KLAUS HOFFMANN | Deutschland

»Aquamarin«  

Glacisstraße 28
01099 Dresden

Tickets from €24.20
Concessions available

Event organiser: Konzert- und Theateragentur Andreas Grosse, Am Dölzschgraben 10, 01187 Dresden, Deutschland

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»Aquamarin«
Der Anfang. Der Aufbruch.
Die Reise. Die Heimkehr.
KLAUS HOFFMANN

KLAUS HOFFMANN Gesang | Gitarre
HAWO BLEICH Flügel

»Aquamarin« heisst die neue Platte. »Aquamarin« ist der dritte Teil einer Trilogie. Nach der »Sehnsucht« und den »Leisen Zeichen« (beide waren auch in Dresden zu sehen), wie die letzten beiden Alben und Konzerte hießen, schließt Klaus Hoffmann den Kreis zwischen den Anfängen, der Zeit des Aufbruchs und der Reise zum Chansonnier und Entertainer.

Für den Sänger ist »Aquamarin«“ ein besonders Werk, dieses Konglomerat aus dem Gestern und dem Heute, ein weiter Wurf, der das Leben des Schauspielers und Sängers reflektiert und im »Aquamarin« einen gemeinsamen Höhepunkt erfährt.

Klaus Hoffmanns Musik ist auch nach vier Jahrzehnten zeitlos geblieben. Die klassischen Einflüsse, die schon zu Beginn in "Was fang ich an in dieser Stadt" seine Musik unverwechselbar persönlich und überaus eigenständig machten, vereinen sich hier mit Elementen aus Rock und Blues zu einem harmonischen Zusammenspiel. Gemeinsam mit seinem Begleiter Hawo Bleich am Flügel, seinem langjährigen Musiker und Freund, verdichtet Klaus Hoffmann den Abend zu einer leicht scheinenden, jedoch tief lotenden Interpretation aus seinen Liedern.

"Klaus  Hoffmann ist einer der letzten Romantiker" sagte einmal ein bekannter Fotograf.
In seinen Liedern steht er in der Tradition der großen Chansoniers wie Brel und Aznavour. Romantisch, dabei unverblümt und klar sind die Geschichten und Lieder, die bei seiner Tournee durch die schönsten Konzertsäle des Landes das Leuchten in die Augen seines Publikums bringen, denn »Aquamarin« – das ist das Blau des Himmels und des Wassers, das Blau der Weite, der Tiefe und der Unendlichkeit.

Klaus Hoffmann, geboren 1951, sprang Ende der 1960er Jahre auf die Bühnen diverser Berliner Szenekneipen, parallel studierte er Schauspiel. Anfang der 70er war er engagiert an Berliner und Hamburger Bühnen, spielte 1976 die Titelrolle in der Verfilmung von Ulrich Plenzdorfs "Die neuen Leiden des jungen W."
Dann mußte er, dann wollte er sich entscheiden: Schauspieler sein, in fremde Leben schlüpfen, Rollen spielen, die künstlerischen Vorstellungen anderer umsetzen – oder eigene Texte schreiben, Geschichten und Melodien finden, eigene Lieder singen, immer auf sich selbst zurück geworfen, immer aus sich selber schöpfend... Er wählte das Risiko. Er wählte das Richtige.

1975 erschien seine erste Schallplatte, knapp 50 weitere sollten bis heute folgen, darunter auch zahlreiche Livemitschnitte seiner wunderbar persönlich gehaltenen Konzerte.
Daneben schrieb er Bücher, zum Beispiel über seine Reise als 18jähriger bis nach Afghanistan.
Egal ob als Sänger, Schauspieler, Autor oder einfach nur als Mensch: Klaus Hoffmann ist vor allem Geschichtenerzähler, und das mit großer Lust. Wenn er loslegt, glänzen seine Augen, seine Gedanken fliegen und die Sätze schlängeln sich lustvoll dahin.

Hart war seine Jugend im verarmten Nachkriegs-Westberlin. Sein Vater kam gebrochen aus dem Krieg und ist "einfach gestorben", als Klaus zehn Jahre alt war. Ihn hat er immer wieder gesucht, in Liedern besungen: "In Wahrheit warst Du - immer da" heisst es in einem.

