Konzert 9. Hamburger Kammermusikfest International 2018

Klarinetten-Duo Gurfinkel & Streichquartett Quatuor Agate  

Bei der Johanniskirche 22
22767 Hamburg

Tickets ab 27,50 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Musikförderung classic e.V., Eppendorfer Weg 58, 20259 Hamburg, Deutschland

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je 27,50 €

ermäßigt Schüler, Studenten, Azubis, Erwerbslose und Gäste mit Behinderungen

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je 20,63 €

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Ermäßigungsinformationen

Inhaber der NDR Kulturkarte erhalten eine Ermäßigung von 25% auf den regulären Eintrittspreis. Eine Kombination mit anderen Ermäßigungen ist ausgeschlossen. Die Karte ist an der Abendkasse bzw. beim Einlass vorzuzeigen.
Ermäßigte Karten gelten für Schüler, Studenten, Azubis, Absolvierende eines freiwilligen Jahres, Erwerbslose und Gäste mit Behinderungen gegen Vorlage einer gültigen Bescheinigung, die an der Abendkasse bzw. beim Einlass vorzuzeigen ist.
Das HVV-KombiTicket gilt am Veranstaltungstag von 0 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages für die Hin- und Rückfahrt
zum Veranstaltungsort. Für die Mitbenutzung der 1. Klasse ist je KombiTicket eine Zuschlagkarte für einen Tag erforderlich.
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Veranstaltungsinfos

"Einzigartige Darbietungen"

Künstlerbesetzung
Daniel Gurfinkel (Klarinette)
Alexander Gurfinkel (Klarinette)
Adrien Jurkovic (Violine)
Thomas Descamps (Violine)
Raphaël Pagnon (Viola)
Simon Iachemet (Violoncello)

Programm

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)
Konzertstück 1 für 2 Klarinetten und Streicherensemble op. 113 (Original)

Niccolò Paganini (1782- 1840)
aus 24 Capricen für Violine op. 1 Nr. 9 Nr. 17 Nr. 24 für 2 Klarinetten bearbeitet von Eugène Levitas

Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)
2 Stücke für Streichquartett (1931) Polka und Elegie

Camille Saint-Saëns (1835-1921)
Introduktion und Rondo capriccioso a-Moll op. 28 für 2 Klarinetten und Streicherensemble bearbeitet von Rafael Feigelson

Peter Tschaikowsky (1840-1893)
2. Satz aus dem Streichquartett Nr. 1 für 2 Violinen, Viola und Violoncello D-Dur op. 11 Andante cantabile

Gioachino Rossini (1792-1868)
Arie des Figaro aus der Oper "Der Barbier von Sevilla" bearbeitet für 2 Klarinetten

Robert Mozes (1955)
"Jiddische Suite" solo für zwei Klarinetten

Alamiro Giampieri (1893-1963)
"Il Carnevale di Venezia" Capriccio Variato für 2 Klarinetten und Streicherensemble bearbeitet von Robert Mozes

Yuri Povolotsky (1962)
"Bilder der vergessenen Stadt" für zwei Klarinetten solo
"Fantasie der jüdischen Seele" für zwei Klarinetten und Streicherensemble

Das Programm ist ein Streifzug durch die Welt beliebter klassischer Werke, interpretiert für Freunde der Klarinette und der Streichquartette.

Die Klarinette ist das einzige Blasinstrument, für das Felix Mendelssohn-Bartholdy solistische Werke geschrieben hat. Entstanden sind dabei konzertante virtuose Stücke. Beide Klarinetten wechseln sich hier in der Melodieführung und Begleitung als gleichberechtigte Partner einander ab. Dies erzeugt ein sehr klangvolles Stimmbild. Die wunderschönen Melodien erscheinen einem sofort bekannt. Niccolo Paganini zählt zu den besten Violinisten überhaupt und war in seiner Zeit ein großer Star, dem ekstatische Ovationen entgegengebracht wurden.

