Konzert 9. Hamburger Kammermusikfest International 2018

Noé Inui, Alexander Hülshoff, Roman Yusipey  

Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg

Tickets ab 27,50 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Musikförderung classic e.V., Eppendorfer Weg 58, 20259 Hamburg, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

"Einzigartige Darbietungen"

Künstlerbesetzung
Noé Inui, Violine
Alexander Hülshoff, Violoncello
Roman Yusipey, Akkordeon

Programm

Victoria Poleva (1962)
"Gulfstream" fur Violine und Violoncello

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Suite Nr. 2 für Violoncello solo d-Moll BWV 1008

Heitor Villa-Lobos (1887-1959)
aus Bachianas Brasileiras Nr. 5 Version für Violoncello und Akkordeon Aria: Cantilena

Antonio Vivaldi (1678-1741)
aus "Die vier Jahreszeiten: Der Sommer" eine Version für Violine und Akkordeon g-Moll¬ op. 8 Nr. 2 RV315

Fritz Kreisler (1875-1962)
Recitativo und Scherzo-Caprice für Violine solo op. 6

Giya Kancheli (1935)
"Eine kleine Daneliade" eine Version für Violine und Akkordeon

Alfred Schnittke (1934-1998)
Vier Stüc¬ke aus der "Gogol-Su¬ite" arr. für Akkordeon solo

Astor Piazzolla (1921-1992)
"Le Grand Tango" für Violoncello und Akkordeon arr. von Roman Yusipey

Johann Sebastian Bachs Werke gelten in der Musikwelt als zeitlos. Sie beeinflussen immer wieder aufs Neue die Werke von Komponistinnen und Komponisten aus den verschiedensten Kulturen. Die ersten 3 Werke des Konzertes stellen dies in beeindruckender Weise unter Beweis.

Gleich zu Beginn kommt es zu einem wahren "Strom" aus Bachs Werken in dem Stück "Gulfstream" aus dem Jahre 2010 der ukrainischen Komponistin Victoria Poleva. Die Original Interpretation der nachfolgenden Suite Nr. 2 für Violoncello solo d-Moll BWV 1008 gehört wie alle 6 Suiten heute zu den meistgespielten Kompositionen für ein solistisches Streichinstrument und stehen für höchste Virtuosität und Einzigartigkeit. Heitor Villa-Lobos war von Bach nicht nur fasziniert, er entdeckte sogar in der brasilianischen traditionellen Musik Analogien zur Barockmusik von Bach. In seine "Bachianas Brasileiras" lässt er diese und Bachs Musik zu einen neuem und bis heute sehr beliebten Gesamtwerk verschmelzen. Auch Bach selber ließ sich beeinflussen, z.B. von der Musik Antonio Vivaldis. So schließt der erste Teil mit dem "Sommer" aus "Die vier Jahreszeiten", einem Meisterwerk in einer selten gespielten Version für Violine und Akkordeon.

Das Recitativo und Scherzo-Caprice für Violine solo op. 6 von Fritz Kreisler ist eines seiner buntesten und ansprechendsten Kurzwerke und ein Paradestück zur Demonstration solistisch virtuoser Violinenmusik. Das Orchesterwerk "Eine kleine Daneliade" von Giya Kancheli aus Georgien in einer Version für Violine und Akkordeon bezaubert jeden Zuhörer ("Tränen tropften"), es basiert auf seiner Musik für die Filme Kin-dsa-dsa und Slezy kapali. Die Gogol Suite von Alfred Schnittke stammt aus seiner Bühnenmusik zum Schauspiel "Die Revisionsliste" von Nikolai Gogol. „Die Komposition entspricht dem bekannten Spruch von Nikolai Gogol: „Die Welt hört mein Lachen, die Tränen sieht und kennt sie nicht.“ Zum Abschluss folgt ein großer Sprung nach Argentinien mit "Le Grand Tango" für Violoncello und Akkordeon von Astor Piazzolla, dem Großmeister des Tango.

Ort der Veranstaltung

Laeiszhalle
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Die Laieszhalle beeindruckt in vielerlei Hinsicht: Mit einer langen Tradition, ihrer prachtvollen Architektur und einem vielfältigen Musikleben ist sie zur wichtigsten Adresse für Konzertveranstaltungen in Hamburg avanciert.

Die 1908 eröffnete, neobarocke Halle galt lange Zeit als das modernste Konzerthaus Deutschlands. In ihrem größten Saal können bis zu 2025 Zuschauer Platz nehmen und in den Genuss erstklassiger Konzerte kommen. Regelmäßig spielen hier verschiedene renommierte Orchester und Ensembles wie beispielsweise die Hamburger Symphoniker. Schon die großen Stars der Klassik wie Richard Strauss oder Igor Strawinsky gaben sich einst in der Laeiszhalle die Ehre. Für Veranstaltungen in kleinerem Rahmen bieten ein Saal mit 639 Plätzen, eine Studiobühne sowie ein Foyer mit 80 Tischplätzen die perfekten Bedingungen. So finden hier neben Konzerten auch interessante Lesungen oder Vorträge statt.

Über 400.000 Besucher jährlich beweisen: Die Laeiszhalle ist zweifelsohne das musikalische Zentrum Hamburgs und ein absoluter Garant für hochkarätigen Konzertgenuss.