Klavierkonzert mit Hinrich Alpers

Hinrich Alpers  

Hinterbühne Theater an der Ilmenau
Greyerstr. 3
29525 Uelzen

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Event organiser: Hansestadt Uelzen, Herzogenplatz 2, 29525 Uelzen, Deutschland

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Klavierabend mit Hinrich Alpers
Werke von Skrjabin, Grieg, Ravel und Beethoven-Liszt

Alexander Skrjabins 10. Klaviersonate bildet den Auftakt zu einem Klavierabend - wahrlich kein alltägliches Eröffnungsstück, dessen virtuoser Reichtum und Einfallsgeist gewiss manchen überraschen wird. In einem Satz geschrieben ist sie die letzte der Klaviersonaten, die Skrjabin vor seinem plötzlichen, frühen Tod vollenden konnte, und Skrjabins mystisch anmutende Ästhetik, auf so unterschiedlichen musikalischen Vorbildern wie Chopin und Wagner basierend, kommt in ihr zu voller Geltung.

Edvard Griegs selten gespielte und einzige Klaviersonate in e-moll ist hingegen ein Frühwerk, und doch hat Grieg in ihr bereits in verblüffender Weise seine ihm eigene musikalische Sprache voll entwickelt - ganz davon zu schweigen, dass Grieg ein überaus virtuoser Pianist war, der das Stück als eine Art Visitenkarte für sich selbst geschrieben hatte. In ihren vier Sätzen vereint die Sonate bereits das für Grieg so typische folkloristisch-norwegische Element mit dem Lyrischen, das Tänzerische mit dem Elegischen, und das nicht ohne einen Sinn für effektvolle Schlussdramaturgie.

Ravel, der wie so viele Grieg verehrte und ihn als junger Mann sogar persönlich erlebt hatte, schrieb seine \"Sonatine\" für Klavier gleichermaßen als Verbeugung vor dem Barock und der Wiener Klassik zugleich. Auf die für Ravel nicht ungewöhnliche Weise wirkt das Stück beinahe wie zum reinen Zeitvertreib, gleichsam nebenher, komponiert, und man darf sicher sein, dass der Dandy Ravel genau diesen Effekt im Sinn hatte. Noch dazu finden sich hier bei näherem Hinsehen zahlreiche Kompositionstechniken vergangener Zeiten, gipfelnd in den zueinander in charakteristischer Beziehung stehenden Anfangstönen jedes einzelnen Satzes. Und Ravels Sinn für Harmonik und Klangfarben tut sein übriges.

Den Abschluß des Abends bildet Liszts Transkription der 2. Symphonie Ludwig van Beethovens - wie die vorhergehenden Werke eine Repräsentantin der klassischen Sonatenform, wenngleich in deutlich monumentaler Weise. Liszt war den Werken Beethovens, dessen Enkelschüler er durch seinen Unterricht bei Carl Czerny war, stets verpflichtet, und die Transkriptionen der neun Symphonien zu höchst virtuosen Klavierstücken sind nur eine der vielen Ausdrucksformen seiner Bewunderung, welche im Konzertsaal jedoch auch nach 150 Jahren noch kaum zu hören ist.

Beginn der Einführung 16 Uhr


Veranstalter: Internationale Sommerakademie e.V.

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