Ganz ordentlich hatte er vor seiner Bühnenlaufbahn eine dreijährige Kaufmannslehre hinter sich gebracht – um danach mit einem Freund die große Reise anzutreten: Mit dem VW seines Stiefvaters sollte es bis nach Goa gehen, nach Westindien. Sie strandeten in der Türkei, kamen weiter bis nach Kabul, sahen die Statuen von Bamian, kauften sich Pferde und ritten durch den Hindukusch. Abgebrannt und fast zum Skelett abgemagert kam er nach Monaten zurück nach Berlin, reicher um so manche Erfahrung und die Erkenntnis "das alles was ich suchte – schon immer in mir war."

Wohl kein anderer deutschsprachiger Sänger hat in seinen Liedern so konsequent und rückhaltlos offen seine eigene Biografie bearbeitet. Heffmann öffnet sich ganz, benennt seine Freuden, seine Zweifel, erinnert sich seiner Kindheit, seiner Jugend – immer unaufgeregt und ohne jede Verbitterung, dafür warmherzig und mit viel Wortwitz. "Berliner Schnauze", sagen manche - und es ist ein großes Kompliment.
Überhaupt, die Worte: Es soll ja Leute geben, die seine Geschichten, die Hoffmann in seinen Konzerten immer zwischen seine Lieder streut, noch mehr mögen als die Musik. Seine Konzerte verbinden immer beides: Lieder und Geschichten, die ineinander übergehen.

In seinem aktuellen Konzertprogramm geht der "Grandsigneur des deutschen Chansons" zurück bis zu seinen Wurzeln und singt auf seine unnachahmliche Art seine schönsten Lieder aus vier Jahrzehnten. Ein Barhocker, ein Flügel, ein Pianist, eine Gitarre, ein Erzähler, mehr ist nicht nötig. Denn das Wie entscheidet. Hoffmann ist persönlicher denn je, ganz nah am Publikum, ganz nah bei sich selbst.
Mit dabei sein seit Jahrzehnten kongenialer Partner an den Tasten: Hawo Bleich.
Gespannt können die aufmerksamen Zuhörer beobachten, dass Hoffmann reifer geworden ist. Dennoch bleibt er das große und liebenswerte Kind, der immer noch mit bekennt:

"Für einen Traum könnt ich fliegen, für ein Lied zu Grunde gehen,
ich lasse jeden Zauberer in meinen Garten..."


P R E S S E

"Seine Auftritte sind stets auch Schauspiel, Lesung und Komödie."
Rolling Stone

"Auch mit über 60 Jahren besitzt der Liedermacher, Schauspieler und Sänger Klaus Hoffmann immer noch diese unglaubliche Bühnenpräsenz. Bei "Blinde Katharina" oder "Der selbe Mond über Berlin" ist kein Halten mehr. Das Publikum wird zum Chor! Zum Abschluss: Stehende Ovationen und drei Zugaben."
Salzgitter Zeitung

