Kurs Nr. 013 Hua Tuos Leitungsqigong: Ein Spiel aus den fünf Tieren

mit Wei-Feng Chiang  

Tennenbacher Str. 4
79104 Freiburg im Breisgau

Veranstalter: Albert-Ludwigs-Universität - Studium Generale, Belfortstr. 20, 79085 Freiburg, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

Hua Tuo (etwa 145-208 n. Chr.) gilt als der berühmteste altchinesische Arzt. Zur Vorbeugung und Erholung sammelte er die verschiedenartigen leitenden Atmungskünste des chinesischen Altertums und schuf daraus weiter ein zusammengefasstes Leitungsqigong. Näher ist dieses Leitungsqigong ein natürliches und freies Spiel aus den fünf Tieren. Dadurch, und zwar durch seine vier Übungsmethoden, d. i. Massage, Qi-Bewegung, Einatmung und Abscheidungsausatmung, kann man lernen: wie ein Vogel sein Herz zu beruhigen, wie ein Hirsch seinen Körper zu entspannen, wie ein Tiger seinen Geist zu konzentrieren, wie ein Bär sein Qi zu harmonisieren und wie ein Affe seinen Sinn zu sensibilisieren. Ansonsten bietet Hua Tuos Leitungsqigong, als das bisher am frühsten und ganzheitlich zusammengefasste Leitungsqigong, in dem alle chinesische innere Kampfkünste ihren Ursprung hat, freilich auch eine hilfreiche Unterstützung für Übungen aller chinesischer innerer Kampfkunst. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.


Der Kursleiter war ehemaliger Vizegeneraltrainer der Taiwanesischen Gesellschaft für traditionelles Taiji und Sanshou.

Ort der Veranstaltung

Herderbau
Tennenbacher Straße 4
79104 Freiburg im Breisgau
Deutschland
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Der markante rote Bau nahe der Freiburger Innenstadt, in der Tennenbacher Straße 4, wurde 1910 bis 1912 nach Plänen des Architekten Max Merckel erbaut und gehört zu den sehenswerten Bauten der Stadt. Das Gebäude im neobarocken Stil wurde zunächst vom namensgebenden Herder-Verlag genutzt. Seit den frühen 90er-Jahren und der Auslagerung der Produktion hat sich der Verlag jedoch in den Südflügel des Anwesens zurückgezogen.

Seit dem Jahr 2000 steht das Bauwerk unter Denkmalschutz. Der Großteil des Herderbaus wurde inzwischen vom Land Baden-Württemberg übernommen, mehrfach saniert und der Universität für ihre Zwecke zur Verfügung gestellt.

Neben dem Institut für Landpflege beherbergt der Herderbau mittlerweile auch das Institut für Geo- und Umweltnaturwissenschaften der Albert-Ludwigs-Universität.