KulturSommer: Der Zarewitsch - Operette in drei Akten von Franz Lehár | Nordharzer Städtebundtheater

Schlossplatz 13
38304 Wolfenbüttel

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Event organiser: Stadt Wolfenbüttel | Kulturbüro, Stadtmarkt 7, 38300 Wolfenbüttel, Deutschland

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Operette in drei Akten von Franz Lehár | Nordharzer Städtebundtheater

Die Frauenfeindlichkeit des Zarewitschs ist legendär und bereitet dem Hof von Petersburg schweren Kummer. Da die Verheiratung des Thronfolgers unmittelbar bevorsteht, beschließt der Großfürst, dem Zaghaften zur Vorbereitung auf die Ehe eine Geliebte zuzuführen. Verblüffenderweise findet der Zarewitsch mehr Gefallen an der Tänzerin Sonja, als es die Etikette gebietet. Das Paar flieht nach Neapel, wird dort aber rasch aufgespürt. Und der Großfürst insistiert, dass Sonja ihre Liebe zum Kronprinzen für das Wohl des Landes opfert.

Die Uraufführung fand 1927 im Deutschen Künstlertheater in Berlin statt. Die Operette gilt als eines von Franz Lehárs Spätwerken. Sowohl die Textbücher als auch die Musik sind deutlich dramatischer gestaltet als bei den früheren Tanzoperetten des Komponisten und zum Schluss gibt es kein Happy End – der tragische Held muss auf seine große Liebe verzichten.

Regie: Sabine Sterken
Musikalische Leitung: Florian Kießling / Kari Kropsu
Ausstattung: Britta Bremer
Besetzung: Max An, Runette Botha, Bénédicte Hilbert, Klaus-Uwe Rein, Tobias Amadeus Schöner sowie Orchester, Opernchor und Ballett des Nordharzer Städtebundtheaters

Foto: Ray Behringer

Location

Schloss Wolfenbüttel
Schlossplatz 13
38304 Wolfenbüttel
Germany
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Bereits auf den ersten Blick bringt das Schloss Wolfenbüttel seine Besucher/innen durch die prunkvolle Architektur und herrlichen Verzierungen zum Staunen. Das bezaubernde Gebäude ist das zweitgrößte Schloss Niedersachsens und hat auch kulturell einiges zu bieten.

Die ehemalige Wasserburg wurde im Jahr 1074 zum ersten Mal urkundlich erwähnt und 1255 aufgrund von Differenzen zwischen Gunzelin von Wolfenbüttel und Herzog Albrecht I. komplett zerstört, 1283 aber wieder aufgebaut. Der heutige Schlossgrundriss stammt noch aus dieser Zeit. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Schloss mehrmals zerstört und neu errichtet. Zur Residenz des Adelsgeschlechts der Welfen aus Braunschweig wurde das Schloss etwa im Jahr 1350. In der Epoche des Barocks wurde die Fassade umgestaltet, das steinerne Eingangsportal und die kunstvollen Skulpturen des österreichischen Bildhauers Franz Finck sind noch erhalten. Sie stellen die Pflichten und Tugenden dar, für die Herzöge stehen. Ab 1770 lebte Gotthold Ephraim Lessing, der eine Anstellung als Bibliothekar an der Biblioteca Augusta innehatte, ein paar Jahre lang in einer Wohnung im Wolfenbütteler Schloss. Heute befinden sich in den Räumlichkeiten des hochherrschaftlichen Gebäudes ein Gymnasium sowie das einzige Residenzmuseum des Barocks und Absolutismus in der Braunschweiger Umgebung.

Besucher/innen wandeln hier auf den Spuren der Welfer. In 15 original nachempfundenen Gemächern kann der für den Absolutismus typische Prunk bestaunt werden. Im Schloss Wolfenbüttel wird Geschichte lebendig und greifbar. Außerdem finden hier regelmäßig weitere kulturelle Veranstaltungen, beispielsweise Kunstausstellungen, statt.