"Klaus Hoffmann ist seit den 1970er Jahren einer der bedeutendste deutschen Liedermacher, oder besser Chansonniers, dabei einer, der nach wie vor sehr produktiv ist. Und er ist einer, der auch mit 64 Jahren den kindlichen Blick auf die Welt und die jugendliche Sehnsucht nicht verlernt hat. "Sehnsucht" ist auch der Titel von Hoffmanns vor einem Jahr veröffentlichtem Album, das zu seinen Meisterwerken zählt.
Klaus Hoffmann ist ein Romantiker. Das romantische Gefühl ist allen seinen Liedern präsent, und zugleich ist er ein Großstadtmensch. Geboren in Berlin-Charlottenburg und dort in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, artikuliert er in seinen Liedern immer wieder die Sehnsucht, wegzugehen von dort und die Sehnsucht, dorthin zurückzukehren, in die vertraute Umgebung, ins heimische Berlin. Davon handeln viele seiner Lieder, und aus dieser Spannung zwischen Romantik und Großstadt, zwischen Zärtlichkeit und genauem Beschreiben, zwischen Melancholie und Aufbegehren erhalten seine Stücke ihre Vitalität und ihre Frische.
Während manch anderer Liedermacher in die Jahre gekommen ist, ist Hoffmann noch voller Lebensfreude und Schaffenskraft und wirkt manchmal wie ein kleiner Junge. "Wenn du fort bist, ist mein Herz ein Kind", singt er in der zweiten Konzerthälfte in einem Lied aus "Sehnsucht" – und vielleicht ist das nicht nur dann der Fall. Hoffmanns Lieder bestechen durch ihre poetischen Texte, und kaum einer schafft es, die zärtlichsten Liebeslieder so frei von Kitsch zu halten wie er, etwa in "Weil du nicht bist wie alle andern", einem Stück aus seinem 1979 erschienen Album "Westend", das er im Burghof singt. Doch auch die Melodien seiner Lieder verfangen im Ohr. Wunderbar wird Hoffmann von Hawo Bleich am Konzertflügel und elektronischen Keyboard begleitet, er selbst spielt bei manchen Liedern Gitarre, bei manchen konzentriert er sich aufs Singen.
Zwischendurch erzählt Hoffmann Geschichten aus seinem Leben, satirisch verbrämt, mit viel Humor und Selbstironie. Klaus Hoffmann ist ein großartiger Entertainer und wunderbarer Chansonnier. Das bewies er mit einem tollen Konzert, das mit Zugaben und stehenden Ovationen endete."
Badische Zeitung

„Die Mittel sind simpel, aber stark: Hoffmann zur Seite steht der hervorragende Hawo Bleich an den Tasten, der mit seinem Sänger (und Gitarrist) Hoffmann ein unglaublich eingespieltes Team bildet. Da sitzt jede rhythmische und dynamische Nuance, alle Songs vom "König der Kinder" (1975) bis zu "Ferdinand" (2012) klingen wie aus einem Guss.“
Mittelbayrische Zeitung

"Wenn man die Pause abzieht, bot Klaus Hoffmann ein über zwei Stunden langes, weiteres tolles Konzert, das jedem Fan mit Sicherheit gut gefiel. Schön, dass Klaus Hoffmann noch lange nicht am Ende zu sein scheint und uns immer wieder mit seinen Alben und Konzerten beglückt."
Kölner Anzeiger

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Staatsschauspiel Dresden - Kleines Haus
Glacisstraße 28
01099 Dresden
Germany
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In unmittelbarer Nähe zum Zwinger und der Semperoper lockt das Staatsschauspiel Dresden Theater- und Kulturbegeisterte an. Ein buntes Programm und hochwertige Inszenierungen sorgen seit Jahren für überregionale Bekanntheit.

1913 wurde der Bau des Schauspielhauses abgeschlossen und das Gebäude präsentierte sich im Stil des Neubarock und Jugendstil. Nach einigen Renovierungen, Sanierungen und Namensänderungen wurde aus dem königlichen Hoftheater schrittweise das Staatsschauspiel Dresden. Heute können die Besucher ein abwechslungsreiches Programm genießen und den hervorragenden Schauspielern, von denen der ein oder andere auch in preisgekrönten Filmen zu sehen war, bei ihrer Arbeit zusehen. Das Staatsschauspiel Dresden ist ein Garant hochwertiger Unterhaltung und versteht sich bestens darauf, perfekte Inszenierungen auf die Bühne zu bringen. So ist es nicht verwunderlich, dass allein im Jahr 2012 230.000 Besucher zu den Veranstaltungen des Theaters kamen.

Noch weiter zurück als die Geschichte des Schauspielhauses reicht die des Kleinen Hauses. Bereits im 17. Jahrhundert wurde es errichtet und diente zunächst als Festung, dann als Wohnhaus, Kneipe und sogar Kirche. Seit mehreren Jahrzehnten nun hat das Staatsschauspiel eine weitere Bühne eingerichtet und empfängt zahlreiche Gäste zu hochkarätigen Vorstellungen.