Die 24 Capricen sind bis heute ein Inbegriff der Violinen-Virtuosität. Dass dies auch für Klarinette gelten kann, ist in einer bearbeiteten Fassung von Eugène Levitas für 2 Klarinetten zu hören. Nicht nur für Liebhaber der Musik Schostakowitschs, dem bekanntesten russischen Komponisten des 20. Jahrhunderts, sind die Polka und die Elegie für Streichquartett ein voller Genuss. Vor der Pause erklingt mit Camille Saint-Saëns‘ Introduktion und Rondo capriccioso op. 28 ein weiteres Highlight des romantischen Violin-Repertoires, bearbeitet von Rafael Feigelson für 2 Klarinetten und Streicherensemble.
Das "Andante cantabile" gehört wohl zu den beliebtesten Werken Tschaikowskys. In diesem Satz brachte der Komponist das russische Volkslied "Auf dem Diwan Wanja saß.... " herzzerreißend und eindringlich zum Schweben. Mit Rossinis Arie des Figaro aus der Oper "Der Barbier von Sevilla" und dem "Il Carnevale di Venezia" von Alamiro Giampieri folgen 2 Ohrwürmer, die in der dargebotenen Interpretation richtig Freude bereiten. Im zweiten Teil des Konzertes werden zwei moderne israelische Komponisten vorgestellt: Robert Mozes mit seiner "Jiddischen Suite" solo für zwei Klarinetten und Yuri Povolotsky mit "Bilder der vergessenen Stadt" für zwei Klarinetten solo und der "Fantasie der jüdischen Seele" für zwei Klarinetten und Streicherensemble.

Ort der Veranstaltung

Kulturkirche Altona
Bei der Johanniskirche 22
22767 Hamburg
Deutschland
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Die Kulturkirche Altona ist nicht nur ein Ort der Begegnung und des Glaubens, sondern auch Veranstaltungsort interessanter Konzerte, Lesungen, Theaterstücke oder Filmvorführungen. Sie ist das Ergebnis guter Zusammenarbeit und spricht mit einem kulturell vielfältigen Programm ein breites Publikum an.

Die Kulturkirche Altona hat ihren Sitz in der St. Johanniskirche im Hamburger Stadtteil Altona. Die Kirche wurde 1873 im neugotischen Stil nach den Plänen des jungen Baumeisters Johannes Oetzen gebaut. Über die Jahre hinweg war die Kirche mit ihren mehr als 600 Plätzen stets ein Ort zentraler Lebenserfahrung und emotionaler Stärkung. Leider schadeten Modernisierungsmaßnahmen und eine Brandstiftung im Jahr 1994 dem Gebäude erheblich, weswegen die Kirche Ende des 20. Jahrhunderts umfassend saniert wurde. Ergebnis ist ein beindruckender Backsteinbau, der mit einem hellen und einladenden Kirchenschiff für die Öffnung der Kirche steht, die sich nicht durch Distanz, sondern durch Austausch und Kreativität auszeichnen möchte. In diesem Kontext entschloss man sich auch, die Kirche zukünftig nicht nur für Gottesdienste und religiöse Anlässe zu nutzen, sondern das Gebäude in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft KulturKirche Altona gGmbH auch für Kulturveranstaltungen und kommerzielle Zwecke zu vermieten. Das Miteinander von Gemeinde und KulturKirche macht den Ort damit zu etwas ganz Besonderem, müssen sich die kulturellen und kommerziellen Veranstalter doch an die Regeln der Kirche halten, wohingegen die Gemeinde akzeptiert, dass auch andere die Kirche für ihre Zwecke benutzen können. So ist die KulturKirche Altone ein Ort der Verbindung, wo Toleranz und Offenheit gelebt wird.

Die KulturKirche Altona bietet ein facettenreiches Programm für Groß und Klein. Ein Besuch der Kirche ist in jedem Fall ein Erlebnis!