt dieses transdisziplinären Experiments.
Die eingeladenen Komponist*innen, Brandon LaBelle, Matteo Fargion, Hanna Hartman, Yan Jun, Kaffe Matthews und Andrea Neumann, arbeiten in unterschiedlichen Feldern experimenteller, improvisierter, elektronischer und elektroakustischer Musik, Klangkunst sowie ortsspezifischer oder partizipativer Kunst. Sie arbeiten u. a. mit den Tänzer*innen Jake Ingram-Dodd, Helka Kaski & Louise Tanoto, Fernanda Farah, Lee Méir & Hanna Sibylle Müller und Takako Suzuki.

Das begleitende Symposium »Labor Diskurs : Choreographing Sound« vermittelt Einblicke in künstlerische Übersetzungspraktiken, in Entstehungsprozesse und theoretische Positionen der aufgeführten Werke. Im Zentrum steht das ästhetische und erkenntnistheoretische Potential der Kollaboration und Konfrontation der künstlerischen Wissenskulturen von Musik und Tanz.

Labor Sonor startete 2000 als Konzertreihe für aktuelle Musik und Performance mit dem Ziel, abseits etablierter Institutionen einen Freiraum für neue experimentelle Musikformen zu schaffen und gestaltete den Begriff »echtzeitmusik« maßgeblich mit.

In deutscher und englischer Sprache.

Künstlerische Leitung: Matthias Haenisch, Christian Kesten
Wissenschaftliche Leitung: Matthias Haenisch, Dahlia Borsche
Co-Konzeption: Andrea Neumann
Produktionsleitung: Christina Ertl-Shirley
Produktionsassistenz: Dzeni Krajinovic | Büro Rix, Arthur Rother
Pressearbeit, Marketing: Digital in Berlin
Technische Leitung: Derek Shirley, Kassian Troyer, Ruth Waldeyer
Ton: Kassian Troyer, Derek Shirley
Ton Symposium: Eric Wong
Licht: Ruth Waldeyer, Gretchen Blegen
Graphik: Carsten Stabenow | milchhof : atelier
Übersetzungen Website u. Programmheft: Stefan Pente
Videodoku: Uli Decker – ulises films
Simultanübersetzung Symposium: Kira Gee | Echoo Konferenz Dolmetschen

Eine Veranstaltung von Labor Sonor in Kooperation mit dem Ballhaus Ost. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds. Medienpartner: Digital in Berlin.

Ort der Veranstaltung

Ballhaus Ost
Pappelallee 15
10437 Berlin
Deutschland
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Im Berliner Szene-Viertel Prenzlauer Berg besteht seit 2006 eine Produktions- und Spielstätte der besonderen Art. Im Ballhaus Ost basteln Künstler/innen der Genres bildende Kunst, Gesang, Schauspiel, Tanz, Bühnenbild und Wissenschaft gemeinsam an dem bunt gemischten Programm des Hauses und begeistern das Publikum mit außergewöhnlichen Inszenierungen.

Die Gründer des Ballhauses sind die Performancekünstlerin Anne Tismer, Uwe Moritz Eichler und Philipp Reuter. Die künstlerische Leitung haben seit dem Jahr 2011 die Produzentin und Performerin Tina Pfurr sowie der Dramaturg und Regisseur Daniel Schrader inne. Das Ballhaus legt besonderen Wert auf eine Ausgeglichenheit von und Offenheit für aller Kunstformen und –disziplinen. Das Projektangebot ist dementsprechend gemischter und vielfältiger als in Spielstätten, die sich hauptsächlich einem bestimmten Genre verschrieben haben. Über hundert Veranstaltungen kommen so im Jahr zusammen, die Bandbreite reicht von Ausstellungen über Theaterperformances bis hin zu Festivals. Das Ballhaus Ost bietet auch unbekannteren und jungen Akteuren einen Raum zum Ausprobieren, Produzieren und Performen. Aufgeführt werden viele Eigenproduktionen des Hauses, aber auch Gastspiele namhafter nationaler und internationaler Künstler/innen sind keine Seltenheit.

Ganz nach dem Motto „Die Mischung macht’s“ erlebt man in dem ungewöhnlichen Haus der Künste in der Pappelallee 15 spannende, kurzweilige und vielseitige Unterhaltung vom Feinsten. Auch das „New York Magazine“ war begeistert. Das Ballhaus Ost ist ein echter Geheimtipp für alle Kulturinteressierten.