Khatia Buniatishvili / Gvantsa Buniatishvili / Steven Sloane (Dirigent) / Bochumer Symphoniker


Tickets ab 22,50 €

Veranstalter: Stiftung Klavier-Festival Ruhr, Brunnenstraße 8, 45128 Essen, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

„Wenn ich Luft bin, ist sie die Erde.“ So sagte Khatia Buniatishvili einmal über ihre Schwester Gvantsa. „Ich spiele mit vielen anderen Musikern zusammen, aber mit Gvantsa fühlt es sich so außerordentlich organisch an.“ Die beiden Georgierinnen sind längst auf den internationalen Konzertpodien heimisch geworden. Beide Schwestern eint ihr Ehrgeiz, ihr Fleiß und die Tatsache, dass beide vor allem auf ihre „innere Stimme hören“: „Nur so können wir unseren Ausdruck finden.“ Khatia, die jüngere, war manchmal wie eine ältere Schwester für Gvantsa: „Sie hat mir die Tür zur Literatur geöffnet, indem sie mir Bücher vorgelesen hat.“ Khatia ist mittlerweile die populärere der beiden und hat im Eiltempo eine erstaunliche Karriere hingelegt. Ihre Bekanntheit wirkt sich auf das Duo Buniatishvili türenöffnend aus. „Das erste Mal gemeinsam spielten wir in unserer Heimat Georgien.“ Es war ein Tanzsatz von Bach. Daraus ist sich inzwischen ein breites Repertoire entstanden. Gemeinsam mit den Bochumer Symphonikern präsentieren die Schwestern nun ein Programm, das mit zwei Meisterwerken für zwei Klaviere und Orchester vom 18. bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts reicht.

Programm:

Ernest Bloch:
Deux poèmes pour orchestre

Wolfgang Amadeus Mozart:
Konzert Nr. 10 für zwei Klaviere und Orchester in Es-Dur KV 365

Joseph Haydn:
Sinfonie in Es-Dur Nr. 22 Hob I:22 „Der Philosoph“

Francis Poulenc:
Konzert für zwei Klaviere in d-Moll FP 61

Foto: (c) Künstleragentur

Ort der Veranstaltung

Anneliese Brost Musikforum Ruhr
Marienplatz 1
44787 Bochum
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Das Anneliese Brost Musikforum Ruhr ist der Ende 2016 eröffnete Ort des kulturellen Austauschs im Bochumer Stadtzentrum. Es soll als neues „Wohnzimmer“ für alle Bürger dienen und dabei Heimatspielstätte für die Bochumer Symphoniker wie auch für die breit aufgestellte Musikschule sein.

Das Musikzentrum wurde von zwei Stuttgarter Architekten, Martin Bez und Thorsten Kock entworfen. Die Besonderheit des Gebäudes ist, dass die ehemalige Kirche St Marien in den Bau integriert wurde. Sie wurde ausgebaut und dient jetzt als helles und freundliches Foyer. Von dort aus besteht Zugang zum Konzertsaal für fast 1000 Besucher und zum „Multifunktionssaal“. Dieser wird vor allem als Probenort für das Jugendsinfonieorchester und die mehr als 80 Ensembles der Städtischen Musikschule genutzt. Die Säle zeichnen sich durch eine überragende Akustik aus, die selbst von unbesetzten Sitzplätzen nicht beeinträchtigt wird.

Der Stadt Bochum und allen am Bau Beteiligten ist es gelungen, einen wertvollen kulturellen Treffpunkt zu schaffen. Vom Hauptbahnhof, an dem es auch Autoparkplätze gibt, ist das Musikforum in weniger als zehn Minuten zu Fuß zu erreichen, noch näher liegt die Stadtbahn-Haltestelle „Engelbert-Brunnen/ Bermudadreieck“