Konzert 9. Hamburger Kammermusikfest International 2018

Oscar Bohórquez, Gareth Lubbe, Claudio Bohórquez  

Platz der deutschen Einheit 1
20457 Hamburg

Tickets ab 27,50 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Musikförderung classic e.V., Eppendorfer Weg 58, 20259 Hamburg, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

"Einzigartige Darbietungen"

Künstlerbesetzung
Oscar Bohórquez, Violine
Gareth Lubbe, Viola
Claudio Bohórquez, Violoncello

Programm

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
aus der Kunst der Fuge (3-stimmige Fugen) für Violine, Viola und Violoncello BWV 1080

Astor Piazzolla (1921-1992)
Tango-Etüden für Violoncello solo Nr. 1 und Nr. 3
Tango-Etüden für Violine solo Nr. 2 und Nr. 6

Franz Schubert (1797-1828)
Streichtrio für Violine, Viola und Violoncello B-Dur, D 471

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
aus der Kunst der Fuge (2-stimmige Fugen) für Violine und Violoncello BWV 1080

Peteris Vasks (1946)
"Gramata cellam" Das Buch in einer Bearbeitung für Viola solo Uraufführung 9. Hamburger Kammermusikfest International 2018

Krzysztof Penderecki (1933)
Streichtrio für Violine, Viola und Violoncello (1991)

Gleich zwei Mal erklingen Johann Sebastian Bachs stilvolle Fugen in diesem Konzert. Der Pianist Glenn Gould hielt die Kunst der Fuge für eines der größten Werke der Musikgeschichte. „Bach habe zum Teil einen harmonischen Stil verwendet, der in seiner Kühnheit und kontrapunktischen Ausführung phasenweise an Wagner und darüber hinaus sogar an die Atonalität eines frühen Schönberg, mehr als 150 Jahre später, erinnere.“

Astor Piazzolla schrieb über seine Tango-Etüden: „Der Performer sollte die Akzente und Atmungen gut übertreiben und daher inspirierend sein, so die Tangos auf dem Bandoneon gespielt werden“. Der Cellist Claudio Bohórquez und der Violinist Oscar Bohórquez lassen den Tango nicht nur atmen, sondern performen ihn absolut authentisch.One wonders how to find “respiration” in the sounds of a cello.
Das Streichertrio B-Dur für Violine, Viola und Violoncello, D 471 hat Franz Schubert nicht zu Ende geschrieben. Trotz des nur einen vollständigen Allegro-Satzes gehört es zu den reizvollsten Miniaturen seiner Kammermusik. Charakteristisch sind dabei die tragende Melodieführung und die feinsinnige Modulation.
Der lettische Komponist Peteris Vasks gehört zu den meistaufgeführten Tonsetzern der Gegenwart. Mit seiner Musik möchte er den Menschen Halt geben und Hoffnung vermitteln. In seinem Werk "Grāmata čellam" -Das Buch- setzt er sich intensiv mit den Ausdrucksmöglichkeiten des Cellos als reines Soloinstrument auseinander. Der erste Teil, "Marcatissimo", ist der aggressivere, virtuose Teil, "Dolcissimo", der zweite Teil, wirkt eher sehr frei und elegisch. Beim Hamburger Kammermusikfest International 2018 ist nun eine neue Version für Viola solo als Welturaufführung zu hören.
Krzysztof Penderecki wird gelegentlich auch als "spätmoderner Klassiker" bezeichnet, der vor allem durch seine Klangkompositionen Aufsehen erregt. Das dramatische und lyrische Streichtrio für Violine, Viola und Violoncello (1991) gehört zu den verbindenden Kompositionen seiner Schaffensperioden. In der seiner früheren Schaffensperiode schuf er eher dramatische Werke mit bahnbrechenden Klangbildstücken und einer aufregenden Palette von nicht-tonalen "Effekten" und Klangfarben, später folgten dann eher melodische und harmonische Kompositionen.

Ort der Veranstaltung

Elbphilharmonie
Platz der Deutschen Einheit 1
20457 Hamburg
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Sie ist das Flaggschiff der deutschen Kulturlandschaft, ein architektonischer Prachtbau, ein einzigartiger Veranstaltungsort: die Elbphilharmonie in Hamburg. Hinter der beeindruckenden Glasfassade sind Konzertsäle, Appartements und Hotel zu einem Gesamtkunstwerk der Extraklasse vereint.

Gut Ding will Weile haben. Nach einem ersten Entwurf Mitte der 1960er-Jahre, dem Baubeginn im neuen Jahrtausend und mehreren Baustopps wurde die Philharmonie 2017 endlich feierlich eröffnet. Seitdem lockt sie Künstler und Kulturbegeisterte aus allen Ecken der Welt an die westliche Spitze der Hafencity. Herzstück des Gebäudes ist der Große Saal, der 2.100 Gästen Platz bietet. Hier wird dem Publikum beste musikalische Unterhaltung in hervorragender Akustik geboten. Auch der Kleine Saal und das Kaistudio 1 laden zu unvergesslichen Konzerten ein. Natürlich darf in einem Bau wie diesem das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. Die hauseigene Gastronomie begeistert ihre Gäste mit kulinarischen Leckerbissen. Die zentrale Plattform, die Plaza, ist nicht nur beliebter Treffpunkt, sondern auch Tor zur Außenwelt: Auf 37 Metern Höhe bietet der Außenrundgang einen spektakulären Blick über die Stadt. Ein Hotel im Ostteil und Appartements im Westteil runden das Konzept ab.

Wer nach Hamburg kommt, muss der Elbphilharmonie einfach einen Besuch abstatten. Hier kommt jeder ins Staunen – überzeugen Sie sich selbst!

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