Kreuzchorkonzert, Johann Sebastian Bach - Weihnachtsoratorium BWV 248, Kantaten 1 - 3

Elisabeth Breuer, Marlen Herzog, Tobias Hunger, Henryk Böhm  

An der Kreuzkirche 6
01067 Dresden

Tickets ab 14,40 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Ev.-Luth. Kreuzkirchgemeinde Dresden, An der Kreuzkirche 6, 01067 Dresden, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

Das Weihnachtoratorium Johann Sebastian Bachs zählt wohl zu den bekanntesten und eindrucksvollsten Werken der Musikgeschichte. Es schafft stets eine Atmosphäre, die festlicher nicht sein könnte und gehört für viele untrennbar zu Weihnachten.

Wie aus dem Titel bereits hervorgeht, erzählt das Oratorium die Weihnachtsgeschichte. Ursprünglich wurden die sechs Kantaten in sechs Gottesdiensten aufgeführt, nämlich in zeitlicher Anlehnung an die Chronologie der biblischen Ereignisse: Die Kantaten I bis III an den Weihnachtstagen, die verbleibenden drei Kantaten für Silvester und den Neujahrs- sowie Dreikönigstag. Heute werden sie in unterschiedlichen Kombinationen hauptsächlich im Konzert gespielt, seltener als Gesamtwerk. Bachs musikalischer Schwerpunkt liegt auf dem Lyrischen und Kontemplativen. Dabei ist das Weihnachtsoratorium in Aufbau und Stil mit seinen Passionen vergleichbar.

Durch seine umfassende Besetzung mit Chor, Solisten und großem Orchester mit Trompeten und Pauken ist das Oratorium dem festlichen Anlass angemessen, sei es nun im Advent oder in der Zeit um und nach Weihnachten.

Ort der Veranstaltung

Kreuzkirche
An der Kreuzkirche 6
01067 Dresden
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Die Kreuzkirche in Dresden ist in vieler Hinsicht von zentraler Bedeutung für die sächsische Landeshauptstadt: Als größte Kirche Sachsens, Hauptkirche der Stadt und Predigtkirche des Landesbischofs ist sie geistliches Zentrum sowie Mittelpunkt des kirchenmusikalischen Schaffens. Durch die Lage am Altmarkt, inmitten von Dresden, ist die Kreuzkirche oft Ausgangspunkt vieler Stadterkundungen und bietet mit ihrem Turm auch einen tollen Panoramablick, um sich einen ersten Eindruck der Stadt zu verschaffen.

Die Kreuzkirche blickt auf eine lange, wechselvolle Geschichte zurück: Bereits seit dem 12. Jahrhundert gab es am heutigen Altmarkt eine Kirche, damals noch unter dem Namen Nicolaikirche. Erst 1388 wurde sie zur Kreuzkirche geweiht und kurz darauf zu einer großen gotischen Hallenkirche umgebaut. Nach einem verheerenden Brand musste die Kirche 1491 komplett neu errichtet werden und wurde bis zu ihrer nochmaligen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg mehrmals dem Zeitgeist entsprechend neu gestaltet. Die Innenausstattung präsentiert sich dabei als eher schlicht, ausgenommen der Altar mit Bronzerelief und die Orgel, die sich als wahrer Blickfang herausstellen.

Besondere Bedeutung kommt von jeher der Kirchenmusik zu, die schon seit dem Mittelalter ihr Zentrum an der Kreuzkirche gefunden hatte. Der Dresdner Hof und damit auch die Kreuzkirche waren oft Wirkungsstätte herausragender Musiker, beispielsweise von Heinrich Schütz. Seit Jahrhunderten festigt der Dresdner Kreuzchor die Stellung der Kreuzkirche als kirchenmusikalischer Standort. Als einer der ältesten und berühmtesten Knabenchöre der Welt bestreitet er zahlreiche gefeierte Konzerte jährlich.