Kurs Nr. 066 Modernes Hebräisch V

mit Ruben Hüttemann  

Rempartstr. 4
79098 Freiburg im Breisgau

Veranstalter: Albert-Ludwigs-Universität - Studium Generale, Belfortstr. 20, 79085 Freiburg, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

Das moderne Hebräische (Ivrit) ist die erste Amtssprache des Staates Israel. Wenngleich es sich dabei um eine wiederbelebte, ja in mancher Hinsicht sogar neu geschaffene Sprache handelt, ermöglicht die solide Beherrschung des Ivrit doch einen recht guten Zugang zu mittelalterlichen, rabbinischen sowie biblischen Texten. Mit anderen Worten bedeutet dies, dass auf den fleißigen Lerner nicht nur eine spannende und vielseitige zeitgenössische Literatur und Kinematographie warten; mithilfe des Ivrit kann man sich zudem eine rund dreitausend Jahre zurückreichende Schrifttradition erschließen und somit ein vertieftes Verständnis für die jüdische Geistesgeschichte und Kultur gewinnen.
In den ersten vier Semestern wurden anhand des Lehrwerks "Ivrit Bekef-Hebräisch für Deutschsprachige" die Grundlagen der modernen hebräischen Sprache erarbeitet. Diese gilt es nun zu vertiefen, was insbesondere durch Konversationsübungen geschehen soll. Auf Wunsch können auch kleinere Texte gelesen und grammatikalische Themen wiederholt bzw. ausgeweitet werden.

Quereinsteiger sind herzlich willkommen, sollten jedoch hinsichtlich des Vokabulars und der Grammatik ein Niveau vorweisen können, das in etwa dem gemeinsamen europäischen Referenzrahmen B1 entspricht."

Ort der Veranstaltung

Breisacher Tor
Rempartstraße 4
79098 Freiburg im Breisgau
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Sucht man nach dem Breisacher Tor in Freiburg, so sollte man nicht unbedingt nach einem herkömmlichen Tor Ausschau halten. Auf den ersten Blick gleicht das ehemalige Stadttor an der Ecke Rempartstraße und Gartenstraße eher einem gewöhnlichen Gebäude, doch schaut man genauer hin, so erkennt man die alten Tordurchgänge im Erdgeschoss, die vor langer Zeit den Zugang zur Stadt ermöglichten.

Weiß man also, wonach man suchen muss, so ist das Gebäude des Breisacher Tors mit dem sonnengelben Anstrich und dem grauen Gemäuer am Rande der Altstadt Freiburgs nicht zu verfehlen. Das 1677 unter französischer Besatzung von Vauban errichtete Tor, durch das 1770 auch Marie Antoinette auf ihrem Brautzug in die Stadt einzog, dient heute der Universität Freiburg als Gebäude für Seminarräume und beherbergt im Erdgeschoss einen Gastronomiebetrieb, der bei Stadtrundgängen zum Verweilen einlädt.

Als einzig erhaltener Torbau, der im 17. Jahrhundert durch den von Festungsbaumeister Vauban entworfenen Bastionsring in die Stadt führte, ist das Breisacher Tor als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung im Denkmalbuch eingetragen und eine besondere Sehenswürdigkeit der Stadt Freiburg im Breisgau.