Kombiführung: Fürth - Zentrum jüdischen Lebens

Geleitsgasse
90762 Fürth

Tickets ab 8,20 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Touristinformation Stadt Fürth, Bahnhofplatz 2, 90762 Fürth, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

Fürth wird heute gerne "Fränkisches Jerusalem" genannt. Denn hier befand sich einst das religiöse Zentrum Süddeutschlands, mit mehreren Synagogen, einer hebräischen Druckerei sowie Talmudschulen und bedeutenden Gelehrten. Erleben Sie die traditionsreiche Geschichte an eindrucksvollen Orten jüdischen Lebens in Fürth. Der Spaziergang beginnt dort, wo einst das geistige jüdische Zentrum Fürths war und schließt mit einem Besuch des Jüdischen Museums Franken, das in einem ehemaligen jüdischen Wohnhaus aus dem 17. Jahrhundert errichtet wurde. Spannende Zeugnisse des Hauses sind das Ritualbad im Keller und die historische Laubhütte im Dachgeschoss.

Ort der Veranstaltung

Synagogenmahnmal
Geleitsgasse
90762 Fürth
Deutschland
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Fürth ist ein Ort voll geschichtsträchtiger Begebenheiten. Umso wichtiger ist es, die Nachkommenschaft mit Denkmälern und Stadtführungen daran zu erinnern. So bietet das Kulturbüro Fürth beispielsweise diverse Führungen zur jüdischen Geschichte an, deren Treffpunkt das Synagogenmahnmal ist.

Aufgestellt wurde das Denkmal 1986. Es erinnert an den sogenannten Schulhof, was jiddisch übersetzt „Beth ha knesset“, also „Haus der Versammlung“ heißt. Das ehemalige jüdische Gemeindezentrum entstand ab 1617 und wurde aber zu Beginn des Zweiten Weltkriegs vollständig abgerissen. Das Synagogenmahnmal stammt von dem japanischen Künstler Kunihiko Kato. Dargestellt ist eine lodernde Flamme, deren Flackern an die Menora, den siebenarmigen Leuchter, angelehnt ist.

Das Synagogenmahnmal in Fürth ist zwischen Grünem Markt und der Stadthalle gelegen. Am besten nutzen Sie das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs, da die nächste U-Bahnhaltestelle nur 200 m entfernt liegt. Parkplätze sind rar gesät, da das Mahnmal in dicht bebauter Umgebung steht.